Seit den 1990er Jahren entstehen in Deutschland verstärkt »Ayurveden«, die sich selbst ausdrücklich als spirituell darstellen oder religiös anzusprechende Konzepte mit sich bringen (kosmologische, Lehren vom Glück, Ganzheitlichkeit). Dass und wie sich diese Bewegung etabliert, wird über attraktive Elemente wie die Selbstkategorisierung als Wissen, die kosmische Einbettung des Menschen, die Würdigung von Individualität und die Beeinflussbarkeit von Heilung erläutert. Zugleich kann dieser >ErfolgDiversifikationNetz-Ethnografie< zur virtuell-medialen Selbstrepräsentation von 10 Ayurveda-Anbietern weist das Profil eines diversifizierten Ayurveda nach der Jahrtausendwende auf