Applied Cybersecurity & Internet Governance Repository
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Schlussbericht DAIS - Elektroniksysteme für künstliche Intelligenz im Edge-Computing; Teilvorhaben: Sichere Mechanismen für Kommunikation und Netzwerkprofilverwaltung
DAIS (Gesamtvorhaben): DAIS adressiert die Entwicklung verteilter, sicherer KI-Systeme am Edge. Im Fokus stehen intelli gente, sichere IoT-Knoten für Industrial IoT, Smart Mobility und Digital Life. Zentrale europäische Werte (Selbstorganisation, Privacy by Design, Energieeffizienz) wurden in Hardware/Software Komponenten verankert. Das EU-Konsortium umfasst 48 Partner aus 11 Ländern; das deutsche Teilkonsortium sechs Partner.
Giesecke+Devrient Mobile Security GmbH (GD): Aufgabe von GD war die Entwicklung sicherer Mechanismen für Kommunikation und Netzwerk profilverwaltung in IoT-Umgebungen auf Basis eUICC/eSIM. Ziele waren:
- hochsichere Kommunikationsprotokolle kompatibel zu GSMA eSIM-Standards (u. a. SGP.21/31)
- sichere, effiziente Netzwerkprofilverwaltung inkl. sicherem Over-the-Air-Update
- Erweiterung auf nebenläufigen Betrieb mehrerer Profile (Multi-Connectivity)
Der Stand der Technik (GSMA, GlobalPlatform) wurde aufgegriffen und in Teilen vorangetrieben
Schlussbericht erste Förderphase 2021-2025
Das Käte Hamburger Kolleg für Apokalyptische und Postapokalyptische Studien (CAPAS) nahm die Beobachtung als Ausgangspunkt, dass die kulturelle Imagination, aber auch die gesellschaftliche und politische Diskussion im Angesicht realer Umwälzungen, zunehmend von Bildern, Erzählungen und der Rhetorik des Apokalyptischen geprägt ist. Zur Erklärung dieses Phänomens ist es weder ausreichend, Apokalypse im Sinne einer traditionell religiös vermittelten Heilsbotschaft zu verstehen noch, wie im heutigen Alltagsverständnis verbreitet, sie als totale Auslöschung der Menschheit zu betrachten. Stattdessen kann Apokalypse als das Ende einer Welt (die für eine Gemeinschaft bis dahin unhinterfragt galt) gesehen werden und auf das eine Postapokalypse folgt, die zumeist als Fortdauer der Katastrophe oder als Beginn einer neuen ruinierten Welt vorgestellt wird, die aber auch das Potential für Entwürfe besserer Welten eröffnen kann. Zentral für die Kollegforschung war daher die Frage, wie unterschiedliche Gesellschaften und Kulturen in Vergangenheit und Gegenwart das Ende ihrer Welt imaginieren oder erfahren, und wie diese Vorstellungen das Denken und Handeln prägen.
Das Kolleg stellte sich die Aufgabe, reale und erwartete Weltenden multiperspektivisch durch den Einbezug verschiedener akademischer Disziplinen, aber auch verschiedener gesellschaftlicher Akteur:innen, umfassend und in transkultureller Fächerung (v. a. in einer Nord-Süd-Perspektive) zu beleuchten. Ziel der ersten Förderphase war es, einen innovativen, internationalen und transdisziplinären Rahmen für die Erforschung einer Thematik zu schaffen, die in einer Vielzahl von akademischen Disziplinen und gesellschaftlichen Debatten virulent ist
Forschungsprojekt AnoMoB: Anonymisierte Erfassung und Nutzung von Mobilitäts- und Bewegungsdaten
Fördermaßnahme im Rahmen des Programms zur Innovationsförderung
Das Projekt COPPA – Open Circular-Collaboration-Platform for Sustainable Food Packaging from Plastics adressierte zentrale Herausforderungen der Kreislaufwirtschaft für Kunststoffverpackungen im Lebensmittelbereich. Ziel war die Entwicklung einer offenen, digitalen Kollaborationsplattform (CCP), die einen transparenten und effizienten Datenaustausch entlang der Wertschöpfungskette ermöglicht.
Das Vorhaben lief von 15.07.2022 bis 14.07.2025, wurde vom SKZ – Das Kunststoff-Zentrum geleitet und gemeinsam mit sechs Projektpartnern umgesetzt. Gefördert durch das Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat (BMLEH), entwickelte COPPA eine Plattform mit integriertem Digitalen Produktpass (DPP), einem CO₂-Rechner sowie einem Vertrauens- und Transparenznetzwerk auf Basis von Self-Sovereign Identities (SSI). Damit können Unternehmen den Rezyklatgehalt und die Nachhaltigkeitswirkung ihrer Verpackungen eindeutig nachweisen. Neben der technischen Umsetzung wurden Handreichungen und Transformationsstrategien für KMU erarbeitet, um eine breite Teilnahme zu ermöglichen. Mit dem Demonstrator auf Technology Readiness Level 5–6 und einer begleitenden Homepage ist COPPA ein wichtiger Schritt hin zu einer wettbewerbsfähigen, nachhaltigen Kreislaufwirtschaft
Projektabschlussbericht INGRAIN-TechEnt
Der Unterglasanbau von Tomaten (Solanum lycopersicum) ist durch hochintensive Produktionssysteme gekennzeichnet, in denen das Kultursubstrat maßgeblich Wasser- und Nährstoffverfügbarkeit, Wurzelbelüftung, Pflanzengesundheit und Ertrag beeinflusst. Vor dem Hintergrund ökologischer Herausforderungen und der Reduktion torf- sowie mineralwollebasierter Substrate untersuchte das Projekt "TechEnt" die Eignung textilbasierter, zellulose- und PLA-basierter Ersatzsubstrate für hydroponische Anbausysteme in Sonderkulturen. Ziel war die Entwicklung und Bewertung nachhaltiger Alternativen unter Berücksichtigung pflanzenbaulicher und physiko-chemischer Anforderungen.
