research

Francouzské zámky v oblasti Île-de-France v polovině 17. století očima šlechtice na kavalírské cestě

Abstract

Die Kavalierstour (Länderreise) war eine Auslandsreise, die die jungen Adeligen gemacht haben. Sie war sehr teuer und vor allem der Adelstand konnte sich diesen Typ Reise leisten. Sie hatte eine Länge von ein paar Monaten bis mehreren Jahren. Für viele junge Adelige war die Reise der erste Ausflug ins Ausland, die Möglichkeit zur Schliessung neuer Kontakte und eine gute Vorbereitung für das kommende Leben. Der Junge aus der Familie von Waldstein hat zwischen 22. Mai 1664 und 19. Oktober 1665 sein Tagebuch geschrieben. Seine eineinhalbjährige Reise ging durch das Heilige Römische Reich deutscher Nation, die Vereinigten Niederlande, England, die Spanischen Niederlande, Frankreich und die Italienischen Länder. Die Kavalierstour kann man in einige Phasen unterteilen. Die Höhepunkte waren dabei Aufenthalte in Brüssel, Paris und Rom. Zu Ende des Januars, genau am 26. Januar 1665, hat der junge Waldstein die Spanischen Niederlande verlassen und ist nach Paris gefahren. Dort ist er vom 28. Januar bis 16. März geblieben. Danach ist er nach Italien gefahren. Frankreich war nach Italien das zweit meistbesuchte Land im Rahmen der Kavalierstour. In diese Studie habe ich nur den französischen Teil der Kavalierstour Valdsteins beschrieben, genau gesagt die Wahrnehmung der Paläste im Gebiet Île-de-France durch den jungen Adeligen. Ich habe in dieser Studie seinen Pariser Alltag untersucht

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