2,003 research outputs found

    3D-Rekonstruktion der Vaskularisation von Mammatumoren

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    9. Zusammenfassung Problemstellung : Im Rahmen dieser prospektiven Studie sollte ermittelt werden, ob eine strukturierte Vorgehensweise für Untersuchungen von Mammatumoren und deren Vaskularisationsmuster mit 3D PDUS (dreidimensionaler Power-Doppler-Ultraschall) erarbeitet werden kann. Dazu musste überprüft werden, inwiefern die Wahl der 2D-Schnittbildebene Einfluß auf den entstehenden dreidimensionalen Bildeindruck eines Tumors und seiner Vaskularisation hat. Die erarbeitete Untersuchungstechnik sollte vom jeweils benutzten Ultraschallsystem unabhängig sein. Nebenbefundlich hielten wir Besonderheiten der Vaskularisationsmuster von benignen und malignen Mammatumoren fest. Studiendesign : Unter standardisierten Bedingungen konnten von Januar bis April 2000 bei 45 größenselektierten, histologisch evaluierten Mammatumoren (26 maligne und 19 benigne) 3D-Rekonstruktionen durchgeführt werden mit gleichzeitiger Darstellung von B-Bild und Farbdopplersonogramm. Die Untersuchung mittels 3D PDUS erfolgte bei allen 45 Läsionen mit dem Sonoline Elegra (Siemens AG, Erlangen) und bei 25 der 45 Patientinnen zusätzlich mit dem Ultraschallsystem Logiq 700 (GE Medical Systems, Solingen), um eine eventuelle Geräteabhängigkeit der Ergebnisse zu überprüfen. Alle Sonographien wurden vom selben Untersucher durchgeführt. Der 3D-Blockaufbau erfolgte standardisiert bei allen Tumoren in der Eintrittsebene von Blutgefäßen aus der Umgebung in den Tumor (= Referenzebene) sowie in der senkrecht dazu stehenden Ebene. Die erstellten dreidimensionalen Bilder beider Ebenen wurden nach einem zuvor festgelegten Schema miteinander verglichen bezüglich der Darstellbarkeit des Tumors, der Vaskularisationsmuster sowie des Zusammenhangs von Tumorsubstrat und Gefäßbaum. Ergebnisse : Es konnte ermittelt werden, dass der Wahl der Ebene des 3D-Blockaufbaus eine wesentliche Bedeutung beim Erstellen aussagekräftiger dreidimensionaler Bilder zukommt. Bei den mit dem Sonoline Elegra durchgeführten Untersuchungen gelang die Gefäßdarstellung subjektiv besser in der Referenzebene bei allerdings häufig schlechterem 3D-Bild-Eindruck. Der Zusammenhang beider Befunde, Tumorsubstrat und Gefäßbaum, konnte in den senkrecht zur Referenzebene erstellten 3D-Rekonstruktionen besser beurteilt werden. Dieser Unterschied zwischen den beiden Ebenen der dreidimensionalen Abbildungen war bei den Untersuchungen mit dem Logiq 700 weniger ausgeprägt, aber dennoch vorhanden. Weiterhin stellten wir fest, dass maligne Tumore wesentlich häufiger durch eine Hypervaskularisation imponierten als benigne Läsionen. Außerdem konnte bei der Mehrzahl der Karzinome eine peripher betonte Vaskularisation beobachtet werden, während benigne Tumore eher eine zentrale Vaskularisation aufwiesen. Durch die dreidimensionale Abbildung der Gefäße mittels Power-Doppler gelang die Identifizierung von pathologischen Vaskularisationsmustern bei malignen Läsionen, welche im zweidimensionalen Bild nicht erkennbar waren. Schlußfolgerung : 3D PDUS erlaubt eine klinisch praktikable Möglichkeit der Darstellung von Mammatumoren und deren Vaskularisationsmustern. Dabei ist es erforderlich, die Darstellungsebene zu ermitteln, welche eine bestmögliche Interpretation der 3D-Bilder zulässt. Mit den in der vorliegenden Studie verwendeten Ultraschallsystemen (Logiq 700 und Sonoline Elegra) konnte gezeigt werden, dass dafür die Darstellung zuführender Gefäße notwendig ist (aufsuchen der Referenzebene), um den 3D- Blockaufbau in einer senkrecht zu diesem Gefäßverlauf stehenden Ebene durchführen zu können. Somit konnte ein Schema für Untersuchungen von Mammatumoren und deren Vaskularisationsmustern mit 3D PDUS erstellt werden. Eine einheitliche Untersuchungstechnik führt zu einer Minimierung von Fehlerquellen und ist eine wesentliche Voraussetzung für die Reproduzierbarkeit von Ergebnissen. Mit der hier erarbeiteten Vorgehensweise bei Untersuchungen von Mammatumoren mit 3D PDUS kann die klinische Relevanz dieser Untersuchungsmethode exakter evaluiert werden. Unterschiedliche Resultate, welche durch den Einsatz verschiedener Untersuchungstechniken hervorgerufen werden können, entfallen

