research

Partizipation erleben : aktivitätsbasierte Massnahmen zur Förderung der Partizipation bei Flüchtlingen und Asylsuchenden mit einer Posttraumatischen Belastungsstörung

Abstract

Darstellung des Themas: Flüchtlinge und Asylsuchende leiden in ihrem Ankunftsland häufig an mangelnder Partizipation, was durch eine posttraumatische Belastungsstörung (PTBS) verstärkt werden kann. Aktivitätsbasierte Massnahmen sind in der Arbeit mit Flüchtlingen und Asylsuchenden bisher kaum auf deren Partizipationsförderung untersucht worden. Ziel: Ziel dieser Bachelorarbeit ist es aufzuzeigen, wie aktivitätsbasierte Massnahmen bei Flüchtlingen und Asylsuchenden mit PTBS die Partizipation fördern. Methode: Mittels systematischer Literaturrecherche wurden fünf Studien gefunden und anschliessend kritisch gewürdigt. Die Massnahmen werden anhand der Methoden der Behandlungsverfahren nach Scheepers, Steding-Albrecht, und Jehn (2007) analysiert und mit den Enablement Skills nach Townsend und Polatajko (2013) verknüpft, um die Relevanz für die Ergotherapie aufzuzeigen. Resultate: In den Studien werden die «Patientenwerkstatt», die «Entspannungsmethode», die «finanziellen Bildungsgruppen», das «Theaterprojekt» und der «Gemeinschaftsgarten» als aktivitätsbasierte Massnahmen aufgezeigt. Aus den Resultaten werden Symptomreduktion, Kompetenzerweiterung, Verhaltensveränderung, soziale Interaktion und Beziehungsaufbau und Veränderung auf Gefühlsebene als Kernthemen synthetisiert, welche zur Förderung von Partizipation in verschiedenen Lebensbereichen genutzt werden können. Schlussfolgerung: Vor allem aktivitätsbasierte Massnahmen innerhalb der kompetenzzentrierten alltagsrelevanten Methoden nach Scheepers und Kubny-Lüke (2007) fördern die Partizipation von Flüchtlingen mit PTBS. Weitere Forschung über aktivitätsbasierte Massnahmen und quantitative Überprüfung sind nötig für eine fundierte Evidenzlage

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