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Suchmaschinen zwischen Wettbewerb und Monopol: Der Fall Google
[Einleitung ...] Wesentliches Ziel des vorliegenden Beitrags ist es, die kartellrechtlichen Vorwürfe systematisch zusammenzufassen, diese auf der Basis ökonomisch-theoretischer Überlegungen zu würdigen und die Vor- und Nachteile möglicher Abhilfemaßnahmen zu erörtern. Um die von FTC und Europäischer Kommission untersuchten Vorwürfe besser verstehen zu können, werden nun im nächsten Abschnitt zunächst kurz die wesentlichen Merkmale von Plattformen im Internet aus ökonomisch-theoretischer Sicht allgemein dargestellt, bevor daraufhin die Besonderheiten der Märkte für Online-Suche und Online-Werbung, auf denen Google aktiv ist, dargestellt werden. In Abschnitt 3 werden sodann die Vorwürfe gegen Google beschrieben und in Abschnitt 4 kritisch gewürdigt. In Abschnitt 5 diskutieren wir mögliche Abhilfemaßnahmen (Remedies), bevor Abschnitt 6 die wesentlichen Ergebnisse noch einmal zusammenfasst
Abgrenzung zweiseitiger Märkte am Beispiel von Internetsuchmaschinen
Google wird häufig als marktmächtig bezeichnet. Grund dafür ist ein mutmaßlicher Marktanteil von über 90% in manchen Ländern. Eine gründliche Marktabgrenzung im wettbewerbsrechtlichen Sinne liegt dieser Aussage aber nicht zugrunde. Was umfasst den 'Suchmarkt'? Wird z.B. zwischen Produkt-, Personen- und Allgemeinersuche unterschieden? Und womit verdient eine Suchmaschine überhaupt Geld? Müsste nicht vielmehr eine Abgrenzung auch anhand des Werbemarktes stattfinden? In diesem Papier gehen wir diesen Fragen nach. Eine pauschale Bestimmung des Marktanteils ist nicht so einfach möglich, wie in der öffentlichen Debatte oft glaubhaft gemacht wird. Die Marktabgrenzung ist vielmehr abhängig von der zugrundeliegenden wettbewerblichen Fragestellung. Die Größe des Marktes, also das, was unter dem Bruchstrich steht, kann je nach Kontext stark variieren. Eine genaue Bestimmung ist im Einzelfall aufwendig, aufgrund der Bedeutung von Suchmaschinen aber unerlässlich. Erst, wenn der Markt genau definiert ist, kann über Marktmacht und erst dann über mögliche Gegenmaßnahmen diskutiert werden
Person, Profil, Privatheit. Die Suche nach Eigennamen als informationsethisches Problem
Zusammenfassung:
Der Schutz der Privatsphäre im Rahmen der Nutzung von Internet-Suchmaschinen wird auf der Ebene der privacy als Recht auf wirksamen Schutz seiner Daten und der Privatheit als Recht des "Für-Sich-Seins", auf "solitude, anonymity and intimacy" sowie auf "control of personal information" untersucht. Gerade letztere gerät im Zusammenhang mit der Suche nach Eigennamen in Gefahr, da im Ergebnis über persönliche Daten verfügt wird, ohne das die betreffende Person weiß, wer zu welchem Zweck sich Zugang zu den Daten verschafft hat. Das Problem besteht nicht in der Verfügbarkeit der Daten als solche, sondern in der Ordnungsfunktion der Suchmaschine, die Daten verdichtet und neu arrangiert. Die so entstandene Darstellung hat eine neue Qualität hinsichtlich der Rezeption durch den Nutzer, denn sie suggeriert eine Gesamtbedeutung abseits der Summe der Einzelbedeutungen. Das als Informationsmosaik erstellte Profil ist damit kein harmonisches Bild, sondern eine Karikatur. Schließlich werden Einschränkungsmöglichkeiten in ihrer rechtlichen Realisierbarkeit und ihrer ethischen Dimension diskutiert.
