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Cluster Forst und Holz nach neuer Wirtschaftszweigklassifikation: Tabellen für das Bundesgebiet und die Länder 2000 bis 2011
Im Zuge der Umstellung der Datenquellen der Clusterstatistik von der Klassifikation der Wirt-schaftszweige, Ausgabe 2003 (WZ 2003), auf die Klassifikation der Wirtschaftszweige, Ausgabe 2008 (WZ 2008), wurde eine Neuzuordnung der aktuellen WZ 2008-Wirtschaftszweige zu den Branchen des Clusters Forst und Holz erforderlich. Im vorliegenden Arbeitsbericht wurde deshalb auch ein Schwerpunkt auf die Darstellung des methodischen Vorgehens bei der Umschlüsselung der Wirtschaftszweige von WZ 2003 nach WZ 2008 gelegt. Wie die Umschlüsselung von WZ 2003 nach WZ 2008 aufgezeigt hat, haben sich bei einem wesentlichen Teil der Wirtschaftszweige des Clusters Forst und Holz Änderungen bei der Zuordnung der wirtschaftlichen Tätigkeiten ergeben. Nur wenige WZ 2003-Unterklassen wurden unverändert in WZ 2008-Unterklassen durch die Klassifikationsumstellung überführt, wie bspw. innerhalb der Branchengruppen Papiergewerbe oder Holzhandel
Ein Fall von Morphemtransfer. Die Entlehnung der Bantupräfixe li- und ma- in eine Nichtbantusprache
Possessivität und Universalien : zwei Vorträge gehalten im Dezember 1971
I. Zum Problem der Possessivität im Cahuilla (Uto-Aztekisch, Süd-Kalifornien) -
Von "possessiv", ''Possessivität'' wird in den Grammatiken verschiedener Sprachen in mindestens zwei verschiedenen Zusammenhängen gesprochen: 1.) Im Zusammenhang mit den "Possessivpronomina" und mit "Genitiv", z. B. dt. 'Karls Vater', 'sein Tod', 'seine Verurteilung', 2.) Im Zusammenhang mit 'haben', 'gehören', 'besitzen'. Daß die beiden Zusammenhänge nicht koextensiv sind, zeigt sich etwa bei 'sein Tod', wo neben es kein *'er hat einen Tod' gibt. Ebenso ist neben 'Karls Vater' ein Satz wie *'Karl gehört der (oder: ein) Vater' abweichend, zumindest wenn es sich um den leiblichen Vater Karls handeln soll. Das zeigt sich auch, daß die von der TG lange geübte Praxis, die Genitiv-Syntagmen auf 'haben'-Syntagmen zurückzuführen, nicht den Tatsachen entspricht. In anderen indogermanischen Sprachen finden wir ähnliches wie im Deutschen. Wir wissen zwar, was "Possessivpronomina" qua morphologische Klasse sind; aber syntaktisch und erst recht semantisch ist das Phänomen ''Possessiv'' weitgehend ungeklärt.
[...]
Ich glaube nun in einer Sprache den Bereich der Probleme einigermaßen zu überschauen, die man traditionellerweise und ohne recht zu wissen wie, mit dem Terminus "possessiv" in Verbindung bringt. Die Sprache heißt CAHUILLA, wird im südlichen Kalifornien von wenigen Sprechern noch gesprochen und gehört zur Uto-Aztekischen Sprachfamilie.
II. Possessivität und Universalien -
In meinem ersten Vortrag bin ich davon ausgegangen, daß für eine gegebene Sprache bei guter Kenntnis derselben eine zunächst intuitive Erfassung eines Bereichs der Grammatik möglich ist, den man sodann durch eine Theorie und nachprüfbare Methoden schrittweise auf die Ebene des wissenschaftlichen Bewusstseins zu heben versucht. Es handelt sich um jenen Bereich, dessen Grundprinzipien semantischer Natur sind, an dem aber auch die Syntax einen wesentlichen Anteil hat. Wie man den Bereich nachher nennt, ist weniger wichtig; ich sehe kein Hindernis, den traditionellen Terminus "possessiv", "Possessivität" dafür zu verwenden. Auch heute, in dem zweiten Vortrag, in dem es zunächst vor allem ums Deutsche, dann aber um die Frage nach den sogenannten Universalien geht, will ich wieder davon ausgehen, daß es möglich ist, einen semanto-syntaktischen Bereich "Possessivität" intuitiv abzustecken. Ich will dafür zunächst einen prominenten Zeugen aufrufen, der das fürs Griechische getan hat: Aristoteles
Gastropoden aus paläozoischen Geschieben des Kies-Sand-Rückens in der Laerheide (Landkreis Osnabrück)
Aus altpaläozoischen karbonatischen Gesteinen, die als nordische Geschiebe in den Kame-Ablagerungen der Laerheide am Nordrand der Westfälischen Bucht vorkommen, werden ordovizische und silurische Gastropoden beschrieben. Altpaläozoische Gastropoden sind zwar aus verschiedenen südskandinavischen Kalkstein-Geschieben seit langem bekannt, jedoch sind Bestimmungen und Eingruppierungen innerhalb der modernen Gastropoden-Systematik bislang noch nicht erfolgt, so dass auf diesem Gebiet noch erheblicher Nachholbedarf besteht, wozu hiermit ein erster Beitrag geleistet wird.Glacial erratic boulders from kame sediments of the Laerheide in the northern part of the „Westfälische Bucht“ south of Osnabrück have yielded Ordovician and Silurian gastropods. Although early Palaeozoic gastropods are fairly well known from glacial erratics they lack adequate descriptions and classification within the modern systematic framework which is presented here
