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    ARE-Wochenbericht KW 04

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    Das ARE-Geschehen wird zunehmend durch die weiter steigende Zahl an Influenza-Erkrankungen und eine hohe RSV-Aktivität bestimmt. Die Grippewelle 2023/24 hat laut RKI-Definition mit der 50. KW 2023 begonnen und hält an. Die Influenza-Aktivität nahm in der 4. KW 2024 nochmals deutlich zu. Von Influenzaerkrankungen sind alle Altersgruppen betroffen, Influenza A(H1N1)pdm09-Viren werden am häufigsten detektiert. Von einer Krankenhauseinweisung sind insbesondere Kleinkinder mit RSV-Infektion und Schulkinder mit einer Influenzavirusinfektion betroffen. Bei älteren Menschen führen zunehmend Influenzavirusinfektionen, aber weiterhin auch COVID-19 zu schwer verlaufenden Erkrankungen. Die Aktivität akuter respiratorischer Erkrankungen (ARE) in der Bevölkerung ist in der 4. KW 2024 im Vergleich zur Vorwoche insgesamt und insbesondere bei den Schulkindern (5 bis 14 Jahre) gestiegen. Im ambulanten Bereich ist die Zahl der Arztbesuche wegen ARE in der 4. KW im Vergleich zur Vorwoche ebenfalls gestiegen, insbesondere bei Kindern gab es einen deutlichen Anstieg. Im NRZ für Influenzaviren wurden in der 4. KW 2024 in insgesamt 240 der 341 eingesandten Sentinelproben respiratorische Viren identifiziert, darunter hauptsächlich Influenzaviren (49 %), mit Abstand gefolgt von RSV (11 %), Rhinoviren (6 %), humanen saisonalen Coronaviren (hCoV) und SARS-CoV-2 (je 5 %). Im Rahmen der ICD-10-Code basierten Krankenhaussurveillance (ICOSARI) ist die Zahl schwerer akuter respiratorischer Infektionen (SARI) in der 4. KW 2024 im Vergleich zur Vorwoche insgesamt gestiegen. Hierbei ist die Fallzahl bei Schulkindern weiter angestiegen und befindet sich nun auf einem sehr hohen Niveau. Unter allen in der 4. KW 2024 wegen einer schweren Atemwegserkrankung hospitalisierten Patientinnen und Patienten lag der Anteil der Influenza-Diagnosen bei 32 % und damit deutlich höher als in der Vorwoche, besonders betroffen waren die Schulkinder mit einem Anteil von 56 %. Der Anteil der RSV-Diagnosen blieb stabil und lag in der 4. KW bei 14 %. Bei Kindern unter zwei Jahren blieb der Anteil der RSV-Diagnosen mit 60 % weiterhin hoch. Der Anteil der COVID-19-Diagnosen geht seit der 51. KW 2023 zurück und lag in der 4. KW 2024 bei 5 %. Bei den Daten aus dem Meldewesen gemäß IfSG setzte sich der deutlich steigende Trend an Influenzainfektionen in der 4. KW 2024 fort. In Deutschland dominiert bei den SARS-CoV-2 Varianten weiterhin die BA.2.86-Sublinie JN.1 mit einem Anteil von 77 % in der 2. KW 2024. In der Abwassersurveillance ist die SARS-CoV-2-Viruslast zwischen der 50. KW 2023 und der 2. KW 2024 gesunken und seitdem weitestgehend unverändert geblieben

