HSSS - Hochschulschriftenserver der SLUB

    Generierung und Charakterisierung von Saccharomyces cerevisiae-Ganzzellsensoren für die Detektion von Essigsäure

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    Im Bereich der Biosensorik nehmen Sensoren auf der Grundlage lebender Zellen eine besondere Rolle ein: Mit ihrer Hilfe ist es möglich ohne großen technischen Aufwand die Bioverfügbarkeit eines spezifischen Analyten zu detektieren. Aufgrund ihrer Robustheit und der Einfachheit der Kultivierung eignet sich die Hefe S. cerevisiae in besonderem Maß zur Generierung von Ganzzellsensoren. Ein weiterer Vorteil des Einsatzes dieses eukaryotischen Mikroorganismus ist die Möglichkeit der Übertragbarkeit der Ergebnisse auf höhere Organismen. Ziel dieser Arbeit war die Herstellung hefebasierter Ganzzellsensoren für die Detektion von Essigsäure. Als Referenzanwendung diente der Biogasprozess, denn dort ist die Essigsäure sowohl ein Zwischenprodukt als auch ein Indikator für Prozessstörungen. Zur Optimierung der Produktion und einer besseren Steuerung von Biogasanlagen ist daher eine kontinuierliche Überwachung der Essigsäurekonzentration im Prozess sinnvoll. Im Rahmen dieser Arbeit konnten mit 5`-YGP1, 5`-TPO2 und 5`-YRO2 drei Essigsäure-spezifische Promotoren identifiziert werden. Durch Kopplung mit einem rot-fluoreszierenden Protein entstanden Reportergenkonstrukte, die in Hefezellen verbracht wurden. Entsprechende Transformanden wurden initital charakterisiert. Das Reportergenkonstrukt 5`-YGP1-tRFP erwies sich aufgrund der Stärke und des Verlaufs des Fluoreszenzsignals für die Generierung eines Ganzzellsensors als besonders geeignet. Die erzeugten rekombinanten Hefen fluoreszierten in Anwesenheit von Essigsäure abhängig von der eingesetzten Konzentration der Säure in einem Bereich von 1,5 bis 35 mM. Beispielsweise konnte bei Zugabe von 30 mM Essigsäure eine bis zu 20-fache Induktion der Fluoreszenzsignale beobachtet werden. Im weiteren Verlauf erfolgten unter anderem Analysen zur Regeneration des entwickelten hefebasierten Sensors. Die Regenerationszeit betrug ca. 8 h. Die erhaltenen Ergebnisse weisen darauf hin, dass die Möglichkeit einer Mehrfachanwendung besteht. Zur Optimierung des Sensors wurde der Einsatz von Stämmen, bspw. mit der Deletion spezifischer Transporter zum Import von Essigsäure bzw. dem Export von Acetationen, untersucht. Hinsichtlich einer erhöhten Signalstärke oder kürzeren Reaktionszeit war jedoch kein Einfluss einer Deletion nachweisbar. Zur Untersuchung der Querempfindlichkeit wurden andere, ebenfalls im Biogasprozess vorkommende, flüchtige Fettsäuren getestet. Dabei konnte die Spezifität des entsprechenden Ganzzellsensors für die Essigsäure gezeigt werden. Testungen von Realproben aus dem Biogasprozess, die vom Projektpartner bereitgestellt worden waren, verliefen vielversprechend. Für den Einsatz von Ganzzellsensoren in der Praxis ist eine lange Standzeit von Vorteil. Aus diesem Grund wurde im weiteren Verlauf der Arbeit dazu übergegangen, Reportergenkonstrukte stabil im Genom der Hefe zu integrieren um die Langzeitstabilität dieser generierten Ganzzellsensoren zu untersuchen. Durch Paarung und Sporulation wurden Sporen erzeugt, aus denen nach der Lagerung über einen Zeitraum von bis zu sechs Monaten vegetative Hefezellen erfolgreich reaktiviert werden konnten. Dabei fluoreszierten die Ganzzellsensoren in Anwesenheit von Essigsäure mit der gleichen Stärke und Konzentrationsabhängigkeit wie zu Beginn der Lagerung. Durch den Einsatz des auf dem Hefe-Pheromonsystem basierenden Verstärkersystems für zelluläre Signale, welches bereits in der Arbeitsgruppe etabliert ist, konnte das nach der Integration abgeschwächte Fluoreszenzsignal erfolgreich 30 bis 40-fach amplifiziert werden

