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On-Site-Search-Integration-Framework und Anwendung im Swisscom-Design-System
Ausgangslage:
Swisscom betreibt eine Website, genauer ein Design System mit dem Namen 'Swisscom Digital Experience' oder kurz SDX. Es besteht aus einer Komponentenbibliothek, UX-Prinzipien, Designrichtlinien und Regeln, die eingehalten werden müssen um den 'Swisscom-Look' zu erhalten. Zur Navigation auf der SDX-Website ist ein Menü auf der linken Seite vorhanden, welches eine Auflistung aller in SDX verfügbaren Webseiten enthält. Benutzer müssen somit gesuchte Inhalte der SDX-Website über das Menü identifizieren, wobei sie anhand der Begriffe im Menü entscheiden müssen, ob eine Webseite für das Erfüllen eines Suchbedürfnisses infrage kommt oder nicht. Dies ist vor allem für Benutzer, die neu mit SDX arbeiten, mit erhöhtem Zeitaufwand verbunden.
In dieser Bachelorarbeit wurde eine Such-Funktionalität für die SDX-Website konzipiert und umgesetzt. Die Suche soll dem Nutzer einen erhöhten Komfort bei der Suche nach Inhalten sowie bei der Navigation innerhalb von SDX bieten. Durch die Suche soll schnell auf alle erwarteten und zusätzlich relevanten Inhalte, die man mit der Navigation übersehen würde, zugegriffen werden können.
Vorgehen:
In einem ersten Schritt wurde eine Basisanalyse zum Thema On-Site-Search sowie eine Anforderungsanalyse mit der Swisscom durchgeführt. Darauf aufbauend wurden Anforderungen definiert, Prototypen entwickelt und Wireframes ausgearbeitet. Anschliessend wurde ein Konzept zur Umsetzung der Suche, welches die Bedürfnisse der Swisscom erfüllt, erstellt. Das Konzept basiert auf einer clientseitigen Architektur, was bedeutet, dass die Such-Funktionalität im Browser des Benutzers ausgeführt wird. Während der Implementierung wurde die Lösung durch automatisierte Tests sowie Usability-Tests ausgiebig getestet. Das Ergebnis dieser Bachelorarbeit ist ein generisches Such-Integration-Framework, welches die Bereitstellung einer Suche auf einer Website einfach und schnell ermöglicht. Abschliessend wurde mithilfe des Frameworks eine Suche in die SDX-Website integriert.
Fazit:
Usability Tests sowie Gespräche mit der Swisscom haben gezeigt, dass es möglich ist, mit dem entwickelten Such-Integration-Framework eine Suche für die SDX-Website zur Verfügung zu stellen, die den benötigten Zeitaufwand für das Befriedigen von Suchbedürfnissen signifikant reduziert. Es ist möglich mit geringem Aufwand eine Suche in eine bestehende Website einzubetten. Für ein optimales Ausnutzen der entwickelten Funktionalität wurden Empfehlungen bezüglich Optimierungen an der Struktur der SDX-Website an die Swisscom übergeben, welche die Website nicht nur für die integrierte On-Site-Search, sondern auch für Suchmaschinen besser durchsuchbar gestaltet. Während des Projektverlaufs wurden zusätzliche Features für das Such-Integration-Framework spezifiziert, welche im Anschluss an die Bachelorarbeit umgesetzt werden können. Das Such-Integration-Framework wurde über npm publiziert und kann somit auch in anderen Websites Anwendung finden. Um die Integration und Individualisierung einer Suche so einfach wie möglich zu gestalten, wurde nebst einer Projektdokumentation auch eine ausführliche Entwicklerdokumentation verfasst
Interaktion in natürlicher Sprache
Im Laufe dieser Masterarbeit wird ein codierter Prototyp für einen persönlichen intelligenten
Sprachassistenten entwickelt, der insbesondere für ältere, in einem Pflegeheim lebende
Menschen gedacht ist. Anhand der Entwicklung wird ein möglichst umfassendes Verständnis
der Interaktion zwischen Menschen und Computern mittels natürlicher Sprache angestrebt.
Dazu werden zwischenmenschliche Dialoge erhoben und ausgewertet, Dialogstrukturen
analysiert und die Regeln des Turn-Taking untersucht. Diese Aspekte sind zentrale
Bestandteile in der Entwicklung und Nutzung von sprachbasierten Assistenten.
