Communicatio Socialis (E-Journal, Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt)
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Zur Praxis des Nachrichtenredakteurs beim Hörfunk
Die Massenkommunikationsmittel und die verschiedenen Bereiche der Kommunikationswissenschaft haben sich in den letzten Jahrzehnten stürmisch entwickelt. Der technische Fortschritt bei Hörfunk und Fernsehen und damit die nahezu lückenlose Einbeziehung des einzelnen wie aller relevanten Gruppen unserer Gesellschaft in den Kommunikationsprozeß hat die Verantwortlichen in Hörfunk und Fernsehen vor neue Aufgaben im Bereich des Mediums selbst, aber auch im Blick auf den Kreis der Rezipienten gestellt. Die Praktiker bedürfen - so stellt sich heute die Lage - in viel stärkerem Maße als zur Zeit der Alleinherrschaft des „Dampfradios", zur Zeit einer klar strukturierten und überschaubaren Gesellschaft, der Hilfe der Wissenschaft. Die Massenzahl ist Meßziffer im Kommunikationsprozeß geworden. Der Statistiker, der Soziologe, der Theologe, der Germanist, der Historiker, der Pädagoge, um nur einige beispielhaft herauszugreifen, sollten sich permanent aufgerufen fühlen, den Massenkommunikationsmitteln subsidiär zur Verfügung zu stehen. (...)EnglishEven in the age of television the old radio sound broadcast hasn\u27t lost its importance.As a mcans for communicating „hot" information it is still unbeatable today. Practically speaking, radio is the medium losing least time on giving the news of any other means of mass-communication. Herein lies the power and the responsiblity of the news editor working in a radio Station: He has to check the incoming information in the shortest possible time and has to communicate it as objectively as possible. Besides the rules effective in every mass-medium, the editor of a sound broadcast news service has to bear in mind some specific ones, such as - compared with a newspaper - being as short as possible but stimulating the desire of the reader to get more detailed and deeper information through other media
Berichte - Dokumentation - Chronik
Für Henk Prakke zur Vollendung des 70. LebensjahresPublizistisches Seminar der Vereinigten Evangelisch-Lutherischen Kirche Deutschlands in PullachSODEP AX-Consultation „Church-Communication-Development" in Driebergen bei UtrechtGeschichte - Selbstverständnis - Aufgaben der internationalen katholischen Medien-Organisationen (II): UNDA - Katholische Internationale Vereinigung für Hörfunk und FernsehenDie Katholische Glaubens-Information (KGI)Tokios Zeitungen und das Thema Religion
CDU-nahe Lizenzzeitungen (III): "Westfalen-Blatt"
Zu den beiden Zeitungen, die im Frühjahr 1946 von der britischen Besatzungsmachtim Raume Bielefeld Lizenzen erhielten, gehörte auch ein der CDU nahestehendesBlatt. Am 25. Februar 1946 empfingen die beiden CDU-Mitglieder Alfred Hausknecht und Dr. phil. habil. Diether Lauenstein die Lizenz für die "CDU-mäßigausgerichtete" „Westfalen-Zeitung": Das Blatt, das sich im Untertitel ,BielefelderMorgenblatt für Politik und christliche Kultur\u27 nannte, enthielt in der ersten Nummervom 15. März 1946 die programmatischen Zielsetzungen, in denen es u. a. hieß:„ ... Die ,Westfalen-Zeitung\u27 ... wird ihre Stellung im Chor der öffentlichen Meinung. . . beziehen. Sie wird in ihren Spalten für christliche und demokratischeGrundsätze in Politik und Kultur eintreten und auf dem Kampffeld der politischenMeinungen enge Tuchfühlung mit demjenigen Parteiblock haben, der sich die Durchführung christlich-demokratischer Grundsätze im Staats- und öffentlichen Leben zum Ziel gesetzt hat. (...)EnglishUnder a license granted by the British information control authorities on February 25th, 1946 the „ Westfalen-Zeitung" began publication in Bielefeld on March 15th, 1946. At first it followed strict!y the course of the Christian Democratic Union (CDU). Later in the early fifties giving up close party affiliation it became an independant newspaper with only a general sympathy with the CDU party line. When the pre-war Bielefeld paper „ Westfälische Zeitung" resumed publication in 1950 the post-war daily bearing a similar tit!e had to change its name to „Westfalen-Blatt". It incorporated some traditional local newspapers: e. g. the „Herforder Kreisblatt" (founded in 1846) and the „Westfälisches Volksblatt"(Paderborn, founded in 1848). Today both are published as regional editions of the„ Westfalen-Blatt"
Die Kirchen sind FSK-müde