    Link Discovery: Algorithms and Applications

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    Ziel dieser Arbeit ist die Erarbeitung von effizienten (semi-)automatischen Verfahren zur Verknüpfung von Wissensbasen. Eine Vielzahl von Lösungsklassen können zu diesem Zweck eingesetzt werden. In dieser Arbeit werden ausschließlich deklarative Ansätze erörtert. Deklarative Ansätze gehen davon aus, dass das direkte Errechnen von Mappings zwischen Mengen von Ressourcen in vielen Fällen nur schwer möglich ist oder eines nicht vertretbaren Aufwands bedarf. Diese Ansätze zielen daher darauf ab, eine Ähnlichkeitsfunktion sowie einen Schwellwert zu finden, die zur Approximation eines Mappings genutzt werden können. Zwei Herausforderungen gehen mit dieser Modellierung des Problems einher: (a) Effizienz sowie (b) Genauigkeit und Vollständigkeit. Lösungen zu beiden Herausforderungen sowie auf echten Daten basierende Anwendungen dieser Lösungen werden in der Arbeit vorgestellt

    Max Reger in den Ausgaben der Russischen Musikzeitung

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    Die Russkaâ muzykal’naâ gazeta [dt. Russische Musikzeitung, im Folgenden abgekürzt als RMZ] war im Laufe von einem Vierteljahrhundert – von 1894 bis 1918 – die führende Musikedition in Russland. Unter der Leitung des ständigen Redakteurs Nikolaj Findeisen [Nikolaj Fëdorovic Findejzen] (1868–1928) reagierte sie auf bedeutsame Ereignisse im eigenen Land und über die Landesgrenzen hinaus. Indem die RMZ ernsthaft das Verhältnis zu dieser oder jener Erscheinung in der Musikwelt beeinflusste, formierte der ständige Faktor des russischen Musiklebens in bekannter Weise die russische öffentliche Meinung auf dem Gebiet der Musik. Die Position der Zeitung war sowohl für den Professionellen als auch für den Laien deutlich und verständlich. Auf ihren Seiten wurden verschiedene Meinungen veröffentlicht, was der Popularität dieser Edition nicht hinderlich war, sondern ihr im Gegenteil half. Die Charakteristik des Schaffens von Max Reger war kein bevorzugtes Thema der RMZ. Aber – was ich besonders hervorheben möchte – die Musik Regers war immer ein Grund für widersprüchliche und paradoxe Meinungen. Man kann es auch so sagen: Reger wurde als wahrer Meister, Professioneller, als einzigartiger Polyphoniker verehrt, aber dem künstlerischen Wert seiner Werke stand man im Ganzen skeptisch gegenüber

    An Instant Message-Driven User Interface Framework for Thin Client Applications

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    Today, thin client applications often rely on the infrastructure of the WWW to deliver their user interfaces (UIs) to clients. While this approach does not require the deployment of application logic on the client, web-based UIs typically do not provide the same level of usability as window-based UIs. We therefore present a UI framework that combines the flexibility of a thin presentation logic with the usability of a full-featured UI: Our approach uses an XMPP-based instant messaging infrastructure to exchange XUL interface descriptions and events between the application logic on the server and a generic UI rendering engine on the client

    Von einer Militärdoktrin der Abschreckung zu Leitsätzen entmilitarisierter Sicherheit: (1987 - 1990): Ein Zeitzeugenbericht

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    Wandel im militärdoktrinären Denken des Warschauer Paktes (WVO) und der DDR seit den 1960er Jahren; insbesondere Herausarbeitung der Veränderungen mit der Militärdoktrin der WVO von 1987. Debatte in der Endphase der DDR zu Leitsätzen entmilitarisierter Sicherheit. In der Anlage zeithistorische Dokumente.:- Vorbemerkung. - Zur Doktrindiskussion bis zur Berliner Erklärung der WVO von 1987. - Der qualitative Umschlag der Doktrindiskussion im Jahre 1989. - Der Runde Tisch beim Verteidigungsminister - Die Erarbeitung von Militärpolitischen Leitsätzen der DDR (Dezember 1989 bis März 1990). - Die Neukonzipierung der Militärpolitischen Leitsätzen für den Prozess der deutschen Vereinigung (Juni 1990). - Resümee Anlagen: 1. Über die Militärdoktrin der Teilnehmerstaaten des Warschauer Vertrages (Mai 1987). 2. Vorschlag der Abteilung Sicherheitsfragen des ZK der SED an den Stellvertreter des Ministers und Chef des Hauptstabes der NVA (Anfang Februar 1989). 3. Beschlussvorlage über den Entwurf der Militärdoktrin der Deutschen Demokratischen Republik (November 1989). 4. Beschluss der Volkskammer über die militärpolitischen Leitsätze der DDR (Entwurf) (Februar 1990). 5. Überlegungen zu einer umfassenden Sicherheitskonzeption der DDR (Februar 1990). 6. Entwurf Militärpolitische Leitsätze der DDR im Prozess der deutschen Vereinigung (Juni 1990). 7. Anmerkungen zum Entwurf der militärpolitischen Leitsätze der DDR im Prozess der deutschen Vereinigung (19.06.1990) 8. Anmerkungen zum Entwurf der militärpolitischen Leitsätze der DDR im Prozess der deutschen Vereinigung (27.06.1990). Abkürzungsverzeichnis