Da zu Beginn der Arbeit kein bestimmter Anwendungsfall vorhanden war, mussten ein
sinnvoller Einsatz und eine Gruppe von Nutzenden gesucht und gefunden werden. Das
Vorgehensmodell LeanUX wurde angewendet, um in kurzer Zeit Anwendungsfälle auf ihren
Nutzen überprüfen zu können. Ausgehend von technologischen Möglichkeiten soll flexibel auf
Bedürfnisse eingegangen und die Grenzen der aktuellen Technologien sollen aufgezeigt
werden.
Diese Arbeit befasst sich ebenfalls mit dem Prozess der Produktentwicklung, in dem künstliche
Intelligenz Aufgaben des Menschen übernimmt. Es wird beschrieben, weshalb bekannte
Vorgehensmodelle und Artefakte wie Persona, Journey und Dialogmodelle wenig zielführend
sind. Um die aufgeworfenen Forschungsfragen beantworten zu können, werden Experimente
durchgeführt, in welchen Menschen die Aufgabe eines Systems übernehmen. Über fünf Zyklen
hinweg wird der Mensch sukzessive durch ein System ersetzt, um am Ende einen codierten
Prototyp unter realen Bedingungen mit Nutzenden auf seine Nutzbarkeit und Nützlichkeit zu
überprüfen. Dessen Entwicklung dient als praktisches Beispiel und soll es ermöglichen, die
theoretischen Erkenntnisse in die Praxis umzusetzen und zu testen. Die Entwicklung und die
Analyse des Prototyps bieten wertvolle Einblicke in die Herausforderungen und Potenziale der
Sprachinteraktionstechnologie. Dabei werden auch ethische Aspekte in der Interaktion von
Menschen mit künstlicher Intelligenz untersucht.
Zusammenfassend soll mit dieser Arbeit ein elementarer Beitrag zum Verständnis der
menschzentrierten Entwicklung von Sprachinteraktionssystemen geleistet werden. Es werden
detaillierte Analysen der Dialogstrukturen und Interaktionsmechanismen sowie praktische
Ansätze für die Gestaltung nutzungsfreundlicher und ethisch verantwortungsvoller
Sprachassistenten aufgezeigt. Die Ergebnisse dieser Arbeit sind daher von grosser Relevanz
für die Forschung und Entwicklung im Bereich der Mensch-Computer-Interaktion im Umgang
mit künstlicher Intelligenz
Billett mit Herz
Billett mit Herz soll eine gemeinnützige Onlineplattform werden, auf der Menschen in sozial und finanziell schwierigen Situationen über ihre Betreuungspersonen kostenlos Veranstaltungsbillette beziehen können. Bei der Masterarbeit «Billett mit Herz» handelt es sich um ein Greenfield-Projekt: Zum Zeitpunkt des Projektstarts existiert lediglich die Vision der Auftraggeberin. Sie basiert auf der Annahme, dass sich diese Menschen eine Auszeit von ihrem Alltag wünschen, und zwar in Form des Besuchs einer kulturellen Veranstaltung.
Das Projektteam wird mit der Konzeption der Plattform beauftragt. Es verwendet dazu das Vorgehensmodell Lean UX und ergänzt es mit Methoden aus Goal Directed Design, Design Thinking und Service Design. In jedem Lean-UX-Zyklus werden Hypothesen formuliert und MVPs erstellt, welche anschliessend getestet werden.
Über zehn Zyklen hinweg erarbeitet sich das Projektteam ein umfassendes Verständnis für die Bedürfnisse der verschiedenen Nutzer:innengruppen. Bei den zukünftigen Bezüger:innen kann ein Bedürfnis nach einer Auszeit bestätigt werden. Während einige von ihnen das Gratisticket selbstständig von der Plattform beziehen können, benötigen andere dabei Unterstützung. Vermittler:innen können ihnen diese im Rahmen ihrer Arbeit bieten. Die Annahme, dass Billettpartner:innen nicht direkt mit der Plattform interagieren werden, kann widerlegt werden: Sie sind durchaus bereit, ihre Anlässe und Tickets zu erfassen. Sie schätzen, dass dabei die Kontrolle über das Messaging bei ihnen liegt. Klient:innen können sich anmelden, indem sie einen Login-Code eingeben, statt sich registrieren zu müssen. Die Plattform bietet ihnen ausserdem die Möglichkeit, Billette anonym zu beziehen. Das Projektteam entwickelt eine Lösung, die den ermittelten Bedürfnissen der zukünftigen Nutzer:innen Rechnung trägt, den Klient:innen einen niederschwelligen Zugang zum Angebot ermöglicht und ausserdem deren Privatsphäre respektiert.
