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Geschichten aus tausendundeinem Kopftuch und was es bedeutet eine Lehrerin mit Kopftuch zu sein

Abstract

Dieser Masterarbeit liegt die Fragestellung zugrunde: Was bedeutet es eine Lehrerin mit Kopftuch zu sein? Eine Fragestellung, die wohl kaum besonderer wissenschaftlicher Beachtung bedarf, würden wir nicht in einer Gesellschaft leben, in der vermehrt, aber nicht nur, durch migrationsbedingte Phänomene Normvorstellungen in Frage gestellt werden und es somit für die Wissenschaft notwendig wurde eben diese Infragestellungen zu thematisieren. Eine Thematisierung, die im Rahmen dieser Masterarbeit in Bezug auf die Normvorstellung von Lehrkräften stattfindet, denn Lehrerinnen, die mit Kopftuch an öffentlichen Schulen ein sogenanntes «normales» Unterrichtsfach unterrichten, d.h. nicht Religionsunterricht und nicht ein wie auch immer gearteter muttersprachlicher Unterricht, der ähnlich wie der Religionsunterricht ein Ausnahmedasein im Schulunterricht fristet, sind in der Tat (noch) nicht die Normalität. Mit welcher Art von «(nicht) normalen» Verhalten Lehrerinnen «(nicht) normales» Verhalten hervorrufen wird im Rahmen einer empirischen Untersuchung gezeigt

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