ZHAW Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften
Doi
Abstract
Darstellung des Themas: Das femoroacetabuläre Impingement (FAI) ist die häufigste Ursache einer sekundären Hüftarthrose. Daher ist eine frühzeitige Erkennung und Behandlung eines pathologischen FAI von Bedeutung, um einem irreversiblen Knorpelschaden vorzubeugen.
Ziel: Ziel dieser Arbeit ist es, anhand von evidenzbasierter Literatur die physiotherapeutischen Interventionen bei der Diagnose eines FAI zu beschreiben.
Methode: Mittels Durchführung einer Literaturrecherche in den Datenbanken Medline, CINAHL, Cochrane und PEDro wurde nach geeigneten Studien gesucht. Nach Überprüfung vorher definierter Ein- und Ausschlusskriterien wurden acht Studien eingeschlossen.
Relevante Ergebnisse: Aufgrund der aktuellen Studienlage und der Literatur empfiehlt es sich, zu Beginn die konservative Behandlung und erst nach einem Misserfolg derer die operative Behandlung als Therapieoption zu nutzen. Dennoch soll eine individuelle Beurteilung der Patientinnen und Patienten erfolgen, um die bestmögliche Behandlung auszuwählen. Es hat sich jedoch bei sportlich aktiven, jungen Betroffenen oft gezeigt, dass die Operation unumgänglich war. Weiter zeigt die Arbeit mögliche physiotherapeutische Interventionen zur konservativen und postoperativen Behandlung auf.
Schlussfolgerung: Aus dieser Arbeit geht hervor, dass zur physiotherapeutischen Behandlung eines FAI noch zu wenig geforscht worden ist und bis jetzt nur Studien mit niedrigem Evidenzlevel erschienen sind. Die Durchführung randomisierter kontrollierter Studien ist in Zukunft empfehlenswert