Der Einfluss von tiergestützten Interventionen mit Hunden auf die gesundheitsbezogene Lebensqualität von Kindern und Jugendlichen während ihrer stationären Krebstherapie
ZHAW Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften
Doi
Abstract
In der Schweiz erkranken jährlich 200 Kinder und Jugendliche unter 15 Jahren an Krebs. In der Onkologie wird die Lebensqualität erfasst, um das Befinden von Patientinnen und Patienten zu beschreiben. Wissenschaftliche Studien belegen, dass der Kontakt mit Hunden die Lebensqualität von krebskranken Patientinnen und Patienten verbessern kann.
Die vorliegende Arbeit verfolgt das Ziel, den Einfluss von tiergestützten Interventionen mit Hunden auf die gesundheitsbezogene Lebensqualität von Kindern und Jugendlichen während ihrer stationären Krebstherapie zu analysieren, zu erörtern und aufzuzeigen. Die Fragestellung dazu lautet: Welcher Einfluss von tiergestützten Interventionen mit Hunden auf die gesundheitsbezogene Lebensqualität von Kindern und Jugendlichen während ihrer stationären Krebstherapie wird in der Literatur beschrieben? Zur Beantwortung wurde eine Literaturrecherche durchgeführt. Die ausgewählte Literatur wurde mittels „Arbeitsinstrument für ein Critical Appraisal“ zusammengefasst und beurteilt.
Tiergestützte Interventionen mit Hunden sind für viele hospitalisierte krebskranke Kinder und Jugendliche hilfreiche begleitende Behandlungsmethoden. Sie beeinflussen sowohl die Lebensqualität der Kinder und Jugendlichen als auch das ganze Familiensystem und die Gesundheitsfachpersonen positiv. Forschende beobachteten bisher, dass tiergestützte Interventionen mit Hunden die Gesundheit krebskranker Kinder und Jugendlicher nicht gefährden. Es wäre also möglich, diese Interventionen in die Praxis mit einzubeziehen