unknown

"24" Rezeption von Real-Time in Österreich und den USA

Abstract

In der vorliegenden Diplomarbeit wird die Darstellung und Rezeption von Real-Time im Fernsehen, am Beispiel der Produktion „24“, analysiert. Der Konstruktivismus bildet das theoretische Fundament unter der Prämisse, dass es die Medien sind, die Wirklichkeit erzeugen. Davon abgeleitet ergibt sich die zentrale Forschungsfrage, wie real Real-Time tatsächlich empfunden wird. Im Rahmen einer qualitativen Sozialforschung wird die Erhebungsmethode der Gruppendiskussion angewendet, bei der Meinungen und Einstellungen im sozialen Zusammenhang erhoben werden. Die Methode der Gruppendiskussion eignet sich besonders zur Erhebung kollektiver Einstellungen, Ideologien und Vorurteile. Die Erhebung in Österreich und den USA umfasst zwei differenzierte Gesellschaften und soziale Systeme. Ziel der empirischen Untersuchung ist, die Einstellung zur Serie „24“ zu erforschen. Auswertung und Analyse des Datenmaterials erfolgen nach Philip Mayrings Techniken der qualitativen Inhaltsanalyse, wobei die zusammenfassende Inhaltsanalyse zur Anwendung kommt. Durch die Analyse der Ergebnisse der Gruppendiskussionen kann an eine öffentliche Meinung, kollektive Einstellungen und Ideologien herangekommen werden. In Bezug auf die Rezeption und den internationalen Vergleich spielt die Theorie der Cultural Studies eine große Rolle, wobei Cultural Studies die Medienaneignung als Schnittstelle von Kultur und Medien verstehen. Die Wirklichkeitskonstruktionen unserer Mitmenschen sind Teil dieser Realität. Die Annäherung der Wirklichkeitskonstruktion beruht auf Interaktion bzw. Kommunikation. Die Bedeutung von Fernsehinhalten ergibt sich erst durch die Rezeption und Aneignung des Zuschauers. Kommunikation und Medien sind Mittel zur individuellen Wirklichkeitskonstruktion, sie dienen der sozialen Wirklichkeitskonstruktion und dem Aushandeln von Bedeutungen

    Similar works