Over the last decades, the number of ICU admissions in Germany has steadily increased. Simultaneously, patients are more likely to survive their critical illness, but survivors of critical illness frequently face functional impairments regarding their cognitive function, mental health, mobility and health-related quality of life, summarized as “Post-Intensive Care Syndrome (PICS)”. For clinicians, it is imperative to ensure the highest quality of ICU care and utilize evidence-based measures to mitigate those detrimental patient outcomes. In Germany, the DIVI has issued evidence-based “German Quality Indicators of Intensive Care” (QIs), which reflect current best practice in critical care. Their application can help reduce PICS burden. The ERIC-care-program at Charité – Universitätsmedizin Berlin utilizes telemedicine to enhance adherence to these QIs in hospitals of the Berlin metropolitan area. The newly established tele-ICU at Campus Virchow-Klinikum, which has high-quality audio-visual equipment and is staffed with experienced intensivists and nurses, provides daily, multiprofessional and QI-centered medical rounds for eleven centers with ICUs in the region. For a comprehensive evaluation, the ERIC-care-program is designed as a multicentre, pragmatic, cluster-randomized controlled trial with an open cohort stepped-wedge design with continuous recruitment. As such, it investigates the clinical effectiveness of a telemedical intervention in the ICU to improve the adherence to the DIVI QIs and is funded by the Innovation Committee of the Federal Joint Committee (01NVF16011). The ERIC-care-program aims to deliver highest quality of care to ICU patients, no matter where they are admitted.In den letzten Jahrzehnten ist die Zahl der Intensiveinweisungen in Deutschland stetig gestiegen. Gleichzeitig erhöht sich die Wahrscheinlichkeit, dass Patienten ihre kritische Erkrankung überleben. Überlebende kritischer Erkrankungen erfahren jedoch häufig eine funktionelle Beeinträchtigung hinsichtlich ihrer kognitiven Funktionen, psychischen Gesundheit, Mobilität und gesundheitsbezogenen Lebensqualität, welche unter dem Begriff Post-Intensive Care Syndrom (PICS) zusammengefasst werden. Für Kliniker ist es zwingend erforderlich, die höchste Qualität der Intensivpflege anzubieten und evidenzbasierte Maßnahmen zu nutzen, um diese nachteiligen Patientenergebnisse abzumildern. In Deutschland hat die DIVI evidenzbasierte „Qualitätsindikatoren der Intensivmedizin“ (QIs) herausgegeben, die die aktuell bewährte Praxis in der Intensivmedizin reflektieren. Ihre Anwendung kann helfen, die gesundheitliche Belastung von PICS zu reduzieren. Das ERIC-Programm an der Charité – Universitätsmedizin Berlin nutzt die Telemedizin, um eine bessere Einhaltung dieser QIs in Krankenhäusern der Metropolregion Berlin zu ermöglichen. Die neu eingerichtete Tele-Intensivstation am Campus Virchow-Klinikum verfügt über eine hochwertige audiovisuelle Ausstattung und ist mit erfahrenen Intensivmedizinern und Pflegekräften besetzt. Sie bietet elf regionalen Gesundheitszentren mit Intensivstationen tägliche multiprofessionelle und QI-zentrierte Visiten. Um das ERIC-Programm umfassend zu evaluieren, wurde eine multizentrische, pragmatische, cluster-randomisierte kontrollierte Studie mit offenen Kohorten, Stepped-Wedge-Design und kontinuierlicher Patientenrekrutierung konzipiert. Als solches untersucht sie die klinische Wirksamkeit einer telemedizinischen Intervention auf Intensivstationen, um die Einhaltung der DIVI-QIs zu verbessern. Sie wird vom Innovationsausschuss des Gemeinsamen Bundesausschusses gefördert (01NVF16011). Das ERIC-Programm zielt darauf ab, Patienten auf der Intensivstation höchste Versorgungsqualität zu bieten, egal wo sie aufgenommen werden