Über Causalität in den Naturwissenschaften
H. Weber betont die Rolle der Wahrscheinlichkeitsrechnung bei der Auffindung von Naturgesetzen und führt als Beispiel die Planetenbewegung an
Der Patentlebenszyklus: Methodische L�sungsans�tze der externen Technologieanalyse
Die Technologielebenszyklusanalyse stellt ein geeignetes Instrument f�r die Absch�tzung der Chancen und Risiken innerhalb eines Technologiefeldes und die Ermittlung der Technologieattraktivit�t dar. Durch die Operationalisierung des Technologielebenszyklus als Anzahl der Patentanmeldungen oder Patenterteilungen ber der Zeit kann das Instrumentarium patentstatistischer Analysen eine verl�ssliche Grundlage f�r die externe Technologieanalyse bilden. Die zentrale Problemstellung in der Analysepraxis ist die Abgrenzung des Technologiefeldes, die die Anwendbarkeit der Patentlebenszyklusanalyse bisher einschr�nkt. Der vorliegende Beitrag verdeutlicht am Beispiel des Herzschrittmachers, wie die Abgrenzungsprobleme des Technologiefeldes und der Lebenszyklusphasen gel�st werden k�nnen. Summary: The technology life cycle analysis is an ideal method for estimating the opportunities and threats within a technology field and for determining the attractiveness of a technology. By defining the technology life cycle as the number of patent applications or patents granted over time, the patent analysis tool provides a reliable basis for the external technology forecasting. The main issue in practical analyses is the isolation of the technology field, which limits the way in which patent life cycle analysis can be applied. By discussing the example of the cardiac pacemaker, this paper explains the manner in which a technology field can be isolated and in which the life cycle phases can be identified.Technologielebenszyklus, Patentlebenszyklus, Technologielebenszyklusanalyse, Patentlebenszyklusanalyse, Technologiefeldabgrenzung, Patentanmeldungen, Patenterteilungen
Wirtschaftliche Bedeutung des Gartenbausektors in Deutschland
In den Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnungen wird der Gartenbausektor nur sehr eingeschränkt erfasst. So wird er in Abschnitt A der Klassifikation der Wirtschaftszweige als Teil der Landwirtschaft ausgewiesen. Explizit ausgewiesen werden die Erzeugung von Obst, Gemüse, Zierpflanzen und Baumschulware. Darüber hinaus werden der Garten- und Landschaftsbau und die Friedhofsgärtnereien in Abschnitt N als sonstige wirtschaftliche Dienstleistungen direkt erhoben. Damit werden zwar bedeutende, aber nicht alle wichtigen Wirtschaftszweige der gartenbaulichen Wertschöpfungskette in der amtlichen Statistik ausgewiesen. Die Beispiele Groß- und Einzelhandel mit gärtnerischen Erzeugnissen, deren Verarbeitung oder die Agrarchemie mögen dies verdeutlichen. Vor diesem Hintergrund ist es das Ziel dieser Untersuchung, die wirtschaftliche Bedeutung des gesamten Gartenbausektors in Deutschland zu bestimmen. Dafür sollen neben den Wirtschaftszweigen, die dem Gartenbausektor komplett zugerechnet werden können, auch die gärtnerischen Anteile in den Wirtschaftszweigen identifiziert werden, die mit dem Gartenbausektor in der gärtnerischen Wertschöpfungskette verflochten sind
Anschauungs- versus Gefühlstheorie der Emotionen
Der Artikel untersucht das Verhältnis von Emotion und Gefühl. Primär widmet er sich der Frage der begrifflichen Notwendigkeit von 'Gefühl' begriffen als eine viszerale Körperwahrnehmung für 'Emotion' als eines praktisch-repräsentationalen Zustandes. Gegen die Gefühlstheorien (James, Damasio, Goldie, Prinz u.a.) und für die Anschauungstheorien (Döring, Johnston, R. A. Putnam, Roberts) der Emotionen präsentiere ich zwei Argumente für die These, dass 'Gefühl' im Sinne der Gefühlstheoretiker nicht begrifflich notwendig ist für einen emotionalen Zustand und weshalb andererseits die Integration der Gefühlskomponente keine theoretische Hürde für die Anschauungstheorie aufwirft, sondern sich vielmehr als implizite Konsequenz in Anwendung auf biologisch erwartbare Vernunftwesen ergibt
Verteilungstransparenz bei der objektorientierten Spezifikation verteilter Applikationen
Verteilte Applikationen werden heute zunehmend verteilungstransparent
programmiert. Wenn man schon bei der Programmierung weitgehend von
verteilungsbedingten technischen Details abstrahieren kann, erhofft man sich
dies natürlich erst recht für die Spezifikation. Bei genauerem Hinsehen zeigt
sich allerdings, daß manche Transparenzdefizite der Implementierung schon bei
der Spezifikation berücksichtigt werden müssen, und zwar auch bei sorgfältiger
objektorientierter Strukturierung. Die vorliegende Arbeit erläutert die
Problematik anhand einer in Object-Z formulierten Beispielapplikation und
zeigt auf, was beim Entwurf zu beachten ist
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