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Evaluation of Conformance Criteria for Preference Indication in Collaborative Flight Prioritization in Air Traffic Flow Management
Bei der Verkehrsflussregelung im Flugverkehr können unerwartete Ereignisse, wie ungünstige Wetterbedingungen, zu einem Ungleichgewicht zwischen Nachfrage und Kapazität an Flughäfen führen, wodurch zugewiesene Ankunftszeiten möglicherweise nicht mehr verfügbar sind. In diesem Fall wird die Flugliste normalerweise nach dem First-Planned, First-Served Ansatz neu berechnet, wodurch die ursprüngliche Reihenfolge beibehalten wird, die Flüge aber zeitlich nach hinten verschoben werden, was zu Flugverspätungen führt. Der First-Planned, First-Served Ansatz ist fair, da alle Flüge gleich behandelt werden, aber berücksichtigt nicht die individuellen Präferenzen der Luftraumnutzer. Im Rahmen des HARMONIC-Forschungsprojekts wird ein Target Time Management System (TTMS) entwickelt, das die Priorisierung von Flügen basierend auf den Präferenzen der Luftraumnutzer und des Ankunftsflughafens ermöglicht. Diese Präferenzen werden mittels Weight Maps ausgedrückt, die Gewichte (numerische Werte) für jede Kombination der Ankunftszeiten und Flüge enthalten, wobei jedes Gewicht die Priorität eines bestimmten Fluges für eine bestimmte Ankunftszeit angibt. Luftraumnutzer sind Konkurrenten und könnten daher absichtlich Gewichte angeben, die den Optimierungsprozess manipulieren, um einen Vorteil gegenüber anderen zu erlangen. Eine Herausforderung bei der Implementierung des TTMS besteht darin, Konformitätskriterien für die Weight Maps der Luftraumnutzer zu definieren, welche die Fairness unter den Luftraumnutzern fördern, indem sie die Möglichkeit verringern, dass die Gewichte eines Luftraumnutzers den Optimierungsprozess manipulieren. Diese Konformitätskriterien sollten leicht verständlich sein und keinen erheblichen Einfluss auf die Qualität der Fluglisten haben. Die Konformitätskriterien wurden zusammen mit Domänen Experten von Swiss International Air Lines, dem Flughafen Zürich und Skyguide sowie Forschern der Johannes Kepler Universität Linz definiert. Diese Masterarbeit untersucht den Einfluss verschiedener Konfigurationen der Konformitätskriterien auf die Qualität von Fluglisten. Für die Evaluierung werden synthetische aber realistische Präferenzen der Luftraumnutzer erstellt, die als Referenzdaten für die Evaluierung dienen und in Weight Maps, die verschiedene Konfigurationen der Konformitätskriterien erfüllen, transformiert. Um eine spezifische Konfiguration der Konformitätskriterien zu bewerten, werden die Ergebnisse der Optimierung von Fluglisten unter Verwendung der Weight Maps, die die spezifischen Konfiguration erfüllen, mit den Ergebnissen der Optimierung derselben Fluglisten unter Verwendung der Referenzdaten verglichen. Diese Vergleiche zeigen, wie sich verschiedene Konfigurationen der Konformitätskriterien auf die Qualität der Fluglisten auswirken. Die Evaluierungsergebnisse dieser Masterarbeit dienen der Entscheidungsunterstützung für die Wahl und Konfiguration der Konformitätskriterien für die Feldstudie des TTMS im Rahmen des HARMONIC-Projekts.In air traffic flow management, unexpected events, such as adverse weather conditions, can lead to a demand-capacity imbalance at airports, and assigned arrival slots may no longer be available. In this case, the flight list is usually recalculated based on a first-planned, first-served approach, which maintains the original order of the flights but schedules them backward in time, resulting in flight delays. The first-planned, first-served approach is considered fair because all flights are treated equally, but it does not consider the individual preferences of the airspace users (AUs). To overcome this limitation, a Target Time Management System (TTMS) is developed within the HARMONIC research project that enables flight prioritization based on the preferences of the AUs and the arrival airport. These preferences are expressed as weight maps, which contain numerical values for each combination of target time of arrival (TTA) and flight, with each weight indicating the priority of a particular flight for a particular TTA. Given that AUs are competitors, an AU may intentionally provide weights that manipulate the optimization process to gain an advantage over others. One challenge for implementing the TTMS is to define conformance criteria for the weight maps of AUs that reduce the possibility that the weights of an AU manipulate the optimization process and thus promote fairness among AUs. These criteria should be easy to understand and have no considerable impact on the quality of the flight lists. The conformance criteria were defined together with domain experts from Swiss International Air Lines, Zurich Airport, and Skyguide as well as researchers from the Johannes Kepler University Linz. This thesis evaluates the impact of different configurations of the defined conformance