    ARE-Wochenbericht KW 01

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    Die ARE-Aktivität in den letzten Wochen ergibt sich aus der hohen Zahl an COVID-19, Influenza und RSV-Erkrankungen. Die Influenza-Aktivität nahm seit der 49. KW deutlich zu, die Grippewelle 2023/24 hat laut RKI-Definition mit der 50. KW 2023 begonnen und hält an. Von Influenzaerkrankungen sind bisher vornehmlich Kinder im Schulalter und junge Erwachsene betroffen. Influenza A(H1N1)pdm09-Viren werden am häufigsten detektiert. Die RSV-Aktivität ist weiterhin hoch, bei der COVID-19-Aktivität mehren sich Hinweise für einen Rückgang. Insbesondere Kinder unter zwei Jahren sind von einer Krankenhaus-einweisung mit RSV-Infektion betroffen, bei älteren Menschen führt weiterhin COVID-19 am häufigsten zu schwer verlaufenden Erkrankungen. Die weitere Entwicklung der Grippewelle in Deutschland kann in den kommenden Wochen besser beurteilt werden, da in der 1. KW 2024 die meisten Bundesländer noch Schulferien hatten. Die Aktivität akuter respiratorischer Erkrankungen (ARE) in der Bevölkerung ist von der 52. KW 2023 zur 1. KW 2024 insgesamt gesunken, jedoch bei den Kindern relativ stabil geblieben. Im ambulanten Bereich ist die Zahl der Arztbesuche wegen ARE von der 52. KW 2023 zur 1. KW 2024 wie auch in den Vorjahren üblich wieder gestiegen. Im NRZ für Influenzaviren wurden in der 1. KW 2024 in insgesamt 78 der 140 eingesandten Sentinelproben respiratorische Viren identifiziert, darunter hauptsächlich Influenzaviren (21 %), RSV (20 %) und SARS-CoV-2 (9 %). Im Rahmen der ICD-10-Code basierten Krankenhaussurveillance (ICOSARI) ist die Zahl schwerer akuter respiratorischer Infektionen (SARI) in der 1. KW 2024 im Vergleich zur Vorwoche insgesamt und in fast allen Altersgruppen zurückgegangen. In der Altersgruppe der Schulkinder blieb die Zahl der SARI-Fälle stabil auf hohem Niveau. Unter allen in der 1. KW 2024 wegen einer schweren Atemwegserkrankung hospitalisierten Patientinnen und Patienten lag der Anteil der RSV-Diagnosen bei 17 %. Bei Kindern unter zwei Jahren war der Anteil der RSV-Diagnosen mit 75 % weiterhin hoch. Der Anteil der COVID-19-Diagnosen geht seit der 51. KW 2023 zurück und lag in der 1. KW 2024 bei 14 %. Influenzadiagnosen wurden in der 1. KW bei 11 % aller SARI-Fälle vergeben und damit ähnlich häufig wie in den Wochen vor dem Jahreswechsel. Bei den Daten aus dem Meldewesen gemäß IfSG setzte sich der steigende Trend bei Influenza in der 1. KW 2024 fort. In der Abwassersurveillance ist nach einem stetigen Anstieg seit Ende Juni 2023 (26. KW) seit Mitte Dezember 2023 (50. KW) ein Rückgang der SARS-CoV-2-Viruslast zu beobachten

    Utilisation of dental services by refugees in Germany: Results of the population-based RESPOND survey

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    Background: The utilisation of outpatient dental services is an important indicator for monitoring healthcare provision in Germany. In the general population, the 12-month prevalence of dental service utilization is 82.2 %. For refugees, this indicator has hardly been measured, although studies suggest an objectively high need for dental care. Methodology: As part of the population-based cross-sectional RESPOND study (2018), self-reported health and healthcare, including the use of dental services, was assessed in three representative, random samples of refugees residing in reception and shared accommodation centres in Baden-Württemberg and Berlin. Results: The indicator was available for 68.8 % (594) of the 863 surveyed refugees. Overall, 38.2 % of the respondents stated that they had utilised dental services in the previous 12 months, whereas 41.4 % had never used any dental care in Germany. Conclusions: The utilisation of dental services among refugees is very low compared to the level of utilisation in the general population. It reflects a discrepancy between access and needs