    Atomwaffen und Menschheitszukunft: Beiträge zum 13. Dresdner Symposium Für eine globale Friedensordnung am 15. November 2008

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    Die Projektgruppe „Globale Friedensordnung“ stellt im 13. Dresdner Symposium 'Für eine globale Friedensordnung' ihre Arbeitsergebnisse vor.:Autorenbeiträge: - Volker Bialas, Die chronische Atomkriegsgefahr und die Logik der Abrüstung. - Ernst Woit, Die Gefahr des nuklearen Omnizids und der subjektive Faktor Mensch. - Horst-Dieter Strüning, Zum Phänomen der Verdrängung der Atomkriegsgefahr. Formen, Ursachen und Gründe. - Wolfgang Scheler, Der atomar bewaffnete Frieden als eine Form des Militarismus. - Detlef Bald, 'Entweder wir schaffen die Atombombe ab oder die Atombomben schaffen uns ab.' Machtrealität und Dynamik der nuklearen Rüstung seit Hiroshima

    The single row layout problem with clearances

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    The single row layout problem (SRLP) is a specially structured instance of the classical facility layout problem, especially used in flexible manufacturing systems. The SRLP consists of finding the most efficient arrangement of a given number of machines along one side of the material handling path with the purpose of minimising the total weighted sum of distances among all machine pairs. To reflect real manufacturing situations, a minimum space (so-called clearances) between machines may be required by observing technological constraints, safety considerations and regulations. This thesis intends to outline the different concepts of clearances used in literature and analyse their effects on modelling and solution approaches for the SRLP. In particular the special characteristics of sequence-dependent, asymmetric clearances are discussed and finally extended to large size clearances (machine-spanning clearances). For this, adjusted and novel model formulations and solution approaches are presented. Furthermore, a comprehensive survey of articles published in this research area since 2000 is provided which identify recent developments and emerging trends in SRLP

    Schule im Kinosaal: Wie Filmpädagogik den Unterricht bereichert

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    Die SchulKinoWochen verlegen den Unterricht bundesweit einmal im Jahr in den Kinosaal und bieten Schulklassen aller Schultypen und Altersstufen die Möglichkeit, zu reduzierten Preisen Unter-richtsthemen mit Kinofilmen zu behandeln. Die angebotenen Filme lassen sich in verschiedenste Unterrichtsfächer und Themenberei-che integrieren. Zu jedem Film liegt pädagogisches Begleitmate-rial vor, das den Lehrkräften vor dem Kinobesuch kostenfrei zur Verfügung steht. Eine Vielzahl von Veranstaltungen wird von Re-ferentinnen und Referenten oder Filmschaffenden begleitet, die direkt auf die Fragen der Schülerinnen und Schüler eingehen. Ziel ist eine bewusste Auseinandersetzung mit Filmen als Kunstform und die Nutzung des außerschulischen Lernortes Kino

    Editorial: Digitization, investigations & compliance in science

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    The scientific field of compliance is in a constant state of movement, gaining in complexity and widening its areas of application. We have taken this edition of CEJ as an occasion to pick up the threads of previous issues, to deepen the discussion and to take the thoughts a step further

    Leadership glocality

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    How do multinationals create a glocal identity of compliance? This article focuses on putting this quest to an end, dissecting multidisciplinary approaches to solve the compliance glocalization problematics. It starts with the saga of the glocalization neologism, followed by the philosophical- and psychodynamics of compliance and its moral foundations in Kantianism, the development of integrity into actual business ethics and the vehemence of crosscultural awareness and management when doing business internationally. Finally, it establishes the Three Stages Theory and the EMB Guidelines for the glocalization of leadership, as the ordinary solution to compliance glocalization
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