Der Beitrag problematisiert die zwischen Bestimmtheit und Unbestimmtheit situierte moderne Subjektivität im Anschluss an aktuelle Diskussionen um die Einbildungskraft und entwickelt ein paradoxes wie performatives Verständnis der Imagination im Sinne einer ‚grund-losen‘, „sich selbst zersetzenden Mitte“ (Hegel), das in der ‚Selbst‘ und ‚Welt‘ erschließenden Tätigkeit der Einbildungskraft zugleich die Durchkreuzung jeglichen auf Einheit und Eindeutigkeit zielenden Bestimmungsversuchs dechiffriert