    ARE-Wochenbericht KW 02

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    Die ARE-Aktivität in den letzten Wochen ergibt sich aus der hohen Zahl an Influenza, COVID-19 und RSV-Erkrankungen. Die Influenza-Aktivität nahm seit der 49. KW deutlich zu, die Grippewelle 2023/24 hat laut RKI-Definition mit der 50. KW 2023 begonnen und hält an. Von Influenzaerkrankungen sind alle Altersgruppen betroffen. Influenza A(H1N1)pdm09-Viren werden am häufigsten detektiert. Die RSV-Aktivität ist weiterhin hoch, es deutet sich aber ein Rückgang an. Die COVID-19-Aktivität ist seit der 50. KW 2024 kontinuierlich zurückgegangen. Unter allen in der 2. KW 2024 wegen einer schweren Atemwegserkrankung hospitalisierten Patientinnen und Patienten lag der Anteil der Influenza-Diagnosen deutlich höher als in den Vorwochen. Die Aktivität akuter respiratorischer Erkrankungen (ARE) in der Bevölkerung ist in der 2. KW 2024 im Vergleich zur 1. KW 2024 zwar insgesamt stabil geblieben, jedoch insbesondere bei den Kindern im Schulalter (5 bis 14 Jahre) deutlich gestiegen. Im ambulanten Bereich ist die Zahl der Arztbesuche wegen ARE von der 1. KW zur 2. KW 2024 stabil geblieben. Im NRZ für Influenzaviren wurden in der 2. KW 2024 in insgesamt 113 der 192 eingesandten Sentinelproben respiratorische Viren identifiziert, darunter hauptsächlich Influenzaviren (22 %), RSV (14 %), SARS CoV-2 (7 %), hCoV (7 %) und Rhinoviren (7 %). Im Rahmen der ICD-10-Code basierten Krankenhaussurveillance (ICOSARI) ist die Zahl schwerer akuter respiratorischer Infektionen (SARI) in der 2. KW 2024 im Vergleich zur Vorwoche insgesamt und in allen Altersgruppen stark zurückgegangen. Unter allen in der 2. KW 2024 wegen einer schweren Atemwegserkrankung hospitalisierten Patientinnen und Patienten lag der Anteil der Influenza-Diagnosen bei 17 % und damit deutlich höher als in den Vorwochen. Der Anteil der RSV-Diagnosen ist seit dem Jahreswechsel zurückgegangen und lag in der 2. KW bei 12 %. Bei Kindern unter zwei Jahren ist der Anteil der RSV Diagnosen ebenfalls zurückgegangen, blieb jedoch mit 57 % weiterhin hoch. Der Anteil der COVID-19-Diagnosen geht seit der 51. KW 2023 zurück und lag in der 2. KW 2024 bei 12 %. Bei den Daten aus dem Meldewesen gemäß IfSG setzte sich der steigende Trend bei Influenza in der 2. KW 2024 fort. In der Abwassersurveillance ist seit Mitte Dezember 2023 (50. KW) ein Rückgang der SARS-CoV-2-Viruslast zu beobachten

    ARE-Wochenbericht KW 51/52

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    Die ARE-Aktivität in den letzten Wochen ergibt sich aus der hohen Zahl an COVID-19, Influenza und RSV-Erkrankungen. Die Influenza-Aktivität nahm seit der 49. KW deutlich zu, die Grippewelle 2023/24 hat laut RKI-Definition mit der 50. KW 2023 begonnen. Von Influenzaerkrankungen sind bisher vornehmlich Kinder im Schulalter und junge Erwachsene betroffen. Influenza A(H1N1)pdm09-Viren werden am häufigsten detektiert. Die RSV-Aktivität und die COVID-19-Aktivität sind weiterhin hoch. Insbesondere Kinder unter zwei Jahren sind von einer Krankenhauseinweisung mit RSV-Infektion betroffen, bei älteren Menschen führt weiterhin COVID-19 am häufigsten zu schwer verlaufenden Erkrankungen. Die Surveillancedaten der 52. KW 2023 sind nur mit Einschränkungen interpretierbar. In diesem Zeitraum gab es auch in den Vorjahren während der bundesweiten Ferien und Feiertage Abweichungen bzw. größere nachträgliche Änderungen der Ergebnisse. Die Aktivität akuter respiratorischer Erkrankungen (ARE) in der Bevölkerung ist von der 50. KW zur 52. KW 2023 in allen Altersgruppen und insbesondere bei den Kindern im Schulalter deutlich gesunken. Im ambulanten Bereich ist die Zahl der Arztbesuche wegen ARE von der 50. KW zur 52. KW ebenfalls gesunken. Im NRZ für Influenzaviren wurden in der 51. KW und 52. KW 2023 in insgesamt 199 der 301 eingesandten Sentinelproben respiratorische Viren identifiziert, darunter hauptsächlich Influenzaviren (22 %), SARS-CoV-2 (17 %), RSV (15 %) und Rhinoviren (11 %). Im Rahmen der ICD-10-Code basierten Krankenhaussurveillance (ICOSARI) ist die Zahl schwerer akuter respiratorischer Infektionen (SARI) in den letzten Wochen leicht gestiegen. In der 51. KW 2023 ist die Fallzahl im Vergleich zur Vorwoche stabil auf einem insgesamt hohen Niveau geblieben, in der 52. KW sind die SARI-Fälle in unterschiedlichen Altersgruppen zurückgegangen. Unter allen in der 51. KW und 52. KW wegen einer schweren Atemwegserkrankung hospitalisierten Patientinnen und Patienten lag der Anteil der COVID-19-Diagnosen bei 23 % und damit niedriger als in den Vorwochen. Der Anteil der RSV-Diagnosen ist weiter gestiegen und lag bei 21 %. Bei Kindern unter zwei Jahren war der Anteil der RSV-Diagnosen mit etwa 70 % in der 51. KW und 52. KW weiterhin hoch. Influenzadiagnosen nahmen weiterhin zu und wurden bei 11 % aller SARI-Fälle vergeben. Bei den Daten aus dem Meldewesen gemäß IfSG setzte sich der steigende Trend bei Influenza und RSV-Infektion auch in der 51. KW fort. Die SARS-CoV-2 BA.2.86-Sublinie JN.1 ist in Deutschland dominierend, ihr Anteil lag in der 50. KW 2023 bei 53 %. In der Abwassersurveillance ist seit Ende Juni 2023 (26. KW) eine kontinuierlich steigende SARS-CoV-2-Viruslast zu beobachten

