Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg: Elektronische Zeitschriften
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    Subrosionssenken in den triassischen Gesteinen der Hakel-Struktur

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    Die Identifizierung von Subrosionssenken im Ausstrich der triassischen Gesteine an der Geländeoberfläche der Hakel-Struktur 227 erfolgte unter Zuhilfenahme eines digitalen Geländemodells (DGM). Die Gesteine des Röts und des Unteren Muschelkalks wiesen mit 17 bzw. 5 Subrosionssenken pro Quadratkilometer die höchste Suszeptibilität auf. Im Bereich der Scheitelstörung des Hakels sowie in der Nähe der Ascherslebener Störung wird eine drei Mal so hohe Anzahl an Subrosionssenken pro Quadratkilometer verzeichnet, verglichen mit der Quote für die Gesamtfläche des Unteren Muschelkalks. Die Mehrheit der an der Oberfläche sichtbaren Senkungstrichter im Unteren Muschelkalk geht auf Massendefizite bzw. Lösungshohlformen im Untergrund zurück. Als Subrosionsherde kommen die Rötgipse in Betracht. In der Nähe der zentralen Störungszonen des Hakelgewölbes muss mit irregulärer Auslaugung der Rötgipse gerechnet werden. Die Rötgipsbänke liegen dort nur 160–170 m unter Flur. Eine Halit- und Sulfatsubrosion im Mittleren Muschelkalk führte ebenso zu einem Massenverlust und einer Auflockerung des Gesteinsverbandes. Insbesondere im Einflussbereich der Ascherslebener Störung sowie deren Parallel- und Querstörungen fand eine irreguläre Auslaugung tieferer Schichten statt. Das sukzessive Nachsacken und die Verringerung des Gesteinsverbandes führten zu  chlotartigen Durchbrüchen im Deckgebirge aus Oberem Muschelkalk und Unterem Keuper. Die aus dem Mittleren Muschelkalk mit einer Tiefenlage von 150–200 m an die Oberfläche durchbrechenden Einsturztrichter im Oberen Muschelkalk erreichten Öffnungsweiten von über 100 m. Die zeigen sehr steile Wände mit Hangneigungen von 63–69 %. Mit tertiären Sedimenten gefüllte Erdfälle im Hakel liegen, analog zu gleichartigen Vorkommen am östlichen Harzrand, oberhalb des Höhenniveaus von 200 m NHN. Folglich könnte die Hebung der Hakel-Struktur erst nach der marinen Phase im Oligozän, also frühestens im Pliozän,  stattgefunden habenUsing a digital terrain model (DTM), 227 subrosion sinks were identified in the Triassic rocks on the surface of the Hakel structure. The rocks of the Röt and the Lower Muschelkalk exhibit the greatest susceptibility with 17 and 5 subrosion sinks per square kilometre respectively. In the area of the Hakel apex fault and in the vicinity of the Aschersleben fault, the number of subrosion sinks per square kilometre is three times the ratio for the total area of the Lower Muschelkalk. The majority of the sinkholes visible on the surface in the Lower Muschelkalk are due to mass deficits or solution cavities in the subsurface. The Röt is a possible  source of subrosion. Irregular leaching of the red gypsum must be expected in the vicinity of the central fault zones of the Hakel vault. The red gypsum beds there are only 160-170 m below ground level. Halite and sulphate subrosion in the Middle Muschelkalk resulted in mass loss and rock formation loosening. Irregular leaching of the deeper layers occurred, particularly in the area of influence of the Aschersleben fault and its parallel and transverse faults. Successive subsidence and thickness reduction of the rock formation resulted in vent-like breakthroughs in the overburden of the Upper Muschelkalk and Lower Keuper layers. Collapsefunnels breaking through to the surface from the Middle Muschelkalk at a depth of 150–200 m in the Upper Muschelkalk reached opening widths of over 100 m. The collapse funnels breaking through from the Middle Muschelkalk have very steep walls with slopes of 63–69 %. Some Hakel sinkholes are filled with marine sediments from the Lower Oligocene (Rupelian), which are found above an elevation of 200 metres, analogous to the eastern edge of the Harz. Consequently, the Hakel-Structure could only have been uplifted after the marine phase in the Oligocene, i.e. in the Pliocene at the earliest.englis

    Redescription of Pintalia variegata (Fabricius, 1803) from Trinidad and Suriname (Fulgoromorpha: Delphacoidea: Cixiidae)