Abstract:
The protection of privacy in context of internet search engines is discussed under the term control of personal information, which is affected by searching person"s proper names, because as a result the user gets personal data without the knowledge and agreement of the person concerned. The problem does not consist of the fact that personal data is offered in general, but in the way how it is presented by the search engine, which does not only aggregate information, but also does arrange it in a special order. This presentation leads to a new quality of information, because it suggests a meaning beside the particular information. The profile that is derived from this additional meaning does not give an exact picture of the person – although this is exactly what the search engine seams to offer. Finally, both legal and moral solutions of the identified problem are discussed critically
Suchmaschinen-Marketing
Die Informationssuche in Suchmaschinen ist zu einer der populärsten Formen der Internet-Nutzung herangewachsen. Es gibt kaum noch einen Internet-Nutzer, der nicht zuerst Google oder eine andere Suchmaschine zu Rate zieht, wenn er privat oder geschäftlich nach Informationen sucht. Das Marketing der Unternehmen muss sich dieser durch Google & Co. veränderten Realität anpassen. Hierfür bietet sich das Suchma-schinen-Marketing an. Unternehmen verfolgen mit dem Suchmaschinen-Marketing das Ziel, über eine Suchmaschine zusätzliche Besucher für ihre Website zu ge-winnen. Um dieses Ziel zu erreichen, ist es erforderlich, zunächst eine geeignete Suchmaschine auszuwählen (Suchmaschinen-Auswahl). Da-nach ist dafür zu sorgen, dass die Website des Unternehmens von der Suchmaschine auch erfasst wird (Suchmaschinen-Eintragung) und bei Suchanfragen der Nutzer in den Suchergebnissen an möglichst promi-nenter Stelle angezeigt wird (Suchmaschinen-Optimierung). Letzteres kann durch die Gewinnung von Links, die von populären Websites aus-gehen, erheblich gefördert werden. Neben der Herbeiführung einer mög-lichst günstigen Platzierung in den Suchergebnislisten gehört auch die systematische Schaltung von kostenpflichtigen Werbeanzeigen in den Suchmaschinen zu den Aufgaben des Suchmaschinen-Marketings (Suchmaschinen-Werbung). Zahlreiche Beispiele aus der Praxis machen deutlich, dass mit Hilfe des Suchmaschinen-Marketings in erheblichem Umfang neue Besucher für eine Website gewonnen werden können. Es ist deshalb auch nicht er-staunlich, dass das Suchmaschinen-Marketing inzwischen zu einem der wichtigsten Instrumente des Internet-Marketings geworden ist
Open Access: Freier Zugang zu wissenschaftlichen Informationen
Informationen über Open Access im Fach Psychologie unter besonderer Berücksichtigung des Angebotes der Saarländischen Universitäts- und Landesbibliothek. Der Inhalt ist gemäß dieser Creative Commony Lizenz nutzbar:
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Die Marktstruktur für Suchmaschinen und ihr Einfluss auf die Informationsversorgung: Eine Literaturstudie zur empirischen Evidenz
Das Internet als linguistisches Korpus
This article discusses whether the Internet can be used as a linguistic corpus. It is based on experiences in connection with the Variantenwörterbuch des Deutschen (Dictionary of Standard German Variants), which was compiled 1997-2004. In order to identify national and regional variants of the German language in Germany, Austria and Switzerland, it was necessary to work with a large linguistic corpus that could also provide data on the frequency of rather rare words. The question was: Is the Internet suitable as a corpus for linguistic frequency analysis? The use of the WWW as corpus can be suitable only
1. if reliable and reproducible results can be obtained;
2. if the results are closely related to the language as it is actually used.
The test showed that the Internet is an extremely useful corpus to get information on word frequency. The enormous size and the large number of different text types makes it an extremely versatile corpus, which has a systematic connection to the written language reality
The European Commission’s public consultation on the role of publishers in the copyright value chain: a response by the European Copyright Society
No abstract available
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