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"Dispositiv" als Kategorie

By Christoph Hubig

Abstract

In der vorliegenden Untersuchung verfolge ich drei Ziele: - Ich will klären, was Foucault unter Dispositiv" versteht. - Ich will klären, welchen Status der Aufweis von Dispositiven für Foucaults Vorstellung von Geschichte hat, ohne mich von der expliziten Theorie- und Methodologieabstinenz Foucaults abschrecken zu lassen (JSH 243). Wenn es vielmehr" (!) dessen Absicht war, eine Geschichte der verschiedenen Verfahren zu entwerfen, durch die in unserer Kultur Menschen zu Subjekten gemacht werden" (JSH 243), dann bedarf ein solcher Entwurf sehr wohl höherstufig einer Methodologie, zu der sich Foucault ja auch geäußert hat. Er selbst spricht von Ideen", die freilich nicht den Status einer Theorie oder einer substantiierten Methode haben (ebd.). - Ich will klären, welcher Status den Dispositiven für oder im Rahmen der von Foucault vorgenommenen Modellierung oder Konstruktion von Moderne zukommt. Zwar spricht Foucault nicht von Moderne im terminologischen Sinne, sehr wohl jedoch von der modernen Epoche" (z.B. OD 25) oder dem modernen Denken" (z.B. OD 387). Es ist zu fragen, ob jenseits der Kennzeichnung einer bestimmten diskursiven Formation als modern" Foucaults Ansatz noch einen Spielraum eröffnet für ein weiteres Konzept von Modernisierung im Sinne der Realisierung eines Neuen gegenüber dem Alten: Hierauf wird uns sein Konzept der strategischen Wiederauffüllung von Dispositiven" bringen

Topics: g) 20.Jahrhundert
Year: 2000
OAI identifier: oai:sammelpunkt.philo.at:561
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