    Evaluation der potenziellen Regeneratschädigung bei der Kallusumformung nach Distraktionsosteogenese der Mandibula: Eine experimentelle Untersuchung am Tiermodell

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    Zusammenfassung: Ziel: Bei der Korrektur dreidimensionaler Deformitäten des Gesichtsskelettes mit der Distraktionsosteogenese werden Umformungsvorgänge des Regenerates einerseits als Bestandteil des Behandlungsplans, andererseits im Falle eines Verlustes der Kontrolle über den Distraktionsvektor vorgenommen. Die vorliegende Untersuchung hatte das Ziel, die Grenzen der Kallusmanipulation zu beurteilen. Dazu wurden die Auswirkungen komprimierender sowie dehnender Einflüsse am gleichen Regenerat untersucht. Material und Methode: Bei 15Beagle-Hunden wurde mit speziell angefertigten bidirektionalen Distraktoren eine lineare Distraktion von 10mm beidseits im Unterkieferwinkel vorgenommen. Der neu gebildete Kallus wurde in einem Schritt um 20° anguliert, was im vorliegenden Modell einer Verkürzung/Verlängerung von ca. 35% der Ausgangslänge des Regenerates gleichkommt. Die Position des Rotationszentrums erlaubte es, das Regenerat gleichzeitig zu komprimieren und zu dehnen. Die Auswirkungen dieser mechanischen Einflüsse auf die Ossifikation des Regenerates wurden nach 6 bzw. 13Wochen beurteilt und mit einer Kontrollgruppe, bei der lediglich eine lineare Distraktion durchgeführt worden war, verglichen. Ergebnisse: Die radiologischen und histologischen Untersuchungen ergaben keinen statisch signifikanten Unterschied zwischen dem komprimierten und gedehnten Regenerat. Es zeigten sich jedoch im gedehnten Sektor des Kallus Zonen unvollständiger Ossifikation nach 6-wöchiger Konsolidierungszeit. Unter stabilen Verhältnissen wurde die verzögerte Knochenheilung im weiteren Verlauf kompensiert und eine vollständige Ossifikation nach 13Wochen erreicht. Schlussfolgerung: Unter stabilen Verhältnissen kann ein durch Distraktion gebildetes frisches Regenerat in einem beträchtlichen Ausmaß umgeformt werden, ohne die knöcherne Heilung bleibend zu kompromittieren. Die Dehnung des Kallus kann jedoch zu einer Verzögerung oder dem Ausbleiben des Ossifikationsprozesses führen und sollte vermieden werden. Dies lässt sich durch eine Überkorrektur der Regeneratlänge oder durch eine graduelle Angulation während des Distraktionsvorgangs erreiche

    Untersuchung des Zusammenhangs zwischen VEGF Gewebsexpression und des Sauerstoffpartialdrucks in primären Mammakarzinomen am Modell der primär systemischen Chemotherapie

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    Die vorliegende Arbeit ist Teil eines wissenschaftlichen Kooperationsprojektes zwischen der Frauenklinik vom Roten Kreuz in München und der Klinik für Strahlentherapie und radiologische Onkologie am Klinikum rechts der Isar der Technischen Universität München. Ziel des Gesamtprojektes ist es den prädiktiven Wert für das Tumoransprechen auf primär systemische Chemotherapie von pO2 in malignen Mammatumoren zu bestimmen und seine Abhängigkeit von Serumhämoglobin, dem p53-Status und dem VEGF-Status zu untersuchen. In dieser Arbeit wurde der Zusammenhang zwischen dem intratumoralen Sauerstoffpartialdruck und dem VEGF-Status untersucht. Hierzu wurde das von 95 primären Mammakarzinomen stanzbiobtisch gewonnene Gewebe immunhistochemisch untersucht und die VEGF-Gewebeexpression bestimmt. Schließlich konnte, aus 109 ausgewerteten Sauerstoffmessungen und aus 95 bestimmten VEGF-Gewebeexpression, bei 77 Patientinnen sowohl Ergebnisse der Sauerstoffmessungen als auch der VEGF-Bestimmung zueinander in Beziehung gesetzt und statistisch ausgewertet werden. Zusätzlich wurden sowohl die pO2-Werte als auch der VEGF-Status mit den sog. klassischen Prognosefaktoren des Mammakarzinoms in Relation gesetzt. Hier wurden die gewonnen Werte mit dem Alter, der Tumorgröße, dem Nodalstatus, dem Grading und dem Hormonrezeptorstatus des untersuchten Patientinnenkollektivs zu einander in Beziehung gesetzt. Die der Arbeit zugrunde liegende Annahme war, dass, durch die Gewebehypoxie induzierte Hif-1 alpha Protein-Ausschüttung bedingte Steigerung der VEGF-Gewebeexpression, hypoxische Tumore einen gegenüber normoxischen Geweben erhöhten VEGF-Status haben müssten. Es konnte jedoch kein statistisch signifikanter Zusammenhang zwischen dem Oxygenierungsstatus und der VEGF-Gewebeexpression bei primären Mammakarzinomen nachgewiesen werden. Lediglich wurde eine statistisch nicht signifikante Verminderung in anoxischen Geweben von VEGF-positiven Tumoren nachgewiesen. Die erziehlten Ergebnisse entsprechen zwar nicht den Erwartungen, dennoch kann gefolgert werden, dass der intratumorale pO2 und die VEGF-Gewebeexpression voneinander unabhängige Faktoren sind, von denen jeder für sich, wie aus der Literatur bekannt ist, mit einer schlechten Prognose vergesellschaftet ist. Auch konnte keine Assoziation mit den klassischen Prognosefaktoren nachgewiesen werden

