ZHAW Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften
Doi
Abstract
Einleitung: Alle Pflegefachpersonen im akut-stationären Setting sind täglich in der Situation, potenziell in eine Reanimation involviert zu werden. 80-95 Prozent der Reanimationen fallen erfolglos aus und stellen ein belastendes Ereignis für die Pflegefachpersonen dar. Diese Bachelorarbeit befasst sich damit, wie Pflegfachpersonen eine erfolglose Reanimation im akut-stationären Setting erleben. Zusätzlich werden die dazugehörigen Strategien aufgezeigt.
Methode: Bei der Literaturrecherche von Oktober 2017 bis Januar 2018 wurden vier qualitative, eine quantitative und eine Mixed-Method Studie in fachspezifischen Datenbanken für die Pflege gefunden. Diese wurden anhand vordefinierter Ein- und Ausschlusskriterien ausgewählt.
Ergebnisse: Eine Reanimation löst bei Pflegefachpersonen unter anderem Gefühle von Trauer und Schuld aus und wird oft als stressig und chaotisch empfunden, unabhängig davon, ob es sich um eine erfolgreiche oder erfolglose Reanimation handelt. Die am häufigsten genannten Strategien sind die Nachbesprechung, die Überprüfung des Handelns und das Reanimationstraining.
Schlussfolgerung: Diese Bachelorarbeit verdeutlicht die Wichtigkeit, dass Institutionen möglichst alle genannten Strategien umsetzen, um die Belastung der Pflegefachpersonen während und nach einer Reanimation zu vermindern