In der Literaturvertiefung wird der Frage nachgegangen, ob auf der Plattform Billett mit Herz Leichte Sprache eingesetzt werden soll, um Klient:innen mit einer geringen Sprachkompetenz die selbstständige Interaktion mit der Plattform zu ermöglichen.
Das Projektteam übergibt der Auftraggeberin einen klickbaren Prototyp in Wireframe-Ausführung, Erkenntnisse bezüglich der Nutzer:innenbedürfnisse in Form von (Proto-)Personas sowie einen Service Blueprint, der die Interaktionen der verschiedenen Akteur:innen mit der Plattform aufzeigt.
Bereits zu Beginn des Projekts wird klar, dass die Hauptschwierigkeit in der Rekrutierung von Testpersonen aus der Gruppe der Klient:innen besteht. Das Projektteam löst dieses Problem, indem es Interaktionssequenzen allgemeiner Natur mit Testnutzer:innen ausserhalb der eigentlichen Zielgruppe testet, was schliesslich zum gewünschten Resultat führt.
Das Vorgehensmodell Lean UX bewährt sich zur Erarbeitung eines Greenfield-Projekts. Als Herausforderung entpuppt sich die Auseinandersetzung mit der Gestaltung des MVPs sowie die Frage nach dem kleinsten Artefakt, das nötig ist, um die jeweilige Hypothese zu überprüfen. Zu stark wird der Begriff ‹MVP› mit einer entwickelten Lösung in Verbindung gebracht. Dabei wird ausser Acht gelassen, dass je nach Forschungsstand ein klickbarer Prototyp oder ein Storyboard passend ist
Etablierung von Low-Code-Plattformen im Unternehmen
Die vorliegende Masterarbeit untersucht die Einführung und nachhaltige Etablierung von Low-Code-Plattformen in Unternehmen. Vor dem Hintergrund zunehmender Digitalisierung und eines anhaltenden Mangels an IT-Fachkräften gewinnen Low-Code-Technologien als Alternative zur klassischen Softwareentwicklung zunehmend an Bedeutung. Ziel der Arbeit ist es, ein praxisorientiertes Rahmenkonzept zu entwickeln, das IT-Managementmethoden, Qualitätssicherungsprozesse und Wissensmanagement miteinander verknüpft, um eine kon-trollierte und effiziente Nutzung von Low-Code zu ermöglichen. Mithilfe einer systematischen Literaturrecherche werden zunächst die technischen Grundlagen, Anwendungsbereiche und Herausforderungen von Low-Code-Plattformen analysiert. Darauf aufbauend erfolgt eine Einordnung etablierter Frameworks wie COBIT und ITIL zur Steuerung von Governance, Compliance und IT-Serviceprozessen. Ein besonderer Fokus liegt auf der Qualitätssicherung in dezentralen Entwicklungsumgebungen mit Citizen Develo-pern sowie auf begleitenden Maßnahmen wie Schulung, Change-Management und Ideenmanagement. Die Ergebnisse der Arbeit zeigen, dass die erfolgreiche Einführung von Low-Code-Technologien ein ganzheitliches Vorgehen erfordert, das technische, organisatorische und menschliche Faktoren gleichermaßen berücksichtigt. Die Arbeit schließt mit konkreten Handlungsempfehlungen für Unternehmen, um Low-Code-Plattformen strategisch, sicher und nachhaltig zu nutzen
Aktuelle Ansätze und Forschungsbefunde zur beruflichen Bildung im Gesundheits- und Pflegebereich
Der Sammelband gibt Einblicke in aktuelle Ansätze und Forschungsbefunde zur Fachkräftesicherung in den Pflegeberufen, zum beruflichen Lehren und Lernen in den Gesundheits- und Pflegeberufen sowie zur Qualifizierung und Professionalisierung des Bildungspersonals in Schulen und Betrieben. Im ersten Teil stehen aktuelle Entwicklungen zur Fachkräftesicherung im Fokus der Beiträge. Es werden Maßnahmen beschrieben, wie Auszubildende für Gesundheits- und Pflegeberufe begeistert und wie durch Anrechnungsverfahren weitere Fachkräfte gewonnen werden können. Aktuelle Forschungsansätze in Bezug auf berufliches Lehren und Lernen in den Gesundheits- und Pflegeberufen stehen im Vordergrund des zweiten Teils. Der dritte Teil thematisiert die Qualifizierung und Professionalisierung des beruflichen Bildungspersonals und zeigt Wege der Weiterentwicklung auf