    Ausstossung eines Deziduapolypen aus dem nichtgraviden Uterushorn bei einerSchwangerschaft mit Uterus bicornis

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    Diagnosis and clinical course of a rare case are described, and the importance of prenatal ultrasound diagnostic is discussed, Copyright (C) 2001 S. Karger AG, Basel

    Nachbehandlung nach medikamentös beschichteten Stents

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    Zusammenfassung: Die medikamentös beschichteten Stents, die sog. "drug-eluting stents" (DES), haben die Restenoserate und damit die Notwendigkeit einer erneuten Revaskularisation nach perkutaner koronarer Intervention (PCI) um 50-71% gesenkt. Sie werden zunehmend bei anatomisch schwierigen Verhältnissen, wie langen, dünnkalibrigen Gefäßen, Totalverschlüssen und Bifurkationsstenosen, eingesetzt. Eine seltene, jedoch folgenschwere Komplikation der Stenteinlagen ist die Stentthrombose, eine partielle oder vollständige Obstruktion des Implantats. Die zunehmend komplexen Interventionen mittels DES, die potentiell prothrombotische Wirkung der antiproliferativen Substanzen und die verlangsamte Endothelialisierung verlängern und erhöhen theoretisch das Stentthromboserisiko nach Implantation eines DES. Eine 1-jährige doppelte plättchenhemmende Therapie wird deshalb zur Nachbehandlung empfohlen. Für den Nutzen einer routinemäßigen doppelten plättchenhemmenden Therapie über 1 Jahr hinaus fehlen zurzeit die Grundlagen. Nichtkardiale chirurgische Eingriffe sollten für 1 Jahr aufgeschoben werden oder nach Möglichkeit unter dem Schutz von Acetylsalicylsäure durchgeführt werde

    Stellenwert farbdopplersonographischer Befunde in der (Differential-)Diagnose fokaler Milzläsionen: eine retrospektive Studie

