420 research outputs found

    Rudolf Goldscheid (1870-1931) and the Economy of Human Beings

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    The article begins firstly with a short biography of Rudolf Goldscheid both as a fiction writer and as a private scholar mainly in the field of sociology. Secondly, his most important scientific conception, the Economy of Human Beings, and especially its consequences for population policy are discussed. Thirdly, the reception of Goldscheid's ideas by his contemporaries in Austria and Germany is outlined. It is shown that Goldscheid developed modern, stimulating and alternative ideas which were largely ignored by the established scientific community considering their importance. One reason for this might be that Goldscheid never worked out his conceptions in detail.

    Die Veränderungen der Hebammenausbildung seit 1970 in der Deutschschweiz und ihre Auswirkungen auf die Kompetenzen der Hebamme

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    Die Hebammen erlebten in den letzten Jahrzehnten aufgrund der Technisierung, Medikalisierung und veränderten Bedürfnisse der Gesellschaft eine Erneuerung des Berufsbildes. Dies hatte Auswirkungen auf die Hebammenausbildung mit den dazugehörigen Kompetenzen. Der Hebammenberuf wurde akademisiert. 2008 startete erstmals ein Studiengang für Hebammen auf Tertiärstufe in der Deutschschweiz. Das Ziel der vorliegenden Bachelorarbeit besteht darin, die Entwicklung der Ausbildung sowie den Kompetenzbereich der Hebamme seit 1970 hin zum heutigen Stand darzustellen. Diese Bachelorarbeit ist in Form einer themengeleiteten Arbeit mit historischen Aspekten geschrieben. Die Fragestellung wird anhand der Analyse von aktuellen Literatur und historischer Quellen bearbeitet, welche in den Staatsarchiven Bern, St. Gallen und Zürich sowie in diversen Schweizer Bibliotheken gefunden wurden. Die Quellenanalysen zeigten als relevante Ergebnisse, dass weniger eine Veränderung der Kompetenzen, sondern vielmehr Änderungen in der Struktur und Organisation der Hebammenausbildung seit 1970 in der Deutschschweiz stattgefunden haben. Die Schlussfolgerung zeigt, dass weitere gezielte Forschungen in der Hebammenwissenschaft der Schweiz in den Bereichen der Hebammenausbildung, der Lehre und der Berufsentwicklung notwendig sind. Parallel dazu sollte das Wissen zur Entwicklung der Hebammenausbildung und -kompetenzen strukturiert aufgearbeitet werden. Ansonsten schreitet der Verlust von Informationsquellen (z. B. Zeitzeuginnen und Zeitzeugen, Internetseiten, Archivdokumente) fort und erschwert die Aufarbeitung immer weiter

    Die Ehre, die Katharina nie hatte. Die Rolle der Frau in Heinrich Bölls Die verlorene Ehre der Katharina Blum

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    Das zentrale Thema der Erzählung Die verlorene Ehre der Katharina Blum von Heinrich Böll handelt von der Macht der Boulevardpresse und wie sich Gewalt aus dieser Macht entwickeln kann. Diese Thematik wird durch das Leben der Hauptfigur Katharina Blum gezeigt, weil sie ein Opfer dieser Macht darstellt. Ihre Figur ist aber auch Opfer einer anderen Macht. Das Patriarchat spielt eine wichtige Rolle in Katharinas Leben und in dem gesellschaftlichen Milieu dieses zeitgenössischen, deutschen Klassikers. Dieser Vortrag analysiert die Figur Katharina Blum hinsichtlich ihrer Darstellung als Frau. Es wird amerikanische feministische Theorie auf ihre Figur, im Besonderen die Archetypen „die Nonne“ und „das Flittchen“ sowie Konzepte von Abhängigkeit und Unabhängigkeit, angewendet Diese Konzepte zeigen bezüglich des Buches eine Hauptfigur, die negative Botschaften von Frauen reifiziert zur gleichen Zeit während sie gleichzeitig versucht die Boulevardpresse zu unterwandern. Die Meta-Analyse des Textes macht deutlich, dass der Text selbst von dem Patriarchat abhängig ist. Statt einer starken weiblichen Hauptfigur besitzt Bölls Katharina keine Macht oder Sexualität, und wird gänzlich abhängig von Männern dargestellt. Der Vortrag zeigt, wie die Darstellung von Macht, Sexualität, und Abhängigkeit die Strukturen von Macht und Patriarchat unterstützt, und warum diese Erzählung solche Strukturen braucht um zu funktionieren. Es wird die Frage gestellt: Wie würde der Text wirken, wenn Katharina ein Mann wäre? Der Aufsatz stellt Katharina in ihren gesellschaftlichen Zusammenhang und analysiert, wie durch die Hauptfigur solche abweisende Haltungen von Frauen und die Strukturen von Macht und Patriarchat verstärkt werden, die diese Lektüre verwendet, um eine andere Macht—die Boulevardpresse–zu stürzen

    Einbezug von Adressaten der Sozialen Arbeit („service users“) in die Lehre : Eine Analyse des gap-mending Ansatzes des Netzwerk PowerUs: Projektbericht

