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Monotheistisch Sprechen: Steinthals jüdische Philosophie

Abstract

Für den Sprachwissenschaftler und -philosophen Hajim Steinthal (1823-1899) stand im Zentrum des Judeseins die gottesdienstliche Liturgie. Sprache betrachtete er v.a. als physisches Sprechen, als ein leib-seelisches Ereignis. Monotheistisch Sprechen bedeutet, von und "vor" dem Einzigen Gott zu sprechen, der in kein Bild, auch kein Klangbild zu bringen ist. Der hebräische Gottesname (Tetragramm) musste, ohne ausgesprochen zu werden, zur Geltung kommen. Das war die Leistung des biblischen Israel. Entscheidend waren die Leidenserfahrung als Sklaven in Ägypten und die Gerechtigkeitsidee der Propheten

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Sammelpunkt. Elektronisch archivierte Theorie

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Last time updated on 28/12/2024

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