Die Fragestellung dieser Diplomarbeit hat sich mit der Arbeitsdauer geändert. Am Anfang sollte nur die Intermedialität am Beispiel von Ferdinand von Schirach analysiert werden – was man auch aus dem Titel herauslesen kann – aber da die Intermedialität sich als ein Phänomen, dass viele andere mit sich bringt, erwiesen hat, haben sich Schritt für Schritt auch die Themen dieser Arbeit erweitert und weiterentwickelt.
Obwohl es in dieser Arbeit vorerst womöglich um trockene Begriffe und Analysen gehen sollte, kann von Schirach scheinbar auch bei wissenschaftlichem Schreiben einen zum Nachdenken bringen und den Autor eines solchen Textes dazu fordern, das Medium als Konzept im modernen Zeitalter, umzudenken. Gerade für diesen Bereich finde ich Ferdinand von Schirach als Objekt wissenschaftlicher Analyse äußerst angemessen, da man ihn freilich als eine Art Soziologen oder Psychologen und näturlicherweise als Juristen und Schriftsteller betrachten kann. Von Schirach ist aus mehreren verschiedenen Perspektiven forschbar, was auch etwas über sein Talent bzw. die Universalität seiner Werke sagen könnte. Vor allem aber kann uns Ferdinand von Schirach aber belehren, das Gespräch und die Diskussion mehr zu schätzen. Hier liegt meiner Meinung nach sein größter Wert und es ist das, was ihm zu einem intermedialen Erfolg gemacht hat
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