research article

Inicjatywy duszpasterskie arcybiskupów lwowskich obrządku łacińskiego (1900–1939)

Abstract

Die Abhandlung über Die seelsorgerischen Initiativen der Lviver Erzbischöfe römisch-katholischer Ritus (1900–1939) betrifft Zeiten, in denen sich radikale und komplizierte Veränderungen auf dem Territorium der Erzdiözese vollzogen, das sowohl das Grenzgebiet der katholischen und byzantinischen Kultur als auch der polnischen und ukrainischen Nation darstellte. Die Probleme dieser Zeit ergaben sich aus: Vernachlässigungen bei der nationalen Minderheitspolitik der österreichischen Behörden und damaligen elitären polnischen Bevölkerung im 19. Jh., aus dem 1. Weltkrieg, dem polnisch ukrainische Krieg um Lwiw im Jahre 1918–1919, aus dem polnisch-russischen Krieg 1920 und der damit verbundenen immer tieferen emotionelle Kluft zwischen der dortigen ukrainischen und polnischen Bevölkerung sowie nicht zuletzt aus der Armut eines großen Bevölkerungsteils. In dieser Zeit wirkten die Erzbischöfe Józef Bilczewski (1900–1923) und Bolesław Twardowski (1923–1944), die als Lwiwer Bischöfe vor der schwierigen seelsorgerischen Aufgabe standen, diese Probleme zu lösen. In dem vorliegenden Beitrag versucht der Autor die Frage zu beantworten, wie die Gottesdiener auf diese Probleme reagierten und sie zu lösen versuchten.Die Abhandlung über Die seelsorgerischen Initiativen der Lviver Erzbischöfe römisch-katholischer Ritus (1900–1939) betrifft Zeiten, in denen sich radikale und komplizierte Veränderungen auf dem Territorium der Erzdiözese vollzogen, das sowohl das Grenzgebiet der katholischen und byzantinischen Kultur als auch der polnischen und ukrainischen Nation darstellte. Die Probleme dieser Zeit ergaben sich aus: Vernachlässigungen bei der nationalen Minderheitspolitik der österreichischen Behörden und damaligen elitären polnischen Bevölkerung im 19. Jh., aus dem 1. Weltkrieg, dem polnisch ukrainische Krieg um Lwiw im Jahre 1918–1919, aus dem polnisch-russischen Krieg 1920 und der damit verbundenen immer tieferen emotionelle Kluft zwischen der dortigen ukrainischen und polnischen Bevölkerung sowie nicht zuletzt aus der Armut eines großen Bevölkerungsteils. In dieser Zeit wirkten die Erzbischöfe Józef Bilczewski (1900–1923) und Bolesław Twardowski (1923–1944), die als Lwiwer Bischöfe vor der schwierigen seelsorgerischen Aufgabe standen, diese Probleme zu lösen. In dem vorliegenden Beitrag versucht der Autor die Frage zu beantworten, wie die Gottesdiener auf diese Probleme reagierten und sie zu lösen versuchten.Die Abhandlung über Die seelsorgerischen Initiativen der Lviver Erzbischöfe römisch-katholischer Ritus (1900–1939) betrifft Zeiten, in denen sich radikale und komplizierte Veränderungen auf dem Territorium der Erzdiözese vollzogen, das sowohl das Grenzgebiet der katholischen und byzantinischen Kultur als auch der polnischen und ukrainischen Nation darstellte. Die Probleme dieser Zeit ergaben sich aus: Vernachlässigungen bei der nationalen Minderheitspolitik der österreichischen Behörden und damaligen elitären polnischen Bevölkerung im 19. Jh., aus dem 1. Weltkrieg, dem polnisch ukrainische Krieg um Lwiw im Jahre 1918–1919, aus dem polnisch-russischen Krieg 1920 und der damit verbundenen immer tieferen emotionelle Kluft zwischen der dortigen ukrainischen und polnischen Bevölkerung sowie nicht zuletzt aus der Armut eines großen Bevölkerungsteils. In dieser Zeit wirkten die Erzbischöfe Józef Bilczewski (1900–1923) und Bolesław Twardowski (1923–1944), die als Lwiwer Bischöfe vor der schwierigen seelsorgerischen Aufgabe standen, diese Probleme zu lösen. In dem vorliegenden Beitrag versucht der Autor die Frage zu beantworten, wie die Gottesdiener auf diese Probleme reagierten und sie zu lösen versuchten

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