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Vergleichende Untersuchungen der Ernährungssituation der Schwangeren in Teheran und Wien

By Hoda Zargari

Abstract

Für die vorliegende Diplomarbeit wurde von Juni bis August 2010 mittels Fragebogen das\ud Ernährungswissen und die Aufnahme der Supplemente, mittels FFQ die Verzehrhäufigkeit,\ud der Konsum der Lebensmittel bzw. Lebensmittelgruppen und mittels 24-h-Protokoll die\ud Aufnahme von Energie und Nährstoffen von 200 Schwangeren im Norden, Osten, Süden\ud und Westen von Teheran mit jeweils 50 Schwangeren erhoben.\ud Bemerkenswert war der Vergleich zwischen Schwangeren in Teheran und Schwangeren in\ud Wien. Das allgemeine Ernährungswissen der Schwangeren in Teheran ist in einem guten\ud Zustand, aber es könnte weiter verbessert werden. Nur 47,5 % des gesamten Kollektivs in\ud Teheran und 56,3% in Wien wurden über die Bedeutung der Folsäure in der\ud Schwangerschaft aufgeklärt bzw. haben darüber Bescheid gewusst. Folsäurepräparate\ud wurden von 80,5% des Untersuchungskollektivs in Teheran eingenommen und nur 30,7%\ud der Schwangeren in Wien supplementierten Folsäure. Die Schwangeren in Wien sind\ud häufiger über die Bedeutung der Folsäure informiert worden als Schwangere in Teheran,\ud aber die Anzahl der Schwangeren in Teheran, die Folsäure supplementierten, war höher.\ud Die Schwangeren in Teheran haben als ihre Informationsquelle über die Bedeutung der\ud Folsäure ihren Arzt, die Angestellten in Gesundheitsämtern bzw. in städtischen und\ud staatlichen Kliniken angegeben, von denen sie auch die Folsäurepräparate empfohlen bzw.\ud verordnet bekommen haben.\ud Die Betrachtung der Nährstoffaufnahme über die Nahrung und die Verzehrhäufigkeit der\ud Lebensmittelgruppen und auch der Vergleich zwischen Schwangeren in Teheran und in\ud Wien bezüglich der Nährstoffaufnahme über die Nahrung ergaben folgende Ergebnisse:\ud Nahrungsenergie (2810,6kcal/Tag) haben die Schwangeren in Teheran mehr als genügend\ud zugeführt, im Vergleich haben die Schwangeren in Teheran um 55,3 % mehr Energie als\ud die Schwangeren in Wien zu sich genommen. Die durchschnittliche Flüssigkeitszufuhr\ud (durch Getränke und feste Nahrung) in Teheran zeigt zufriedene Resultate (3068,7 ml/Tag),\ud im Vergleich haben die Schwangeren in Teheran um 80 % mehr Flüssigkeit als die\ud Schwangeren in Wien zu sich genommen.Der Fettanteil Teheran (31,93%) an der Gesamtenergie ist zufriedenstellend, wobei der\ud FettanteilWien (36,5%) an der Gesamtenergie hoch ist. Der Proteinanteil für beide Kollektive\ud (Teheran:57,5 % über RDA-Referenzwert, Wien:18,4 % über D-A-CH-Referenzwert) war\ud im Vergleich mit den jeweiligen Referenzwerten zu hoch.\ud Die durchschnittliche Kohlenhydrataufnahme der Schwangeren in Teheran ist fast die\ud doppelte Menge der empfohlenen Menge der RDA. Im Gegenteil dazu haben die\ud Schwangeren in Wien ca. 47% der mittleren Energieaufnahme durch Kohlenhydrate\ud erreicht.\ud In Wien erreichten die Vitamine B1, B2 knapp den D-A-CH-Referenzwert. Die\ud durchschnittliche Aufnahme der Vitamine E und Pantothensäure sind aber für Schwangere\ud in Wien nicht optimal zu bewerten. Die durchschnittliche Aufnahme der Vitamine D und\ud Folsäure sind für beide Schwangerengruppen als nicht optimal zu bewerten. Die\ud durchschnittliche Aufnahme der Vitamine B1, B2, Vitamin C, B12, Pantothensäure,\ud Niacin, Vitamin A(Retinoläquivalent) und Vitamin E ist für die Schwangeren in Teheran\ud optimal zu bewerten.\ud Die durchschnittliche Aufnahme von Calcium und Eisen sind in Wien als nicht optimal zu\ud bewerten. Ein Mangel liegt für beide Gruppen bei Jod vor.