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    The species Pintalia variegata (Fabricius, 1803) was previously only known from the short original description and a short redescription by Stål. Here the species is redescribed from material collected in Trinidad and Suriname in the 20th century. The species is morphologically distinct among Pintalia species based on headshape, spinulation of the hindlegs and male genitalia. Synapomorphies with Pintalia consobrina Stål, 1862 are presented and discussed. Our results highlight the importance of revisiting the taxa described historically using modern morphological patterns for a comprehensive reassessment of the generic boundaries in Pintalia.  The species Pintalia variegata (Fabricius, 1803) was previously only known from the short original description and a short redescription by Stål. Here the species is redescribed from material collected in Trinidad and Suriname in the 20th century. The species is morphologically distinct among Pintalia species based on headshape, spinulation of the hindlegs and male genitalia. Synapomorphies with Pintalia consobrina Stål, 1862 are presented and discussed. Our results highlight the importance of revisiting the taxa described historically using modern morphological patterns for a comprehensive reassessment of the generic boundaries in Pintalia.&nbsp

    Sedimentary structures in a fluviatile depositional context at the edge of the Germanic shore settlement of Klein Köris (Dahme-Spreewald district)

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    Bei archäologischen Ausgrabungen im Randbereich der germanischen Ufersiedlung Klein Köris im Landkreis Dahme-Spreewald wurden fluviatile und palustrine Sedimentschichten des Mittleren Subatlantikums nachgewiesen. Im Digitalen Geländemodell (DGM) der Stintgraben-Niederung sind mäandrierende Flussrinnen erkennbar, die sich mehrfach verlagert haben. Sie gehören zu einem Nebenfluss der Dahme. In dessen Sedimenten fanden sich archäologische Funde aus dem 2. bis 5. Jahrhundert. Die germanische Ufersiedlung wird unmittelbar von einem fossilen Mäanderbogen mit einem Radius von ca. 90 m tangiert. Sowohl die äußeren morphologischen Strukturen im DGM als auch der innere Aufbau der Sedimentkörper entsprechen den Uferrandbänken, die sich auf dem Gleithang des Paläomäanderbogens abgelagert haben. In den fluviatilen Sanden wurden Schrägschichtungssets und Internstrukturen von Kleinrippeln beobachtet. Die Schrägschichtungsfolgen fallen mit einer Neigung von 25-27 nach Osten ein. In vertikaler Richtung werden sie von Horizontalschichten oder weiteren Schrägschichtungsfolgen geschnitten. Dieser Schichtaufbau ist typisch für fluviatil geprägte Uferbänke. In allen untersuchten Profilen traten SSD in den Weichsedimenten auf. Insbesondere an der Oberfläche der basalen Torf- und Muddeschichten wurden markante Flammenstrukturen und Lastmarken beobachtet. Ihre Entstehung ist auf Dichteinversionen zwischen den beteiligten, mit Wasser gesättigten Sedimenten zurückzuführen. Die höhere Dichte von Flusssanden erzeugt eine Gewichtskraft auf die leichteren Mudden oder Torfe. Auf diese Weise baut sich im mit Wasser gesättigten Zustand eine hydrodynamische Instabilität über den organischen Sedimenten auf. In der Folge sinken die schweren Sandschichten in die organischen Sedimente ein. An der Grenzfläche zwischen den beiden Schichten bilden sich ellipsoide Vertiefungen in Form von Auflastmarken. Zusätzlich drückt die Auflast der Sande die hydroplastischen Schlammschichten nach oben, sodass inmitten der fluviatilen Sande flammenartige Muddeeinschlüsse zu beobachten sind. Diese SSD sind postsedimentäre Bildungen. Sie sind während der Diagenese der Lockergesteinsschichten entstanden, als die Sedimente noch weich und formbar waren. Die wassergesättigten Sedimente waren parallel zu den zyklischen Grundwasserschwankungen Kapillardruckänderungen ausgesetzt. Der Kapillardruck beeinflusst den Verlauf der Kompaktion. Die Textur der Deformationsstrukturen kann sich daher bis zur vollständigen Entwässerung des Porenraumes und dem sukzessiven Fortschreiten der Kompaktion noch mehrfach ändern. Der westliche Nebenlauf der Dahme wurde durch einen allgemeinen Grundwasseranstieg verursacht. Nach den archäologischenBefunden in ihren Sedimenten bestand die Verzweigung vom 2. bis zum Beginn des 5. Jahrhunderts. Palynologische Befunde belegen eine Depression des Grundwasserhaushalts an der Wende vom 3. zum 4. Jahrhundert. Ein erneuter Grundwasseranstieg im 5. Jahrhundert n. Chr. führte zur Vermoorung der Niederung und zur Aufgabe der Siedlung.Archaeological excavations on the outskirts of the Germanic coastal settlement of Klein Köris, in the Dahme-Spreewald district, have revealed fluvial and palustrine sediment layers dating back to the Early Sub-Atlantic period. The digital terrain model (DTM) of the Stintgraben lowlands reveals meandering river channels that shifted position several times. These channels belonged to a tributary of the Dahme river Archaeological finds dating from the 2nd to 5th centuries have been discovered in its sediments. Deformation structures (SSD) were detected in the soft sediments of all the analysed profiles. In particular, distinctive flame structures and load marks were observed on the surface of the basal peat and mud layers. These features are the result of density inversions between the water-saturated sediments involved. The higher density of river sands exerts a gravitational force on the lighter muds or peats. This results in hydrodynamic instability building up above the organic sediments when they are saturated with water. Consequently, the heavy sand layers sink into the organic sediments. At the interface between the two layers, ellipsoidal depressions form, which are known as surcharge marks. Additionally, the weight of the sand pushes the hydroplastic mud layers upwards, resulting in flame-like mud inclusions being observed in the middle of the fluvial sands. These SSDs are post-sedimentary formations. They formed during the diagenesis of the unconsolidated rock layers when the sediments were soft and malleable. The water-saturated sediments were exposed to changes in capillary pressure parallel to cyclical fluctuations in groundwater levels. Capillary pressure influences the course of compaction. Therefore, the texture of the deformation structures can change several times until the pore space is completely dewatered and compaction progresses successively. The western tributary of the Dahme River was caused by a general rise in groundwater levels. According to the archaeological findings in its sediments, the branch existed from the 2nd to the beginning of the 5th century. Palynological findings prove a depression of the groundwater balance at the turn of the 3rd and 4th centuries. A renewed rise in groundwater levels in the 5th century AD led to bogging of the lowlands and the abandonment of the settlement.&nbsp