criteria on the quality of the flight lists. For this purpose, synthetic but realistic preferences of AUs, which serve as the ground truth for the evaluation, are created and transformed into weight maps that comply with different configurations of the conformance criteria. To evaluate a specific configuration of the conformance criteria, results from optimizing flight lists using the weight maps that comply with the specific configuration are compared with the results from optimizing the same flight lists using the ground truth. These comparisons reveal how different configurations of the conformance criteria affect the quality of the flight lists. The evaluation results of this thesis will inform the choice and configuration of the conformance criteria for the live trials of the TTMS during the HARMONIC project.submitted by Tobias Harzfeld, BScMasterarbeit Johannes Kepler Universität Linz 2025Arbeit auf den öffentlichen PCs in den Bibliotheken der JKU+Medizin abrufba
Beeinflusst ein einzeitiger Brustaufbau mit Eigengewebe bei Mamma-Ca Patientinnen post Mastektomie das Komplikationsprofil, im Vergleich zur Prothesenrekonstruktion, positiv? Eine explorative Studie
Hintergrund: Brustkrebspatientinnen, die sich für eine Brustrekonstruktion entscheiden, stehen vor einer herausfordernden Wahl, da sie zwischen verschiedenen Operationsmethoden wählen müssen. Faktoren wie der BMI, das Alter, Vorerkrankungen oder das Vorhandensein von ausreichend Spendergewebe an der Entnahmestelle können die Auswahlmöglichkeiten beeinflussen. Dennoch bieten sich den meisten Frauen verschiedene Optionen. Deshalb ist es entscheidend, bei der Auswahl der passenden Rekonstruktionsmethode die potenziellen Risiken sorgfältig gegen die Vorteile der verschiedenen Operationsverfahren abzuwägen. Um diese Entscheidung sowohl für die Operateure als auch für die Patientinnen zu erleichtern, sind verlässliche und umfassende Komplikationsdaten zu alloplastischen und autologen Brustrekonstruktionsmethoden erforderlich.
Material und Methode: Es wurden insgesamt 178 Patient*innen analysiert, die zwischen dem 01.01.2022 und dem 31.12.2023 an der Abteilung für Plastische, Ästhetische und Rekonstruktive Chirurgie am Ordensklinikum der Barmherzigen Schwestern in Linz nach einem Mammakarzinom eine Mastektomie erhielten. 77 Patientinnen konnten für die Studie eingeschlossen werden. Zusätzlich wurden die Komplikationsprofile der 120 Frauen, die in der vorherigen Masterarbeit aus dem Zeitraum 2019–2021 untersucht wurden, herangezogen und verglichen. Ziel der Studie ist es, das Komplikationsprofil eines einzeitigen Brustaufbaus mit Eigengewebe bei Mammakarzinom-Patientinnen nach einer Mastektomie im Vergleich zur Prothesenrekonstruktion zu analysieren. Dabei sollen sowohl Unterschiede im Komplikationsprofil der definierten Patientinnenkohorten als auch die Häufigkeit der Komplikationen differenziert nach den Rekonstruktionsverfahren (Eigengewebe vs. Implantat) untersucht werden.
Ergebnisse: Die Masterarbeit von Frau Haas ergab, dass im Zeitraum von 2019 bis 2021 keine Unterschiede im Komplikationsprofil zwischen der Brustrekonstruktion mit Eigengewebe und der Prothesenrekonstruktion festgestellt wurden. Unsere Untersuchung für den Zeitraum vom 01.01.2022 bis 31.12.2023 bestätigt diese Ergebnisse. Gleichzeitig konnte für diesen Zeitraum ein Rückgang der Komplikationsrate nachgewiesen werden, der auf die Einführung einer strukturierten Patientendatenerhebung sowie die dadurch optimierte Behandlungsplanung zurückgeführt werden kann. Ein individuell abgestimmter, interdisziplinärer Ansatz, der die onkologische Ausgangssituation der Patientinnen berücksichtigt, spielt eine entscheidende Rolle bei der Verbesserung der Therapieergebnisse. Die Wahl des geeigneten Rekonstruktionsverfahrens erfolgt unter Einbeziehung zahlreicher Risikofaktoren wie Alter, BMI, vorangegangene Behandlungen und Begleiterkrankungen. Dieses strukturierte Vorgehen hat maßgeblich zur Steigerung der Behandlungsqualität und zur Verringerung der Komplikationsrate beigetragen.eingereicht von Anin Sharifi, BScAngefertigt am Ordensklinikum der Barmherzigen Schwestern LinzMasterarbeit Johannes Kepler Universität Linz 202
Multi-Robot Navigation in Logistics Applications