\ud Die Schwangeren in Teheran konsumierten die Lebensmittel, wie Wasser, Reis, Brot,\ud pflanzliche Öle und LMG "Gemüse und Kräuter", "Hülsenfrüchte, "Obst", "Fleisch und\ud Fleischwaren" und "Milch und Milchprodukte" ausreichend und vielfältig, hingegen\ud wurden die Lebensmittel, wie Kartoffel, Vollkornprodukte und besonders LMG "Fisch"\ud nicht optimal und ausreichend konsumiert.This present thesis was developed by June to August 2010 using a questionnaire: the\ud nutrition knowledge and taking of supplements, using FFQ: the frequency of consumption\ud of foods or food groups and by 24-h protocol: the intake of energy and nutrients of 200\ud pregnant women in the north, east, south and west of Tehran each 50 pregnant women.\ud Remarkable was the comparison between pregnant women in Tehran and in Vienna. The\ud general knowledge of nutrition of pregnant women in Tehran is in good condition but it\ud could be further improved. Only 47.5% of the entire collective in Tehran and 56.3% in\ud Vienna got information about the importance of folic acid in pregnancy. Folic acid\ud supplements were taken by 80.5% of the collected pregnant women in Tehran and only\ud 30.7% of the pregnant women in Vienna supplemented folic acid. The pregnant woman in\ud Vienna have been informed frequently about the importance of folic acid as pregnant\ud women in Tehran, but the number of pregnant women in Tehran, that supplemented folic\ud acid was higher. The pregnant women in Tehran have inscribed as their source of\ud information about the importance of folic acid: the doctor, employees of state health\ud departments and hospitals. Their doctor, the employees of health departments or state\ud hospitals, has recommended and given the folic acid medicals. The analysis of nutrient\ud intakes from food and the frequency of consumption of food groups and the comparison\ud between pregnant women in Tehran and Vienna showed the following results: Food energy\ud (2810.6 kcal / day): The pregnant women in Tehran have fed more than enough, in\ud comparison, the pregnant women in Tehran have taken 55.3% more energy than the\ud pregnant women in Vienna.\ud The average intake of fluid (by drinks and solid foods) in Tehran shows satisfied results\ud (3068.7 ml / day), in comparison, pregnant women in Tehran have drunk around 80% more\ud liquid than the pregnant women to be in Vienna. The fat percentage in Tehran: (31.93%) of\ud the total energy is satisfactory, the percentage of fat in Vienna (36.5%) of the total energy is\ud high. The protein percentage of both collectives (Tehran: 57.5% over RDA reference value,\ud Vienna: 18.4% DA-CH reference value) in comparison with reference figures were too\ud high. The average carbohydrate intake of pregnant women in Tehran is almost double the amount of the recommended amount of the RDA. On the contrary, the pregnant women in\ud Vienna have reached approximately 47% of the average energy intake from carbohydrates.\ud The consumption of pregnant women in Vienna reached the vitamins B1, B2 just the DACH\ud reference value. The average intake of vitamin E is for pregnant women in Vienna not\ud to evaluate as optimal.\ud The average intake of vitamin D and folic acid were not ideal for both pregnant group.\ud The average intake of calcium and iron in Vienna were evaluated less than ideal.\ud A defect exists for both groups in iodine.\ud The pregnant women in Tehran consumed foods, such as water, rice, bread, vegetable oils\ud and LMG "vegetables and herbs", "legumes," fruit "," meat and meat products " and "milk\ud and milk products" sufficiently and variable.\ud Foods like potatoes, whole grains, and especially LMG "fish" were not sufficient and\ud consumed optimally

Topics: 30.00 Naturwissenschaften allgemein: Allgemeines, 44.21 Ernährung, Ernährung / Ernährungssituation / Schwangerschaft / Schwangeren / Teheran / Wien / Vergleich / Ernährung der Schwangeren, nutritional status / nutrition / pregnant / pregnancy / Tehran / Vienna
Year: 2012
OAI identifier: oai:othes.univie.ac.at:22787
Provided by: OTHES

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