    Notes on some Cixiidae from Malta (Auchenorrhyncha: Fulgoromorpha)

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    Two species of the Cixiidae tribe Pentastirini are recorded from Malta for the first time. Reptalus panzeri (Löw, 1883) was previously only recorded as Reptalus cf. panzeri based on female specimens; the presence of this species is now confirmed based on a single male specimen. Pentastiridius leporinus (Linnaeus, 1761) is recorded from Malta for the first time. Tachycixius pilosus (Olivier, 1791) is removed from the list of Maltese Auchenorrhyncha. The identity of some Tachycixius specimens is discussed; their true identity remains unclear.Two species of the Cixiidae tribe Pentastirini are recorded from Malta for the first time. Reptalus panzeri (Löw, 1883) was previously only recorded as Reptalus cf. panzeri based on female specimens; the presence of this species is now confirmed based on a single male specimen. Pentastiridius leporinus (Linnaeus, 1761) is recorded from Malta for the first time. Tachycixius pilosus (Olivier, 1791) is removed from the list of Maltese Auchenorrhyncha. The identity of some Tachycixius specimens is discussed; their true identity remains unclear

    The Auchenorrhyncha collection of the Tyrolean State Museum ‘Ferdinandeum’ (Hall in Tirol, Austria)

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    Im Zuge der Erarbeitung neuer Roter Listen der Zikaden Österreichs wurden die aus Österreich stammenden Belege des Tiroler Landesmuseums „Ferdinandeum“ in Hall in Tirol aufgearbeitet. 5.585 Belege wurden gesichtet und digitalisiert. Sie stammen mehrheitlich von Alois Kofler, Alois Hernegger und Nikolaus Lechleitner und wurden überwiegend zwischen 1940 und 2010 gesammelt. Fast 90 % der Tiere stammen aus Tirol. Insgesamt handelt es sich um 291 Arten. Aus Tirol liegen Belege für 248 Arten vor. 98 Arten werden hier erstmals aus Tirol gemeldet, vier Arten sind neu für Kärnten, eine ist neu für Salzburg. In the context of compiling new red lists of true hoppers (Auchenorrhyncha) from Austria, the Austrian specimens of the collection of the Tyrolean State Museum ‘Ferdinandeum’ were examined. 5,585 specimens were checked and digitalised. Most of them were collected by Alois Kofler, Alois Hernegger and Nikolaus Lechleitner and were sampled mainly between 1940 and 2010. Almost 90% of the animals originate from Tyrol. There are 291 Auchenorrhyncha species from Austria and 248 species from Tyrol in the collection. Ninety-eight species are reported here from Tyrol for the first time, four species are new to Carinthia, one new to Salzburg.&nbsp

