Im Beitrag wird der in allen Lebensbereichen (Philosophie, Soziologie, Pädagogik, Kunst und Musik) selbstverständlich gewordene Gebrauch von Kritik näher betrachtet. Wahrheit und Erkenntnis sind letztendlich nicht ohne Kritik möglich. Dabei wird allerdings darauf hingewiesen, dass Kritik vor allem ein Mittel hypothetischen Denkens und Forschens ist, das sowohl dogmatisch als auch utopisch gebraucht werden kann. Abschließend wird hervorgehoben, dass im Zentrum des Pädagogischen nicht eine Dogmatisierung, sondern eine Utopisierung von Kritik steht. (DIPF/Sch.