In den Traditionen von Androzentrismus und Verschulung. Zum Einbezug des Körpers in die Erziehungswissenschaft

Abstract

Die Autorin beschreibt die zögerliche Aufnahme bzw. Bearbeitung einer körper- sowie leibinklusiven Theorie in die erziehungswissenschaftliche Grundlagenforschung. In der historischen Kontextualisierung der Widerstände beschreibt sie die Etablierung einer europäischen Geistesgeschichte, die vielmehr den Geist und weniger den Leib in den Vordergrund stellt. Insbesondere das komplexe Zusammenspiel vom Aufkommen eines hierarchisch und hegemonial organisierten Androzentrismus, die einhergehende Abwertung und Entfremdung körpernaher pädagogischer Arbeit und der Vernachlässigung des Körpers in der auf Denken und Geistesbildung ausgerichteten Verschulung der Pädagogik machen die diskursive Exklusion physiologischer Kategorien im Erziehungsdenken deutlich. (DIPF/Orig.

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