Phosphane und Arsane mit Heteroatomen niederer Koordinationszahl

Abstract

In der anorganischen und elementorganischen Chemie steht gegenwärtig die Frage nach der Existenz, der Synthese und der Reaktivität von Verbindungen, die unter Beteiligung eines Hauptgruppenelementes aus der dritten oder einer höheren Periode eine homo- oder heteronukleare (np-mp)π-Bindung ausbilden und die entgegen der allgemeinen Erwartung bei Zimmertemperatur thermisch stabil sind, im Blickpunkt des Interesses.Während aber unsere Kenntnisse über entsprechende Systeme aus der dritten und vierten Hauptgruppe nur langsam zunehmen, war bei den Alkylidenphosphanen und teilweise auch -arsanen eine überaus rasche Entwicklung zu verzeichnen [2-4]. Nachdem jedoch diese beiden Substanzklassen in den letzten Jahren intensivst bearbeitet worden sind, werden jetzt auch die von verschiedenen Seiten Phosphaalkine genannten Alkylidinphosphane R-C≡P eingehender untersucht. Dabei kommt einer Klärung der Frage, ob sie aufgrund ihrer Reaktivität eher als Homologe der Nitrile anzusehen sind oder ob sie im Sinne der Schrägbeziehungen im Periodensystem Ähnlichkeiten mit Alkinen aufweisen, entscheidende Bedeutung zu

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