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    Sprachbildung als Aufgabe aller Fächer und Lernbereiche. Erfahrungen mit Sprachberatung an Ganz-In-Gymnasien

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    Dieser Praxisband gibt Hinweise zur Umsetzung eines Konzepts zur durchgängigen Sprachbildung an ausgewählten Ganz-In-Gymnasien mit qualifizierten Sprachberaterinnen und Sprachberatern. Zunächst werden die Inhalte der Qualifizierungsmaßnahmen zur Professionalisierung der ausgewählten Lehrkräfte dargestellt und im Anschluss deren Arbeit mit den Schulen und die unterschiedlichen Zugehensweisen beschrieben. Aus den Erfahrungen dieser Arbeit werden Empfehlungen und Herausforderungen im Prozess der Implementation eines Konzepts zur durchgängigen Sprachbildung aufgezeigt sowie für Orientierung und Planung nützliche Hinweise gegeben. (Verlag

    Fachtextdekodierungskompetenz durch sprachbewussten Fachunterricht in der Berufsschule

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    In Austria, roughly one third of juveniles between the ages of 15 and 20 attend a vocational school. Many of these vocational students face difficulties in reading and understanding the specialist texts that are used in vocational training, irrespective of whether they have migration background or not. They often lack the skills to understand specialist language, which forms part of the education language and is defined by multiple word combinations, complex attributes and separable verbs, and often lack skills in decoding specialist texts. One way to acquire the skills in specialist language as well as the requisite decoding skills is to offer language-aware and instructional scaffolds, which means planning (subject) lessons in which the “deliberate use of language in teaching and learning (in a special professional subject)” is practiced throughout the entirety of the educational curriculum. The main question is the extent to which language-aware teaching across the vocational curriculum (including both general knowledge and specialized, commercial subjects) as well as methods like scaffolding actually helps vocational students improve their comprehension skills despite the difficult structural conditions within the vocational system (time constraints, heterogeneity, etc.)

    Kindertagesbetreuung und kindbezogenes Vorbeugen gegen Armut: Erzieherinnen und Erzieher schildern Erfahrungen mit ihrem kompensatorischen Bildungsauftrag

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    [Einführung. Zusätzliche Aufgaben und Anforderungen an Kitas und Erzieherinnen] Aktuell werden Fragen einer hochwertigen Kindertagesbetreuung sowie die dafür erforderlichen Arbeitsbedingungen und Einkommen der Erzieherinnen auf den Titelseiten der Tagespresse diskutiert. Schon seit längerem hat sich die Einsicht - auch in der Politik - durchgesetzt, das die Weichen für gute Zukunftschancen der Kinder bereits im Vorschulalter gestellt werden (müssen). Die frühkindliche Betreuung, Förderung und Bildung gilt als Schlüssel zur Verbesserung der Chancengleichheit. Zu viele Kinder in Deutschland, die in Familien mit geringen Einkommen aufwachsen, können ohne frühkindliche Förderung ihre schlechteren Startbedingungen später kaum ausgleichen. Aus der Forderung nach Chancengleichheit wird ohne entsprechende frühe Förderung und Bildung eine Chancenlüge (DER SPIEGEL 20/ 2015). Der „Dreh- und Angelpunkt“ einer besseren, beziehungsweise hochwertigen frühkindlichen Förderung sind möglichst gut qualifizierte Erzieherinnen. Sie sehen sich durch die zusätzlichen Aufgaben und Qualitätsanforderungen (Sprachförderung, Bildungspläne, Dokumentationspflichten, Elternarbeit usw.) jedoch nicht nur gefordert, sondern im Alltag häufig überfordert. Denn wenige Berufsgruppen erlebt derzeit immer weitere neue Anforderungen wie die Erzieher/innen in Kinderkrippen und Kindertagesstätten. Das hängt unter anderem auch damit zusammen, dass der bisher im Mittelpunkt stehende (quantitative) Ausbau der Betreuungsplätze und die Ausweitung der Betreuungszeiten viele Kommunen finanziell überfordert. Insbesondere mit dem Kinderförderungsgesetz (KiFöG) von 2008, das den umfangreichen Ausbau der Betreuungsplätze und den Rechtsanspruch auf einen Betreuungsplatz ab dem vollendeten 1. Lebensjahr mit sich brachte (Grohs/Reiter 2014: 17, 22f), sind viele Kommunen und Städte finanziell an ihre Grenzen geraten. Gleichwohl sind weitere Krippen- und Kitaplätze erforderlich. Anfang des Jahres 2015 kam zum Beispiel die Sozialsenatorin in Bremen einer seit Jahren erhobenen politischen Forderung nach und stellte detailliert geplante Ausbauschritte bis zum Kindergartenjahr 2019/20 vor: 20 neu zu bauende Kindertagesstätten, 400 zusätzliche Stellen für Fachkräfte, weitere 650 Krippenplätze für die Jüngsten unter drei Jahren sowie 1.500 zusätzliche Plätze für Kindergartenkinder zwischen drei und sechs Jahren. Der dafür erforderliche Finanzbedarf steigt von aktuell 150 auf 170 Millionen Euro bis ins Jahr 2019. Für ein Haushaltsnotlageland wie Bremen eine beeindruckende Zukunftsinvestition! Diese Entwicklungen bedeuten für die Krippen und Kitas, das die gewachsene Aufgaben trotz zu knapper finanzieller Ressourcen bewältigt werden müssen. Es ist davon auszugehen, dass damit auch die Herausforderungen und Belastungen für die Fachkräfte weiter zunehmen. Gleichzeitig muss in den kommenden Jahren mit einer zunehmenden Fachkräftelücke gegenüber der enormen Bedarfsentwicklung gerechnet werden, insbesondere in den westdeutschen Bundesländern (Rauschenbach 2013: 153). Der Bedarf wird daher zunehmend durch eine bessere Ausschöpfung des vorhandenen Potenzials gedeckt werden müssen: längerer Verbleib im Beruf, Wechsel von Teilzeit- in Vollzeitverträge und schnellere Berufsrückkehr (Grgic/Matthes/Stüber 2014: 7). [...

    Sprachbewusst unterrichten. Handreichung für den Unterricht an Grund-, Haupt-, Ober- und Realschulen

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    Sprachliche Bildung in allen Fächern gehört zu den Kernaufgaben der Grund- und weiterführenden Schulen. Unterschiede in den sprachlichen Kompetenzen der Schülerinnen und Schüler erfordern einen Unterricht, der sich neben der fachlichen Vermittlung zugleich sprachsensibel verhält. Dies wiederum verlangt von den Lehrpersonen entsprechende Konzepte, mit denen sie den sprachlichen Herausforderungen ihrer Schülerinnen und Schüler konstruktiv begegnen können. Die Handreichung richtet sich deshalb an Dozentinnen und Dozenten aller Fächer in der Hochschullehre und in der Lehrerfortbildung sowie an Lehrerinnen und Lehrer, die sich im Selbststudium zu Fragen der sprachlichen Bildung weiterqualifizieren möchten. Neben einem theoretischen Überblick über aktuelle Aspekte sprachsensiblen Unterrichts werden exemplarische Seminarkonzepte aus der universitären Lehrerfortbildung vorgestellt. Das Material der Handreichung ist im Rahmen des Verbundprojektes „UMBRÜCHE GESTALTEN. Sprachenförderung und -bildung als integrale Bestandteile innovativer Lehramtsausbildung in Niedersachsen“ entwickelt, erprobt und evaluiert worden

    Kritik der literarischen Bildung

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