Der Fokus unseres Beitrages liegt auf einer Revision der Begriffe von Kindheit, die in den Schriften zur erziehungswissenschaftlichen Frauen- und Geschlechterforschung auffindbar sind. Dazu befragen wir exemplarisch zwei Texte (A. Tervooren, B. Rendtorff) hinsichtlich ihrer expliziten oder impliziten Zuschreibung an die Lebensalter sowie hinsichtlich ihrer jeweiligen Thematisierung von Geschlecht. So wird die besondere Verwobenheit der immer schon eingeschriebenen Differenzkategorien Lebensalter und Geschlecht sichtbar und ermöglicht die These, dass es einer Relationierung von Lebensalter und Geschlecht bedarf, um vielleicht dem Anderssein und Anderswerden von Kindern gerecht zu werden. (DIPF/Orig.)This contribution focuses on notions of childhood as found in theoretical works of women’s and gender studies within educational sciences. Therefore we analyse two recent publications (A. Tervooren, B. Rendtorff), looking for interrelations between age and gender at the level of categories. Our core thesis is that such an analysis requires relating gender to age (rather than to childhood). This approach aims at (re)-opening a theoretical space for the otherness of children. (DIPF/Orig.