Die Arbeit erforscht die Zuwanderung von Migranten nach Dorsten-Wulfen seit 1960. Dabei werden statistisch sichtbare „Zuwanderungswellen“ von den britischen Soldaten über „Gastarbeiter“-Migranten und vietnamesische Boat People bis hin zu Aussiedlern aus der ehemaligen Sowjetunion vorgestellt. Anhand von Interviews mit Auswanderern und verschiedensten Archivmaterialien wird die Frage untersucht, warum diese Menschen ihre Heimat verlassen und sich in Dorsten-Wulfen niedergelassen haben, und ob die Fremde zur neuen Heimat geworden ist. Am Beispiel dieses Dorstener Ortsteils wird so die Migrationsgeschichte der BRD insgesamt mit ihren Auswirkungen auf Einheimische und Zugezogene erzählt