    Quaternary Stratigraphy and Pleistocene Evolution of salt Diapirs in the northern Altmark (NE-Germany)

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    Anhand der Stratigraphie und Lithologie der quartären Ablagerungen wird die jüngste Entwicklung der Salzstöcke im Gebiet der nördlichen Altmark dargestellt. Es wurden drei Bewegungsphasen ausgehalten, die den Aufstieg des Salzes, aber auch Einbrüche der Dachregionen durch Subrosionsvorgänge beinhalten. Die erste quartärzeitliche Bewegungsphase fand in der späten Elster-Kaltzeit statt und reichte bis in die Holstein-Warmzeit. Die zweite Phase begann nach dem Abschmelzen des Warthe-Eises. Die dritte Phase setzte am Ende der Weichsel-Kaltzeit ein und reicht bis in die Gegenwart (Subrosion). Die Salzstrukturen sind an rheinischen (NNE - SSW) und herzynisch (NW - SE) streichende Störungszonen des präquartären Untergrundes gebunden. Diese Störungszonen beeinflussen über die Bereiche der Salzstöcke hinaus die Sedimentation im Quartär. Die verschiedenen Oberflächenformen der Salzstöcke weisen auf den Entwicklungsstand der Salzstrukturen hin (Aufstieg, Ablaugung).The youngest, Pleistocene evolution of salt diapirs in the northern Altmark were investigated by means of geological mapping and drilling programs. The Altmark belongs to the southern part of the Northeast German Basin, where many salt pillows reached the diapiric stage at Cenozoic time. In the Pleistocene, three periods of enhanced salt growth and/or subrosion of salt diapirs can be distinguished, 1) from the late Elsterian period to the Holsteinian interglacial, 2) after the decay of Warthenian ice and 3) from the end ofthe Weichselian period to recent. The salt structures are tied to the pre-Quaternary underground by the trough-crossing NNE - SSW and NW - SE striking fault zones. These fault zones influence not only the direct vicinity of the salt diapers, but also Quaternary sedimentation as a whole. The various surficial forms of the salt stocks provide informations concerning the development stages of the salt structures (rising, leaching)

    Sedimentation and basin development of the Middle Proterozoic Doornpoort and Klein Aub Formations, Central Namibia

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    The 1300-950 Ma old Sinclair Sequence at Klein Aub, central Namibia, is preserved between the Congo and Kalahari Cratons. It commenced with bimodal pyroclastic rocks and lava flows which partly filled a variety of graben-like basins. Siliciclastic and carbonate sedimentation dominated basin infill, developing an overall fining-upward sequence of sedimentary rocks. Deposition of conglomerates and compositionally immature arenites was initially controlled by fault activity but ultimately overstepped graben shoulders. Younger basin-wide sedimentation comprised quartz arenites and carbonaceous mudstones with subordinatelimestones deposited in association with waning fault activity. The coarse sandstones and conglomerates represent red-beds deposited on debris flow-dominated fans next to the graben fault scarps. Fan lenses are arranged in an en Cchelon fashion which suggest a strike-slip component to the marginal fault system. These fans passed axially into sandy braided stream systems and localised aeolian dunes and playa lakes. Evaporite pseudomorphs confirm arid climatic conditions. The finer clastic rocks and carbonates are organized in up to seven fining-upward cycles passing from subtidal quartz-arenites to finely interlaminated and flaser laminated pyritic intertidal limestones. This mixed siliciclastic/carbonate sequence developed in a series of prograding cycles averaging 4 m - 5 m thick, which could imply a similar maximum tidal range of macrotidal proportions. The basin developed in an extensional crustal regime with thermal uplift, followed by mechanical rifting, associated with volcanism and the deposition of coarse clastics. During the thermal subsidence phase a marine transgression gave rise to the tidal deposits of the later fine grained clastic sediments. Both tectonically and sedimentologically the Sinclair Sequence heralds the subsequent development of early Damara rifting

    Fazies und Fossilführung im Unterrhät des Fuchsberges bei Seinstedt (nördliches Harzvorland, Niedersachsen)