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    Fokale Läsionen der Milz sind extrem selten und werden im Patientengut eines internistischen Ultraschall-Labors mit einer Häufigkeit von etwa 0,2 % bis 0,46 % beobachtet. Eine ätiologische Zuordnung ist häufig schwierig und erst in Verbindung mit klinischen Daten und dem sonographischen Verlauf möglich. Der Stellenwert der FKDS in der ätiologischen Zuordnung von fokalen Milzherden ist bisher unklar und wird kritisch beurteilt. Zu dieser Fragestellung liegen bisher keine methodenvergleichenden Studien vor. Zudem existieren keine umfassenden Daten zu FKDS-Befunden bei fokalen Milzläsionen. In der vorliegenden Arbeit wurden retrospektiv die Flußmuster 98 ätiologisch gesicherter fokaler Milzläsionen in der FKDS charakterisiert. Weiter wurde anhand der Ultraschallbilder von 63 Patienten, die von unterschiedlich erfahrenen Befundern ausgewertet wurden, ein Methodenvergleich zwischen B-Mode-Sonographie und FKDS angestellt. Die Ergebnisse der Arbeit können wie folgt zusammengefaßt werden: Es konnte gezeigt werden, daß ca. 68 % der fokalen Milzläsionen sich in der farbkodierten Duplexsonographie bzw. Power-Doppler-Sonographie mit fehlendem Flußsignal präsentierten. 15 % erschienen hypovaskularisiert, 8 % isovaskularisiert, 5 % wiesen ein hypervaskuläres Flußmuster auf und 3 % zeigten ein arteriovenöses Flußmuster. In der Darstellung des Flußsignals zeigte sich ein Unterschied zwischen den verwendeten Ultraschallgeräten: Mit neuerer Gerätechnik (ACUSON Sequoia) sank der Anteil als avaskulär detektierter Läsionen von 72,8 % (ACUSON 128) auf 63,2 %. Die diagnostische Treffsicherheit bei der Diagnose fokaler Milzläsionen im Ultraschall war sowohl in der B-Mode-Sonographie als auch in der FKDS von der Erfahrung des Befunders abhängig, d.h. erfahrene Befunder erzielten bessere Ergebnisse. Die diagnostische Treffsicherheit betrug beim unerfahrensten Befunder 32 % im B-Mode bzw. 35 % in der FKDS; die Werte des erfahrensten Befunders lagen bei 72 % (B-Mode) bzw. 75 % (FKDS). Im Gegensatz dazu wurde von den Befundern in 39,7 % bis 88,9 % der Fälle eine FKDS-Sonographie für die Diagnosesicherung für notwendig gehalten. Es konnte gezeigt werden, daß die durch die FKDS erhobenen zusätzlichen Informationen unabhängig von der Erfahrung der Befunder keine signifikante Verbesserung der diagnostischen Treffsicherheit (Veränderung zwischen ? 1,6 % und + 4,8 %) erbrachten. Der Stellenwert der FKDS für eine Diagnosesicherung wurde somit von den Befundern überschätzt. Die Bedeutung der FKDS in der (Differential-)Diagnose fokaler Milzläsionen ist insgesamt als niedrig einzuschätzen. Ein routinemäßiger Einsatz der FKDS im Rahmen der Sonographie der Milz ist nicht notwendig. Bei speziellen Fragestellungen wie Ausschluß bzw. Diagnose eines AV-Aneurysmas ermöglicht die FKDS eine rasche und sichere Diagnose. Möglicherweise wird die kontrastmittelunterstützte Sonographie die diagnostische Treffsicherheit bei fokalen Milzläsionen erhöhen

    Pilotstudie zur Erfassung von durch extracorporaler Stoßwellentherapie (ESWT) induzierten mokroskopischen Veränderungen im Knochen

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    Die extracorporale Stoßwellentherapie wird seit Jahren im klinischen Alltag eingesetzt, obwohl ihr genauer Wirkungsmechanismus noch ungeklärt ist. Diese Arbeit befaßt sich mit den Auswirkungen dieser Therapieform auf gesunden Knochen, um mögliche Knochenwachstums- oder –umbauprozesse erkennen zu können, die durch die Stoßwellen induziert sein könnten. Zu diesem Zweck wurden sieben New Zealand White Rabbits mit einer Energieflußdichte von 1,49 mJ/mm² bei 1000, 2000 oder 4000 Impulsen an einem Femur behandelt, während die Gegenseite als Kontrolle diente. Nach einem Beobachtungszeitraum von 1, 8, 14 oder 28 Tagen wurden die Knochen entnommen und für eine histologische Untersuchung aufgearbeitet. Bei dieser Untersuchung wurden die Femora eingebettet und geschnitten. Die Schnitte wurden digitalisiert und Messungen mittels einer Morphometrie-Software durchgeführt, um die Kortikalisdicke an allen vier Seiten und die Gefäßdichte in der Fokuszone zu messen. Die Gefäßdichte wurde durch die Weibel-Grid-Methode bestimmt, bei der das Verhältnis der mit Gefäßanschnitten bedeckten Fläche zur Gesamtfläche gemessen wird. Zusätzlich wurde auf Periostveränderungen wie z.B. Blutungen geachtet. Als weiteres Beobachtungskriterium wurden vier Lungen exemplarisch auf durch Knochenfragmente ausgelöste Embolien untersucht. Dazu wurden die Lungen ebenfalls eingebettet und geschnitten. Danach wurden die Schnitte unter dem Mikroskop durchgemustert, um mögliche Veränderungen zu entdecken und nachzuweisen. Die Ergebnisse zeigen, daß trotz der wechselnden Energien und des unterschiedlich langen Beobachtungszeitraumes keine Veränderungen zu erkennen sind, die auf durch ESWT induzierte Knochenum- oder –anbauprozesse hindeuten könnten. Ebenso sind keine Unterschiede in der Gefäßdichte von behandelter zu unbehandelter Seite zu sehen. Dadurch scheidet auch die Induktion einer Neovaskularisation durch ESWT aus. Es waren weiterhin keine Periostveränderungen zu erkennen. Die Lungenuntersuchung zeigte ebenfalls keine Veränderungen. Somit bestätigen diese negativen Tierversuchsergebnisse den erst seit kurzem bekannten unbeeinflußten klinischen Verlauf unter ESWT
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