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    Empowerment und „service user involvement“ Ansätze sind im gegenwärtigen Diskurs der deutsch-sprachigen und angelsächsischen Sozialen Arbeit prominent vertreten (z.B. Askheim, 2003; Herriger, 2014). Seit 2011 gibt es das Netzwerk PowerUs, dessen Ziel es ist, die Befähigung von sozial ausgegrenzten Gruppen zu fördern. Das Ziel des Netzwerkes ist „Mend the gap“ und sie verwirklichen dieses im Rahmen von sogenannten gap-mending Kursen, in denen Adressaten der Sozialen Arbeit und Studierende der Sozialen Arbeit sich auf Augenhöhe kennenlernen. Mit Augenhöhe verstehen wir das Einbringen von unterschiedlichen Expertenwissen sowohl der Adressaten der Sozialen Arbeit als auch der Studierenden der Sozialen Arbeit, so dass auf der kommunikativen Ebene eine ebenbürtige Begegnung möglich ist. Damit ermöglichen gap-mending Kurse einen Freiraum ausserhalb der Rollen als Sozialarbeitende und Adressaten zu schaffen, in welchem aus den sozialen Anliegen und persönlichen Erfahrungen gemeinsam Projektkonzepte entwickelt werden. Dadurch unterscheiden sich gap-mending Kurse grundsätzlich von anderen bereits verbreiteten Kursformen. In diesen werden die Adressaten in die Lehre punktuell einbezogen, um aus ihrer Perspektive und von ihren Erfahrungen zu berichten. Bei dieser Kursform bleibt der „Austausch“ mit den Adressaten einseitig, weil die vom Adressaten erzählte Geschichte primär als Grundlage für die professionelle Sensibilisierung und damit für die Ausbildung der Studierenden dient. Anders basieren gap-mending Kurse sowohl auf dem Erfahrungswissen der Adressaten als auch der Studierenden der Sozialen Arbeit. Kurz gefasst, beide sind gleichwertig und unentbehrlich. Im vorliegenden Bericht werden die Ansätze Empowerment und „user involvement“, welche dem Netzwerk PowerUs zugrunde liegen, vorgestellt. Anschliessend werden mehrere gap-mending Kurse und ihre Evaluation dargestellt und verglichen, wobei der Schwerpunkt auf den Kurs in Lund, Schweden gelegt wird. Dies aus zwei Gründen: In Lund fand die erste Durchführung des Kurses statt und dieser basiert auf einer fundierten Durchführungserfahrung (17 Durchführungen). Der vorliegende Bericht stützt sich einerseits auf vorhandene Publikationen zu den Ansätzen des Empowerments und „user involvement“. Andererseits hatten die Autorinnen des Berichts die Möglichkeit den gap-mending Kurs in Lund während einigen Tagen zu hospitieren, so dass diese Erfahrungen ebenfalls in den Bericht einfliessen

    ORANGE 0111

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    Forschungsmagazin ORANGE für das Jahr 201

    Unterrichtsinhalte in einer multikulturellen Gesellschaft

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    "Der naturwissenschaftliche Unterricht in Amerika und die nordeuropäische Didaktik unterscheiden sich in drei Hinsichten: (a) Die Didaktiker suchen nach Ansätzen, die die moralischen mit den intellektuellen Dimensionen der Erziehung verbinden, während der naturwissenschaftliche Unterricht in Amerika dahin tendiert, die moralischen und intellektuellen Aspekte der Erziehung als getrennte Bereiche zu behandeln; (b) dem multikulturellen Milieu kommt in der amerikanischen Pädagogik sehr viel mehr Bedeutung zu als in der nordeuropäischen, da in diesen Ländern jeweils eine einzelne Kultur dominiert, und (c) die Didaktik betont die historisch-hermeneutische Bildung, der naturwissenschaftliche Unterricht in Amerika hingegen die empirische Forschung." Der Aufsatz weist folgende Gliederung auf: (1) Über die Unterschiede zwischen Didaktik und naturwissenschaftlicher Ausbildung in Amerika; (2) Ein Fall von produktivem Irrtum: Erforschung eines Begriffswandels; (2.1.) Erforschung des Begriffswandels im Lehren und Lernen naturwissenschaftlicher Fächer; (2.2.) Untersuchung des Begriffswandels von Lehrerinnen- und Lehrerausbildung; (2.3.) Die Erforschung des Begriffswandels und ihre Grenzen; (3) Umfassendere Probleme der Schulen und Nationen; (3.1.) Ein weiteres intellektuelles Instrumentarium für Forschung und Praxis; (3.2.) Forschung über Schülerinnen- und Schülerbeteiligung und Entfremdung; (4) Schlußfolgerung. (DIPF/We.

    Der Staat und die katholische Schule

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    Der Autor skizziert „das Verhältnis von Staat und katholischer Schule auf der Grundlage der Bestimmungen des Grundgesetzes“. „Leitender Gesichtspunkt ist die Frage nach Stellung und Möglichkeiten der katholischen Schule im Rahmen dieser Vorschriften. Die Einschränkung auf die verfassungsrechtlichen Bestimmungen erlaubt es, die Konturen dieses Verhältnisses von Staat und katholischer Schule klarer zu zeichnen. Dabei wird davon abgesehen, die unterschiedlichen Bestimmungen der Landesverfassungen im einzelnen zu erörtern. Ziel ist der Aufweis der verfassungsrechtlichen Möglichkeiten und Grenzen der katholischen Schule als Ersatzschule heute," wobei der Autor nach einem ersten historischen Überblick zunächst auf "Das Verhältnis von Staat und katholischer Schule in kirchlicher Sicht eingeht", dann "Das Verhältnis von Staat und katholischer Schule im Verfassungsrecht der Bundesrepublik Deutschland" erläutert und schließlich in einem weiteren Kapitel "Freiheit und Bindung der katholischen Schule" diskutiert. (DIPF/ ssch
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