    Inanspruchnahme zahnmedizinischer Leistungen bei geflüchteten Menschen in Deutschland: Ergebnisse des bevölkerungsbezogenen Surveys RESPOND

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    Hintergrund: Die Inanspruchnahme ambulanter zahnmedizinischer Leistungen ist ein wichtiger Indikator für die Beschreibung der gesundheitlichen Versorgung in Deutschland. In der Allgemeinbevölkerung liegt die 12-Monats-Prävalenz der Nutzung zahnmedizinischer Leistungen im Schnitt bei 82,2 %. Für geflüchtete Menschen wurde der Indikator bisher kaum erhoben, obwohl Studien einen objektiv hohen Versorgungsbedarf nahelegen. Methode: Im Rahmen der bevölkerungsbezogenen Querschnittstudie RESPOND (2018) wurden in drei repräsentativen, zufallsbasierten Stichproben geflüchteter Menschen in Aufnahmeeinrichtungen und Gemeinschaftsunterkünften in Baden-Württemberg und Berlin Selbstangaben zu ihrer Gesundheit und gesundheitlichen Versorgung erhoben, darunter auch zur Inanspruchnahme zahnmedizinischer Leistungen. Ergebnisse: Der Indikator lag für 68,8 % (594) der insgesamt 863 befragten geflüchteten Menschen vor. Insgesamt gaben 38,2 % an, in den vergangenen 12 Monaten zahnmedizinische Leistungen in Anspruch genommen zu haben, wohingegen 41,4 % noch nie entsprechende Leistungen in Deutschland genutzt haben. Schlussfolgerungen: Die Inanspruchnahme zahnmedizinischer Leistungen geflüchteter Menschen ist verglichen mit dem Niveau der Inanspruchnahme in der Gesamtbevölkerung als sehr niedrig und nicht bedarfsgerecht einzuschätzen

    Evaluierung des potenziellen CO2-Einsparungspotenzials durch verkürzte Strahlentherapiefraktionen bei Brustkrebspatientinnen in Deutschland

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    In diesem Forschungsvorhaben zielen wir darauf ab, die Umweltauswirkungen der Strahlentherapie bei Brustkrebspatientinnen in Deutschland zu bewerten, wobei die Behandlungsszenarien von der Beteiligung der Lymphknoten abhängen. Durch die Messung der durchschnittlichen CO2-Emissionen pro Strahlentherapiefraktion, basierend auf der geografischen Entfernung der Patientinnen zur Strahlentherapieklinik, möchten wir das potenzielle CO2-Einsparungspotenzial verschiedener Behandlungsszenarien ermitteln. Insbesondere werden wir verschiedene Szenarien z.B. mit 5 Fraktionen (ohne Lymphknotenbeteiligung) und 16 bzw. 33 Fraktionen (mit Lymphknotenbeteiligung) vergleichen. Das Hauptziel dieses Forschungsvorhabens ist es, das potenzielle CO2-Einsparungspotenzial durch die Anwendung verkürzter Strahlentherapiefraktionen bei Brustkrebspatientinnen in Deutschland zu quantifizieren, wobei die spezifischen Behandlungsszenarien von der Beteiligung der Lymphknoten abhängen. Durch die Analyse der durchschnittlichen CO2-Emissionen pro Strahlentherapiefraktion und die Anwendung dieser Daten auf die gesamte Population von Brustkrebspatientinnen in Deutschland möchten wir die Umweltauswirkungen verschiedener Strahlentherapieszenarien bewerten. Letztlich soll diese Untersuchung dazu beitragen, fundierte Entscheidungen über die Vorteile verkürzter Strahlentherapiefraktionen sowohl aus klinischer als auch aus umwelttechnischer Sicht zu treffen, wobei die Lymphknotenbeteiligung berücksichtigt wird