Auf Basis eines anwendungsorientierten Anforderungskatalogs, orientiert an etablierten Kennwerten für Tomatenwachstumssubstrate (u. a. Gesamtporenvolumen 75–>85 Vol.-%, Luftkapazität 10–30 Vol.-%, Rohdichte <0,4 g cm⁻³, leicht verfügbares Wasser 20–30 Vol.-%), wurden alternative Substratsysteme in sieben Arbeitspaketen entwickelt und evaluiert. Das Versuchsdesign umfasste sechs Keimversuche, zwei praxisnahe Kulturversuche (2024: Zellulosepulpe; 2025: PLA-basiertes Substrat) sowie HYPROP-Messungen zur Analyse des Wasserretentionsverhaltens.
Die Ergebnisse zeigen signifikant reduzierte Keimraten, Biomassebildung und Erträge in allen getesteten Ersatzsubstraten gegenüber den Referenzsystemen Torf und Mineralwolle. Im Kulturversuch 2024 erreichte das Zellulosesubstrat lediglich rund 50 % des Ertrags von Mineralwolle bzw. Torf. Auch das PLA-basierte Substrat blieb deutlich unter den Vergleichswerten (Faktor 1,48–1,86 gegenüber Referenzen). Ursachen waren insbesondere eine hohe Wasserbindung unterhalb des permanenten Welkepunktes mit daraus resultierenden anoxischen Bedingungen sowie eine ausgeprägte mikrobiologische Zersetzung zellulosischer Bestandteile.
Die Nachhaltigkeitsanalyse ergab, dass Substrate auf Basis von aufgereinigter Zellulose aufgrund des hohen Energie- und Chemikalieneinsatzes in der Aufbereitung nur ein marginal geringeres Global Warming Potential (GWP) als Perlite aufweisen und teilweise ungünstiger als Mineralwolle abschneiden. Unter Berücksichtigung der Mehrfachverwendbarkeit anorganischer Substrate und zusätzlicher Transportaufwände relativieren sich potenzielle Nachhaltigkeitsvorteile weiter. Insgesamt zeigen die Ergebnisse, dass die untersuchten textilbasierten Ersatzsubstrate derzeit weder agronomisch noch ökologisch konkurrenzfähig sind und weiterer Optimierungsbedarf hinsichtlich Materialstabilität, Wasserhaushalt und regionaler Wertschöpfung besteht
FORTH-BW: Entwicklung und Implementierung eines bedarfsgerechten Forschungsdatenmanagements an HAW in Baden-Württemberg
Ziel des Verbundvorhabens FORTH-BW war, an den beteiligten Hochschulen für angewandte Wissenschaften (HAW) - Hochschule der Medien Stuttgart, Hochschule für öffentliche Verwaltung Kehl, Hochschule für Technik Stuttgart, Hochschule Reutlingen und HTWG Hochschule Konstanz Technik, Wirtschaft und Gestaltung - unter der Leitung der HfWU Nürtingen ein mit den Ressourcen von HAW praktikables, sicheres und für Forschende sowie ihre Partnerorganisationen attraktives Forschungsdatenmanagement (FDM) einzuführen und ein HAW-übergreifendes FORTH-BW-Netzwerk zu etablieren.
Ausgangspunkt war, dass FDM an vielen HAW zwar als wichtig erkannt, aber in der Praxis oft noch heterogen, projektbezogen und wenig institutionalisiert war. Fördergebende verlangen zunehmend Datenmanagementpläne, Regelungen zur Nachnutzung von Forschungsdaten sowie die Einhaltung der FAIR-Prinzipien. Gleichzeitig standen HAW vor der Herausforderung begrenzter Ressourcen und einer hohen fachlichen Vielfalt
Schlussbericht zum Teilvorhaben
Zielsetzung des Forschungsprojekts war zu bewerten, inwieweit sich mit 5G-Network-Slicing in öffentlichen Mobilfunknetzen „on demand“ dienstgütegesicherte und logisch separierte Netzressourcen für Einsatzkräfte realisieren lassen. Im Verlauf des Forschungsprojektes wurden der Prozess der Slice-Initialisierung sowie die technische Bereitstellung gemäß 3GPP-Architektur modelliert und dokumentiert. Dabei erfolgte eine Analyse der einzelnen Prozessschritte einschließlich der Ermittlung typischer Bereitstellungszeiten. Diese wurden mit den Anforderungen einer „on-demand“-Bereitstellung abgeglichen. Als Kriterium für „on demand“ lag eine Bereitstellung innerhalb der einsatztaktisch definierten Hilfsfrist zugrund
Schlussbericht zum Vorhaben
Hemp4Food hat gezeigt, dass industrieller Hanf technologisch in mehreren Lebensmittelanwendungen einsetzbar ist und wirtschaftliches Potenzial besitzt. Entscheidend für eine Umsetzung nach Projektende sind (i) eine konsequente Qualitäts- und
Sensorikoptimierung der Proteinzutaten, (ii) eine integrierte Verwertungsstrategie über mehrere Pflanzenbestandteile und (iii) Kooperationen mit Verarbeitungs- und Marktpartnern zur Skalierung