In den vergangenen Jahren hat die Zahl von raumgestützten Radarsensoren mit synthetischer Apertur (SAR) zu wissenschaftlichen und militärischen Zwecken stark zugenommen. Mit wachsender Verbreitung solcher Aufklärungssysteme nimmt die Relevanz von unbeabsichtigten oder vorsätzlichen Störungen in den Aufnahmen zu und gewinnt für den Benutzer an Bedeutung.
Zum besseren Verständnis der Einflüsse solcher Störungen auf die resultierenden SAR-Abbildungen, werden anhand der Funktionsweise von SAR-Systemen Möglichkeiten untersucht, diese Systeme zu stören. Auf Basis des zugehörigen Parameterraums wird eine Methode zur Kategorisierung von Störern vorgeschlagen. Die Auswirkung von entsprechenden Störern auf das SAR-Bild wird systematisch simuliert und untersucht. Aufbauend auf diesen Erkenntnissen werden entsprechende Schutzmaßnahmen abgeleitet und deren Wirksamkeit ebenfalls simulativ analysiert