    GrippeWeb-Wochenbericht KW 03

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    Nachdem die Aktivität akuter Atemwegserkrankungen (ARE-Inzidenz) in der Bevölkerung um den Jahreswechsel deutlich gesunken war, ist sie in der 3. KW 2024 im Vergleich zur Vorwoche wieder gestiegen und lag bei rund 6.600 ARE pro 100.000 Einw. (Vorwoche: 5.200). Ähnlich zu den Vorjahren wurde dabei ein sehr starker Anstieg der ARE-Inzidenz bei den Kindern (0 bis 14 Jahre) beobachtet, aber auch bei den Erwachsenen bis 59 Jahre sind die Werte gestiegen. Die Inzidenz der grippeähnlichen Erkrankungen (ILI) ist im Vergleich zur Vorwoche ebenfalls gestiegen und lag in der 3. KW 2024 bei rund 1.900 ILI pro 100.000 Einw. (Vorwoche: 1.400). Der Anstieg der ARE- und ILI-Inzidenzen nach dem Jahreswechsel konnte auch in allen Vorjahren beobachtet werden und geht wahrscheinlich auf die wieder vermehrten Kontakte nach den Feiertagen und Ferien zurück. Sowohl die Gesamt-ARE-Inzidenz als auch die Gesamt-ILI-Inzidenz befand sich im Wertebereich der vorpandemischen Jahre zu dieser Zeit. Die geschätzte COVID-19-Inzidenz in der Bevölkerung basierend auf Angaben der GrippeWeb-Teilnehmenden ist seit der 50. KW gesunken und lag in der 3. KW 2024 bei rund 300 COVID-19-Erkrankungen pro 100.000 Einw. (Vorwoche: 400). Gemäß den Daten aus der Arbeitsgemeinschaft Influenza hat die Grippewelle in der 50. KW 2023 begonnen und hält seitdem an. Die für die Bevölkerung in Deutschland geschätzten Inzidenzen für die 3. KW 2024 beruhen auf den Angaben von 7.479 GrippeWeb-Teilnehmenden, von diesen meldeten 484 eine ARE und 136 eine ILI (Datenstand: 23.1.2024, 0:00 Uhr). Durch Nachmeldungen, die bis zu vier Wochen lang möglich sind, können sich noch Änderungen ergeben

    RKI-Ratgeber RSV-Infektionen

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    Das Respiratorische Synzytial-Virus (RSV) ist ein weltweit verbreiteter Erreger von akuten Erkrankungen der oberen und unteren Atemwege in jedem Lebensalter und einer der bedeutendsten Erreger von Atemwegsinfektionen bei Säuglingen, insbesondere Frühgeborenen, Kleinkindern sowie älteren Erwachsenen. In Saisonalität und Symptomatik ähneln RSV-Infektionen der Influenza. Ihre Verbreitung in der Allgemeinbevölkerung wurde lange Zeit unterbewertet. Die Übertragung erfolgt in erster Linie durch Tröpfcheninfektion von einer infektiösen Person auf eine Kontaktperson. Die Schleimhaut der oberen Atemwege und die Konjunktiven bilden die Eintrittspforten. Es wird angenommen, dass eine Übertragung auch indirekt über kontaminierte Hände, Gegenstände und Oberflächen auf die Schleimhäute der Atemwege möglich ist. Im RKI-Ratgeber RSV-Infektionen werden wichtige Punkte wie Infektionsweg, klinische Symptomatik, Diagnostik, Infektionsschutz- und Hygienemaßnahmen zusammengefasst

    Aktualisierung der COVID-19-Impfempfehlung in den allgemeinen Empfehlungen der STIKO 2024 und die dazugehörige wissenschaftliche Begründung

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    Ein Großteil der Bevölkerung in Deutschland ist inzwischen mehrfach gegen COVID-19 geimpft und hat eine oder mehrere SARS-CoV-2-Infektionen durchgemacht. Die dadurch erworbene hybride Immunität bietet im Allgemeinen einen guten Schutz vor schweren COVID-19-Verläufen. Auf Grund des erworbenen Immunschutzes verlaufen Infektionen mit den derzeit zirkulierenden SARS-CoV-2-Varianten bei gesunden Personen überwiegend mild, wobei jedoch das Risiko für schwere COVID-19-Verläufe weiterhin mit steigendem Alter stetig zunimmt. Die STIKO hat ihre COVID-19-Impfempfehlung seit der Erstpublikation im Dezember 2020 unter der Berücksichtigung neuer Daten und weiterer Impfstoffzulassungen fortlaufend angepasst. Die vorliegende Aktualisierung sowie die dazugehörige wissenschaftliche Begründung dienen zur Überprüfung und ggf. Vervollständigung des Impfstatus. Daraus geht u. a. hervor, welche Personengruppen zusätzlich zur Basisimmunität eine jährliche COVID-19-Auffrischimpfung im Herbst erhalten sollten

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