ZHAW Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften
Doi
Abstract
Die Menschen in unserer Gesellschaft werden durch verbesserte Umweltbedingungen und erhöhtem Gesundheitsbewusstsein immer älter. Dies hat zur Folge, dass trotz der fortschrittlichen medizinischen Versorgung mehr Menschen an Demenzerkrankungen leiden. Im Rahmen der Erkrankung treten zusätzlich zu den Zeichen der Demenz behaviorale und psychologische Symptome auf. Diese zeigen sich als Agitationen, Unruhe, Schreien, Umherlaufen, Aggressionen, Beschimpfungen, Depressionen und andere. Treten sie in den Nachmittags- und Abendstunden wiederholt auf, spricht man vom Sundowning. Welche non-pharmakologischen Interventionen können Pflegende durchführen, um diese belastenden Symptome zu lindern?
Ziel dieser Arbeit ist es, durch eine systematisierte Literaturrecherche wirksame Interventionen identifizieren zu können. Diese sollen in dieser Arbeit vorgestellt, kategorisiert und diskutiert werden. Viele dieser Interventionen können leicht und ohne grossen Aufwand durch Pflegefachpersonen, aber auch von Angehörigen in die Praxis implementiert werden. Hervorzuheben ist hier im Vorfeld, dass Schulungen für Pflegende der Schlüssel für die erfolgreiche Umsetzung dieser Massnahmen sind