Göttingen: Georg-August-Universität Göttingen, Ibero-America Institute for Economic Research (IAI)
Abstract
In diesem Beitrag werden theoretische und empirische Zusammenhänge zwischen Globalisierung und absoluter Armut in Entwicklungsländern beleuchtet. Es wird gezeigt, dass die zunehmende Handelsintegration die Chancen für verbesserte Armutsreduktion eröffnet und viele Entwicklungsländer davon profitieren konnten. Allerdings haben viele Entwicklungsländer davon nicht profitieren können und auch Maßnahmen zur weiteren Handelsliberalisierung haben hier wenig bewirkt. Ebenso leisten globalisierte Kapitalmärkte keinen nachweisbaren Beitrag zur Armutsreduktion und bergen eine Reihe von Risiken für Entwicklungsländer. Es werden Politikimplikationen für die Gestaltung der Globalisierung und der Entwicklungspolitik diskutiert