Johann Heinrich von Thünen-Institut - Bundesforschungsinstitut für Ländliche Räume, Wald und Fischerei (vTI)
Abstract
Gehen Ziegen auf die Weide sind Wurminfektionen unvermeidlich. Mit vorausschauender Planung lässt sich ohne Leistungseinbußen der Einsatz von Entwurmungsmitteln einschränken. Damit könnte auch die Weiterentwicklung der Anthelminthika-Resistenzen vorgebeugt werden.
Da in den nächsten Jahren keine neuen Wirkstoffe für die Nutztierhaltung in Deutschland zur Verfügung stehen werden, ist es insbesondere in der ökologischen Tierhaltung, da dort wenig strategisch entwurmt wird, aus Tierschutzgründen notwendig,wirksame Wurmmittel zur Heilbehandlung auf dem Markt zu haben. Alle nicht chemischen Maßnahmen zur Verhinderung klinischer Parasitosen, wie z.B. ein kluges Weidemanagement, sollten ergriffen
werden