research

Konstruktion und Grenzen der Konstruierbarkeit : Sinn und Geschichte in der menschlichen Lebensform

Abstract

Der Aufsatz entfaltet die wesensmäßige Konstruktivität menschlichen Lebens auf zwei Ebenen und weist zugleich ihre Grenzen auf. Zum einen geht es um die grundsätzliche Sinnhaftigkeit der menschlichen Welt. Solcher Sinn wird im Tun und Erleben der Subjekte konstituiert, worin den Dingen eine bestimmte Bedeutung zuwächst – doch nicht beliebig und nicht autark: Subjektive Sinnbildung stößt auf den Widerstand des Realen und auf Grenzen des Verstehens. Zum anderen geht es um die vernünftige Einrichtung der realen Lebensverhältnisse, die Idee einer machbaren Geschichte – die ihrerseits mit den Grenzen subjektiver Macht konfrontiert ist. Gerade in der Erfahrung der Grenze kennzeichnet Konstruktivität die Sinnhaftigkeit und Geschichtlichkeit menschlicher Existenz

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