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    Ein Aufschluß im Unterrhät des Fuchsberges bei Seinstedt im nördlichen Harzvorland lieferte eine Vergesellschaftung von Limuliden, kleinen Arthropoden (Conchostraken, Malakostraken, Insekten) und Fischen sowie verschiedenen Resten der Konifere Hirmerella c£. muensteri. Der entsprechende Profilabschnitt wird detailliert beschrieben und seine Faziesdeutung versucht. Bei der fossilführenden tonigsiltig-feinsandigen Wechselfolge handelt es sich um die Ablagerungen eines permanenten stehenden, jedoch nicht allzu tiefen Gewässers mit episodischer Sedimentzufuhr. An seinem Boden herrschten fast ständig, zeitweilig aber auch in höheren Wasserschichten, lebensfeindliche Verhältnisse. Der Charakter dieses Gewässers, bei dem mit gelegentlichen marinen Einflüssen zu rechnen ist, worauf Coelacanthiden-Schuppen hindeuten, bleibt unklar. Aus dem Voltziensandstein der Vogesen, der als fluviatil-deltaisch gedeutet wird, wurden jedoch recht ähnliche Fossilvorkommen beschrieben.taphocoenosis from the Lower Rhaetian of the Fuchsberg near Seinstedt (Lower Saxony,Germany) is composed of xiphosurids, small arthropods (conchostracans, malacostracans, insects), fish remains and different parts of a conifer, Hirmerella c£. muensteri. The fossiliferous strata are described in detail and discussed with regard to facies interpretation. These strata represent the deposits of a permanent stagnant water-body with episodic input of clastic material. Marine influence is indicated by scales of coelacanthid crossopterygians. Life was impossible for most of the time at the bottom of the water-body, and sometimes also higher up in the water column. Details of the depositional environment are still unclear, but there are striking similarities to some of the fossiliferous horizons within the Alsatian Lower Triassic fluvial-deltaic VoltziaSandstone

    A young Geotope near Teutschenthal

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    In den letzten Jahrzehnten entstand am Schachtberg bei Teutschenthal in einer Vernässungsstelle ein sekundäres Gipsvorkommen von ansehnlichen Ausmaßen. Hydrogeologische Untersuchungen zeigen, dass die mineralisierten Wässer sich aus Grundwasser, aus Sole, die aus Sickerwässern der Kalirückstandshalde West der Grube Teutschenthal stammt, sowie ausSickerwässern aus Haldenmaterial vom historischen Braunkohlenabbau zusammensetzen. Das Mischen der Wässer mit sehr unterschiedlichem Chemismus und Verdunstungsprozesse erlauben das flächenhafte Auskristallisieren von Gipskristallen von beachtlicher Größe und haben ein einmaliges neues Geotop geschaffen. Leider führt der ungebremste Raubbau an diesem Vorkommen durch Mineralsammler zu einer schnell fortschreitenden Zerstörung dieser Naturerscheinung. Die Autoren fordern einen wirksamen Schutz des Geotops.In the last few tens of years a secondary, seemly large, gypsum development has occurred in a wet region in Schachtberg in the Teutschenthal area. Hydrogeologic investigations indicate that the mineralized water comes from groundwater and from saline waters that originate from drainage waters in the potassium-rich hills of mine failings, west of the Teutschenthal mine; they also arise from drainage waters of the residual material from the historical lignite mining. This mixture of waters, with extremely variable chemical and evaporation processes, permits the largearea crystallisation of remarkably sized gypsum crystals and has created an unique new geotope. Unfortunately, the uncontrolled exploitation of this deposit by mineral collectors is bringing a rapidly increasing destruction to this phenomenon of Nature. The authors demand powerful protection of these geotope

    Überlegungen zur organischen Produktion und Degradation in Seen des europäischen Rotliegend

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    Am Beispiel des Saar-Nahe-Beckens wird versucht zu erfassen, welche Prozesse derProduktion und des Abbaues organischer Materie in den Seen des Permokarbon abliefen. Autochthone undallochthone Komponenten werden identifiziert und ihre Position innerhalb des Nahrungsgefüges ermittelt. Die Rekonstruktion von Paläoökosystemen von der Basis der Nahrungspyramide her wird durch die meist schlechte Erhaltung dieser Fossilien erschwert. Ursachen dafür sind thermische und chemische Degradation, sowie biogener Abbau in Sedimentations- und Transportpausen. Eine  umfassende Bearbeitung der damit verbundenen Fragenkomplexe existiert für das Rotliegend nicht. Durch aktualistische Ansätze und Interpretation lassen sich zwar einige Probleme erkennen, ihre Übertragbarkeit ist aber nicht in allen Fällen gegeben. Am ehesten läßt sich derzeit die Bedeutung der Palynomorphen und der Primärproduzenten für den Kreislauf organischer Materie in den Seen erkennen. Für weiterführende Rekonstruktionen von PaläoÖkosystemen paläozoischer Seen ist eine bessere Kenntnis der Reduzenten und ihres Wirkens erforderlich, um die Stoffkreisläufe in den Ökosystemen zu entschlüsseln und die bestehenden Seemodelle weiter zu verbessern

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