Im Beitrag wird auf die Rekultivierung im rheinischen Braunkohlenrevier am Beispiel ausgewählter Musterstücke eingegangen. Im rheinischen Revier zwischen Aachen, Bonn und Düsseldorf wird seit über 200 Jahren Braunkohle gewonnen. Zu Beginn des Abbaus diente die Braunkohle überwiegend zur Herstellung von Briketts für den Hausbrand. Aktuell wird sie fast ausschließlich zur Verstromung verwendet und ab 2030
soll der Abbau durch politischen Beschluss beendet werden. Die Bewirtschaftung der rekultivierten Flächen verlangt von den Eigentümern und Pächtern eine stärkere Ausrichtung auf den optimalen Bodenzustand für die jeweilige Maßnahme. Schäden im Boden lassen sich oft nur schwer beheben, da das Ausgangsmaterial die Mindestanforderungen für Meliorationen (z.B. Tongehalte über 17 %) nicht erfüllt. Über die Jahrzehnte wurden verschiedene Meliorationsverfahren mit
wechselndem Erfolg eingesetzt, so dass heute anlass- und standortbezogene Maßnahmen Vorrang vor einheitlichen Standardmaßnahmen haben
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