research article

Gender and school type specific correlations between student-perceived relationships with teachers and classmates with class-related joy and boredom

Abstract

Zusammenfassung Theoretisch sowie empirisch können Zusammenhänge zwischen den von Schüler*innen wahrgenommenen Beziehungen zu Lehrkräften und Mitschüler*innen mit ihren Situationseinschätzungen sowie Emotionen begründet werden. Unklar ist, ob diese sich (a) zwischen Grundschulen und weiterführenden Schulen sowie (b) zwischen Geschlechtern unterscheiden. Die vorliegende Querschnittstudie mit 1909 Schüler*innen (443 Primar-, 489 Unter- und 977 Mittelstufe) kann anhand einer Mehrgruppen-Strukturgleichungsmodellierung zeigen, dass Lehrkraft-Beziehungen stärker als Peer-Beziehungen positiv mit Freude, Wert- und Kompetenzeinschätzungen sowie negativ mit Langeweile korrelieren. Während Zusammenhänge mit Peer-Beziehungen im Vergleich der Schulstufen relativ konstant bleiben, fallen die Korrelationen der Lehrkraft-Beziehung mit Emotionen in der Sekundarstufe höher aus. Geschlechtsunterschiede sind selten signifikant, wobei tendenziell stärkere Zusammenhänge mit der Lehrkraft-Beziehung bei Jungen und höhere Korrelationen mit Peer-Beziehungen bei Mädchen zu finden waren, insbesondere bei Langeweile in der Grundschule. Die Befunde erweitern den bisherigen Forschungsstand, indem sie die Zusammenhänge von Beziehungen und Emotionen zwischen Schulstufen und Geschlechtern differenziert betrachten. Als fürsorglich wahrgenommene Beziehungen zu Lehrkräften und Mitschüler*innen sollten demzufolge ein wichtiges Ziel von Schule und Unterricht sein.Relationships with teachers and classmates are associated with students’ appraisals and emotions. However, it remains unclear whether these associations differ (a) between primary and secondary schools and (b) between genders. Focused on joy and boredom, this cross-sectional study with 1909 students (443 primary, 489 lower secondary, and 977 middle secondary school) aims to contribute to clarifying this question. Multigroup structural equation modeling shows that the relationship with the teacher correlates more strongly than peer relationships with joy, value, and competence appraisals positively, and with boredom negatively. While the strength of the association with peer relationships remains relatively constant across school levels, the correlations of the teacher-student relationship with emotions are higher in both secondary school stages. Gender differences are minimal, with stronger associations tending to be found for boys’ teacher-student relationship and higher correlations with peer relationships among girls, especially for boredom in primary school. Overall, the findings expand on existing research by highlighting a differentiated examination of relationships and emotions across school levels and genders. Relationships with teachers and classmates that are perceived as caring should therefore be an important goal of school and instruction.Open Access funding enabled and organized by Projekt DEAL.Robert Bosch Stiftunghttp://dx.doi.org/10.13039/501100001646Bergische Universität Wuppertal (3089

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