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Mutterglück ab 40 – Primi- und Multiparae im Vergleich : Einfluss der Parität auf prä- und perinatale Komplikationen bei Frauen ab 40 Jahren

Abstract

Darstellung des Themas: Die meisten Studien gehen davon aus, dass die geburtshilflichen Risiken bei Frauen ab 40 Jahren klinisch relevant zunehmen. Ein Alter ab 40 Jahren ist aber nicht primär als Risikofaktor anzusehen. In diesem Kontext kommt der Parität eine grosse Bedeutung zu. Fragestellung: Welche signifikanten prä- und perinatalen Komplikationen treten bei Primiparae im Alter ab 40 Jahren im Vergleich zu Multiparae im Alter ab 40 Jahren auf? Methode: Die Fragestellung der Bachelorarbeit wird mittels eines Literaturreviews im EMED-Format bearbeitet. Die Literatur setzt sich aus einer Recherche im NebisKatalog sowie Fachdatenbankrecherchen zusammen. Zur Evaluation der Studien wird das Arbeitsinstrument für ein Critical Appraisal (AICA) nach Ris und PreusseBleuler (2015) verwendet. Relevante Ergebnisse: Ein Alter ab 40 Jahren hat in den meisten Fällen Einfluss auf das Vorkommen von prä- und perinatalen Komplikationen. Primiparae ab 40 Jahren haben häufiger eine Plazenta praevia, eine Sectio caesarea, ein tiefes Geburtsgewicht oder eine Frühgeburt als Multiparae ab 40 Jahren. Auf folgende Komplikationen hat die Parität keinen Einfluss: Gestationsdiabetes, Hypertonie, postpartale Hämorrhagie, Makrosomie und intrauteriner Fruchttod. Schlussfolgerung: Der Einfluss der Parität auf prä- und perinatale Komplikationen bei Frauen ab 40 Jahren konnte teilweise bestätigt werden. Um genaue Aussagen darüber zu treffen, muss weitergehende Forschung betrieben werde

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