research

RakaS 2.0: Raumkategorisierung für Spitäler : Dokumentation

Abstract

Weitere Informationen unter: https://www.zhaw.ch/de/lsfm/institute-zentren/ifm/ueber-uns/hospitality-management-und-consumer-fm/fm-in-healthcare/rakas/In den letzten Jahren wurden verschiedene branchenweite Raumkategorisierungsstandards und Normen für Raumdefinitionen entwickelt. Diese wurden jedoch in Gesundheitsorganisationen in der Schweiz nur teilweise resp. bedingt angewendet, da sie die Bedürfnisse des Facility Managements in Healthcare offenbar nicht vollständig erfüllten. Deshalb wurde die standardisierte Raumkategorisierung für Spitäler (RakaS) Version 1.0 vorgestellt, die diese Lücke schliessen sollte. Diese erste Version wurde nun mit verschiedenen Partnern aus der Praxis evaluiert und weiterentwickelt. Nebst einer Literaturrecherche wurde ein mehrstufiger Evaluationsprozess mit Hilfe von Konsortialforschungsprinzipien unter Einbezug der Praxis angewendet. Zu Beginn wurde mit einem Spital eine Fallstudie durchgeführt. Die daraus generierten Erkenntnisse wurden als Basis für einen teilstrukturierten Interviewleitfaden verwendet. Anschliessend wurden Experteninterviews mit Fachverantwortlichen für raumspezifische Aufgaben in Gesundheitsorganisationen durchgeführt. Es wurden Spitäler verschiedener Kategorien berücksichtigt. Die Resultate wurden mittels Inhaltsanalyse ausgewertet. Dabei wurde festgestellt, dass an der ursprünglichen Version RakaS 1.0 nur leichte Anpassungen vorgenommen werden müssen. Eine wesentliche Änderung ist die Einführung von Farbcodes zur Unterscheidung der Raumkategorien. Zusätzlich wurde neu ein Stichwortverzeichnis umgesetzt. Das Resultat aus der Evaluationsrunde ist RakaS Version 2.0 erstens mit einer validierten Illustration der Raumkategorisierungssystematik, zweitens mit einer Übersichtstabelle, welche zu allen Räumen und Kategorien entsprechende Definitionen und Quellen angibt, drittens mit einem Stichwortverzeichnis und viertens mit der hier vorliegenden Dokumentation. Somit wurde eine Grundlage für eine standardisierte Flächen- und Raumklassifizierung geschaffen, welche durch eine einheitliche Definition zur systematischen Sichtbarmachung des Flächen-/Raumnutzungsporfolios beiträgt und somit Optimierungspotenzial aufzeigen kann. Dadurch ist der Grundstein für Benchmarking zwischen Gesundheitsorganisationen gelegt, ebenso wie für die standardisierte Übertragung von Daten in digitale Modelle. Somit können durch bessere Planung und Kalkulation notwendiger Flächen und Räumen zukünftig Optimierungen nicht nur im Betrieb, sondern auch in Bauprojekten erreicht werden

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