Es handelt sich bei dieser Arbeit um eine empirische Studie, in der die Wünsche und Erwartungen der Mütter, deren Kinder den islamischen Religionsunterricht in einer höheren Schule besuchen erhoben wurden.
Für die vorliegende Arbeit wurde eine quantitative Studie mit einem explorativen Charakter angewendet um mehrere Mütter zu erreichen und ein durchschnittliches Ergebnis zu bekommen. Von ca. 300 ausgeteilten Fragebögen wurden 97 ausgefüllt zurückgebracht. Die Fragebögen wurden in Wien und Niederösterreich ausgeteilt.
Das Ergebnis der Studie hat ergeben, dass die befragten Mütter im Großen und Ganzen
mit dem islamischen Religionsunterricht ihres Kindes zufrieden sind. Mehr als die Hälfte der Mütter wünschen sich keine Veränderung bezüglich der inhaltlichen Ansätze des islamischen Religionsunterrichts. Die Wünsche nach Veränderung haben verschiedene Ursachen, wie Erziehungsstile, Ausbildung und Herkunftsland der Mütter.
Weitere Ergebnisse ergaben, dass der islamische Religionsunterricht noch Bedarf an Neuerungen und Verbesserungen zeigt. Neue Lehrpläne und Religionsbücher müssen entwickelt werden. Viel Bedarf gibt es an Lehrmaterialien. Da keine Lehrmaterialien zur Verfügung gestellt werden, müssen die Lehrer selbst Materialien entwickeln. Die Eltern müssten mehr über die Ziele des islamischen Religionsunterrichts informiert werden, weil sie Wünsche äußern, die eigentlich eher in einer Moschee umgesetzt werden