Der Markt für autonome mobile Roboter hat in den letzten acht Jahren ein erhebliches Wachstum erlebt und wird voraussichtlich noch weiter wachsen. Insbesondere der Logistiksektor trägt wesentlich zu dieser Entwicklung bei. Der Einsatz autonomer mobiler Roboter hat im Vergleich zu menschlichen Arbeitskräften mehrere Vorteile: niedrigere Betriebskosten, bessere Effizienz und geringere Fehlerquote. Aber auch die Arbeitnehmer profitieren von dieser Entwicklung, denn die physische und psychische Belastung der Logistikmitarbeiter kann erheblich sein. Aus diesem Grund hat sich die Branche den Robotern zugewandt. Die Robocup Logistics League wurde ins Leben gerufen, um Fortschritte auf dem Gebiet der Robotik zu erzielen, und simuliert eine intelligente Fabrik, in der mit Hilfe von Teams aus mehreren Robotern, Produkte mit geringer Stückzahl oder mit hoher Varianz hergestellt werden. Mit der Schaffung einer Multi-Roboter-Simulation für die Liga steht eine risikofreie und sichere virtuelle Testumgebung zur Verfügung, die es Entwicklern ermöglicht, neue Strategien ohne physischen Zugang zur Umgebung oder zu den Robotern zu testen. Darüber hinaus wurde ein System zum Informationsaustausch geschaffen, das die Zusammenarbeit und Kommunikation innerhalb des Teams verbessert. Die Roboter haben zudem Zugriff auf die Position und LiDAR-Sensoren ihrer Teamkollegen. Außerdem wurde ein Vergleich zwischen zwei Algorithmen zur Kollisionsvermeidung durchgeführt: Save Interval Path Planning und Conflict Based Search. Obwohl Conflict Based Search zunächst bessere Ergebnisse zeigte, kann dieser nicht als der besser geeignete Algorithmus eingestuft werden. Ein Fehler in der Implementation des Save Interval Path Planning die Ergebnisse unschlüssig macht.The market for autonomous mobile robots has experienced significant growth in the past eight years and is expected to grow even further. Especially, the logistics sector is a major contributor to this development. The use of autonomous mobile robots has several advantages in comparison to human workforce: decreased operational cost, increased efficiency and reduced error rates. However, employees also benefit from this development, as the physical and mental strain on logistics workers can be considerable. As such, the industry has turned to robots. The Robocup Logistics League was created to promote advances in the field of robotics and simulates a smart factory producing low volume or high variance products using teams of multiple robots. With the creation of a multi-robot simulation for the league, a risk free and safe virtual testing environment is available, allowing developers to test new strategies without physical access to the environment or the robots. Furthermore, an information sharing system was created enhancing the cooperation and communication within the team. The robots have access to the position and LiDAR sensors of their teammates. Finally, a comparison between two collision avoidance algorithms was conducted, Save Interval Path Planning and Conflict Based Search. Despite initially showing better results, Conflict Based Search cannot be determined the better suited algorithm. An error, which was only identified later, rendered the results of the Save Interval Path Planning algorithm inconclusive.by: Filipp BrouardMasterarbeit Fachhochschule Technikum Wien 202
"Four-Stringed - Versatile": On the Development of the Double Bass in the Symphony Orchestra
Understanding Brand Shame: A Conceptual Framework of its Drivers, Components and Behavioral Outcomes
Masterarbeit Universität Innsbruck 202
Social Media. Current Issues in Romance Linguistics and Foreign Language Education / Eibensteiner, Lukas ; Hesselbach, Robert / Learning Romance Languages with Influencers: Mission (im)possible?
Influencers and their videos play a central role in young people’s media consumption. These videos are watched for both entertainment and information purposes. In this paper, we will explore the question of whether influencer videos are suitable for second language learning, more specifically French, Italian, and Spanish, in schools, and which competencies and literacies are required for language learning with influencer videos. Empirical findings will not be dis- cussed, but a framework for further scientific endeavors and empirical surveys will be established. The aim of the paper is to show the potential of influencer videos for the language learning process despite linguistic hurdles
Overlay morphologies
This thesis explores a novel architectural strategy that translates natural forms into architectural elements by translating its qualities into architecture such as structure, forms, boundaries, and compositions. By examining Ishigami’s designs and SANAA's work, it appears that they follow strategies such as the abstraction of natural elements into spatial compositions. Ishigami’s approach involves deconstructing architectural elements, overlying operation, and metaphoric aggregation process, while SANAA’s work emphasizes 2-dimensional elements and fluid spatial relationships through the strategic distribution of voids and voids.
Each architect’s principles were tested on the other architect’s project to ensure complementarity between the two approaches. They were subsequently tested in the context of a large-scale, solid architecture mass located in different architectural environments, in order to explore the limit of achieving transparency, openness, and fluidity. By reassembling tectonic elements from SANAA metaphorically, the study proposes a methodology that enhances spatial fluidity and porosity within rigid architectural environments.Sarah Hedar, B. Sc.Masterarbeit Universität Innsbruck 202