Im Rahmen eines Volkshochschulkurses mit dem Titel „Musik erleben und verstehen“ konnte ich ein Konzept für die selbstgesteuerte Arbeit in der musikalischen Erwachsenenbildung entwickeln und erproben, das auf die Verbesserung bestimmter Aspekte der Musikrezeption abzielte. Die Teilnehmer erhielten dabei Klangkassetten und schriftliche Aufgabenstellungen, die sie in Kleingruppen von zwei bis vier Teilnehmern bearbeiteten. Dabei sollte ein Wahrnehmungslernen stattfinden mit dem Ziel einer Differenzierung von Wahrnehmungsschemata durch Wahrnehmungserkundungen. [...] Kurz nach dem Ende der einzelnen Kursdurchführungen konnte ich dann mit insgesamt 17 Teilnehmern, die ungefähr anteilsgleich aus den drei Durchführungen stammten, narrative Interviews im Sinne Südmersens durchführen. Diese Interviews stellen den Gegenstand der Untersuchung dar, die darauf abhob, die entscheidenden Komponenten für den Erfolg oder Mißerfolg der Kurskonzeption zu ermitteln. (DIPF/Orig.