Constructing Solidarity Across Difference in Feminist Encounters

Abstract

Die Konstruktion von Solidarität über Differenzen hinweg in feministischen Begegnungen. In diesem Artikel diskutiere ich, wie in der Begegnung zwischen heterogenen sozialen Bewegungen Solidarität über Differenzen hinweg geschaffen werden kann. Ausgehend von den Theorieproduktion postkolonialer Feminist*innen und einer Analyse von zwei lateinamerikanischen Bewegungstreffen entwickle ich drei Aspekte der Solidarität über Differenzen hinweg: die Anerkennung der Intersektionalität verschiedener Kämpfe, die Anerkennung des "unmapped common ground" als Grundlage für die Zusammenarbeit und Imagination als Modus zur Überbrückung der Kluft zwischen sich und der Anderen. Anhand der Diálogos – einem Treffen zwischen urban-feministischen, Frauen- und Anti-Bergbau-Bewegungen, Wissenschaftler*innen und Künstler*innen – und dem 13. Feministischen Lateinamerikanischen und Karibischen Treffen zeige ich auf, wie die diskursive Konstruktion von Differenz mit organisatorischen Entscheidungen und dem hegemonialen Verständnis von Differenz zusammenfiel, um die Räume zu formen, in denen Solidarität über Differenzen hinweg geschaffen werden konnte

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