Aktuelle Ansätze und Forschungsbefunde zur beruflichen Bildung im Gesundheits- und Pflegebereich
Der Sammelband gibt Einblicke in aktuelle Ansätze und Forschungsbefunde zur Fachkräftesicherung in den Pflegeberufen, zum beruflichen Lehren und Lernen in den Gesundheits- und Pflegeberufen sowie zur Qualifizierung und Professionalisierung des Bildungspersonals in Schulen und Betrieben. Im ersten Teil stehen aktuelle Entwicklungen zur Fachkräftesicherung im Fokus der Beiträge. Es werden Maßnahmen beschrieben, wie Auszubildende für Gesundheits- und Pflegeberufe begeistert und wie durch Anrechnungsverfahren weitere Fachkräfte gewonnen werden können. Aktuelle Forschungsansätze in Bezug auf berufliches Lehren und Lernen in den Gesundheits- und Pflegeberufen stehen im Vordergrund des zweiten Teils. Der dritte Teil thematisiert die Qualifizierung und Professionalisierung des beruflichen Bildungspersonals und zeigt Wege der Weiterentwicklung auf. (DIPF/Orig.
Aktuelle Ansätze und Forschungsbefunde zur beruflichen Bildung im Gesundheits- und Pflegebereich (Edition 1)
Der Sammelband gibt Einblicke in aktuelle Anstze und Forschungsbefunde zur Fachkrftesicherung in den Pflegeberufen, zum beruflichen Lehren und Lernen in den Gesundheits- und Pflegeberufen sowie zur Qualifizierung und Professionalisierung des Bildungspersonals in Schulen und Betrieben.Im ersten Teil stehen aktuelle Entwicklungen zur Fachkrftesicherung im Fokus der Beitrge. Es werden Manahmen beschrieben, wie Auszubildende fr Gesundheits- und Pflegeberufe begeistert und wie durch Anrechnungsverfahren weitere Fachkrfte gewonnen werden knnen. Aktuelle Forschungsanstze in Bezug auf berufliches Lehren und Lernen in den Gesundheits- und Pflegeberufen stehen im Vordergrund des zweiten Teils. Der dritte Teil thematisiert die Qualifizierung und Professionalisierung des beruflichen Bildungspersonals und zeigt Wege der Weiterentwicklung auf
Design thinking and UX principles in app development: conception and prototyping of a mobile shopping list app
Diese Arbeit untersucht, wie der Design Thinking-Prozess und UX-Prinzipien kombiniert werden können, um die Entwicklung einer nutzerzentrierten Einkaufslisten-App zu unterstützen. Der iterative Ansatz des Design Thinking ermöglicht es, Nutzerbedürfnisse in den Mittelpunkt zu stellen, während UX-Prinzipien wie der Aesthetic-Usability Effect und Hick’s Law die Benutzerfreundlichkeit und Effizienz der Anwendung fördern. Im Rahmen der Arbeit wurde ein Prototyp entwickelt, der durch die Anwendung dieser Methoden sowohl funktionale als auch ästhetische Anforderungen erfüllt. Die theoretische Evaluierung der User Experience zeigte, dass die Verbindung dieser Ansätze einen entscheidenden Beitrag zur Gestaltung einer intuitiven und innovativen mobilen Applikation leisten kann. Die Ergebnisse unterstreichen die Bedeutung eines strukturierten und nutzerorientierten Entwicklungsprozesses für den Erfolg moderner Softwarelösungen.This paper explores how the design thinking process and UX principles can be combined to support the development of a user-centered shopping list app. The iterative approach of design thinking makes it possible to focus on user needs, while UX principles such as the Aesthetic-Usability Effect and Hick's Law promote the usability and efficiency of the application. As part of the work, a prototype was developed that fulfills both functional and aesthetic requirements by applying these methods. The theoretical evaluation of the user experience showed that the combination of these approaches can make a decisive contribution to the design of an intuitive and innovative mobile application. The results underline the importance of a structured and user-oriented development process for the success of modern software solutions