Nervosität und Optimismus gleichzeitig im Biebricher Schloß in Wiesbaden amRhein. Nervosität deshalb, weil die von den Kirchen benannten Prüfer in derFreiwilligen Selbstkontrolle der Filmwirtschaft (FSK) immer weniger mit ihrerEnttäuschung zurückhalten, weil sie sich in der praktischen Prüfarbeit auf verlorenem Posten fühlen und sie unverblümt vom Austreten sprechen. Optimismusdeswegen, weil die einflußreichen Vertreter der Filmwirtschaft nicht so recht daranglauben wollen, daß es den Kirchen ernst ist mit den Austrittsabsichten. Aber aufdie Frage "Verlassen die Kirchen die FSK?" - gestellt von Dieter Krusche in dergleichnamigen Diskussionsrunde im Filmforum des Zweiten Deutschen Fernsehens(ZDF) - antwortete Dr. Gerd Albrecht, Köln, der neue Filmbeauftragte derEvangelischen Kirche, unmißverständlich mit "Ja". Allerdings schränkte er ein: (...)EnglishStarting Point: The following text outlines the basic approaches used in a Communicator Analysis of the Catholic clergy on the basis of publicistic organizational sociology. The aim of the analysis is altering of the social status quo of the ecclesiastical hierarchy. Findings: The Catholic clergy is a highly centralized bureaucratical organization with all of the communications barriers typical for such a group. The clergy alone makes decisions for the Church, which is recognized to be a dominated group. Consequently clerical publicistics is typically a "commando" type of publicistic, which is becoming ever more problematical, indicative of an increasing split between clerical and lay expectations. Goal: This present conflict or critical situation in the Catholic Church can be solved by her renewing herself and becoming a decentralized and democratic ("collegial") organization. The principal criteria for such a change in the clerical and ecclesiastical communications anddecision-making structures are the institutionalizing of a communicative transparency, the adoption of expert knowledge as a legitimization of social influences (in place of "holiness of tradition"), the introduction of decision-making at the very "basis" of the Church, and a permanent process for learning new ways of conducting communications within the Church and society
Berichte - Dokumentation - Chronik
Die „Escuela Universitaria de Television" in Buenos AiresKirchenamtliche Distanzierung vom „National Catholic Reporter"Katholisches Rundfunk-Zentrum für GroßbritannienErste Christliche Fernsehwoche in Monte CarloPrügelknabe BistumspresseDokumentationChroni
Christliche Rundfunkarbeit in Afrika
Die Entdeckung der elektromagnetischen Wellen für die Nutzung in Hörfunk undFernsehen ist in ihrer Bedeutung für die Menschheit vergleichbar mit der Erfindungder beweglichen Lettern. Fast 500 Jahre liegen zwischen der Erfindung dieser beidenKommunikationsmittel, die zusammen einen ungewöhnlich starken Einfluß auf dasLeben des heutigen Menschen ausüben. Schon die großen religiösen Reformer des 16. Jahrhunderts haben sich auf geradezu dramatische Weise der Druckpresse bedient, auch heute ziehen die Männer der Kirche vielfach noch immer das geschriebene Wort vor. (...)EnglishRadio broadcasting is the most important medium of mass communication in Africa.Because all the radio Stations are looking for good programs there is a great chancefor Christian evangelization. Catholics and Protestants (even Moslems) use mainly stateowned broadcasting facilities for their programs. There are only a very few radiostations owned by Christian churches. TV stations (there are 21 TV stations south ofthe Sahara) are airing more religious programs produced outside the African countries than do the sound broadcasting stations. Current religious news is distributed through the general news-services (sound or even film). The main task of Christian broadcasting in Africa should be to train qualified people for the work. A first training center for Protestants, Catholics and Orthodox has been working successfully in Nairobi since 1966 (cf. CS 1 : 1968, 124-126)
Fachlich-biographische Notizen zur publizistischen Tätigkeit katholischer Geistlicher in der deutschen Presse (19. Jh.)
Eine allgemeine Einführung in die fachlich-biographischen Notizen findet derLeser in CS Nr. 1/1968, S. 74-76. Zu wiederholen wäre der Hinweis, daß fürdie Auswahl der erwähnten Personen ihre Aktivitäten in der Publizistik, alsovornehmlich in Zeitungen und Zeitschriften, wichtig waren. Die meisten Angabensind notgedrungen aus Sekundärquellen gewonnen: Fehler dieser Fundstellen werdenalso, solange keine Kontrollstelle belegt werden oder zu den Primärquellenvorangeschritten werden kann, zunächst einmal übernommen: (...
Entwicklung und Kommunikation in der Kirche
Spätestens seit der 4.Vollversammlung des ökumenischen Rates der Kirchen in Uppsala1968 wird in der Kirche die christliche Verantwortung für die Entwicklung der DrittenWelt erkannt. Einzelne christliche Stimmen, die auf diese Verantwortung auch derKirche hingewiesen haben, hat es immer schon gegeben. Um eine Generation verfrüht,hatte bereits in den frühen vierziger Jahren der nicht hinreichend beachtete Missionsstratege Merle Davies auf diese Entwicklungsaufgaben der Kirche an der Gesellschaft hingewiesen. (...)EnglishDevelopment aid is not a simple humanitarian help, it is supposed to create constructive changes. Development in this sense means to search for a dialogue which is changing social and economical and therefore political and religious patterns. This is not possible without information: a) Information and critical observation on development aid of the churches, b) Informationof the people in developing countries offering the possibilities for a real dialogue.Here indeed lies a very important task for the social communications work of the churches