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    Wertstoffsammlung und -verwertung. Drohende Rekommunalisierung: innovationsfeindlich und inneffizient

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    Dank hochinnovativer Unternehmen hat sich die privatwirtschaftlich organisierte Wertstoffsammlung und -verwertung zu einem deutschen Erfolgsmodell entwickelt. Doch eine geplante Rekommunalisierung droht all diese Erfolge zu erodieren

    Akteursperspektiven auf Bedarfe und Optionen

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    Dieses Papier diskutiert mögliche Inhalte einer freiwilligen Selbstverpflichtung des Bausektors, die zum Ziel hat, das Baustoffrecycling und den Einsatz von Sekundärbaustoffen zu stärken. In Deutschland werden jährlich Sande, Kiese und Natursteine in einer Größenordnung von etwa 500 Mio. Tonnen für heimische Bauaktivitäten verwendet. Gleichzeitig bilden mineralische Bauabfälle den größten Abfallstrom. Sekundärbaustoffe werden bislang überwiegend im Rahmen eines Downcyclings eingesetzt, beispielsweise als Straßenuntergrund, Tragschicht unter Gebäuden oder Verfüllung von Baugruben. Vor diesem Hintergrund untersucht die Analyse erstens, wie das Baustoffrecycling in Deutschland weiter ausgebaut und professionalisiert werden kann. Zweitens gehen wir der Frage nach, was geändert werden muss, damit insbesondere im Hochbau mehr hochwertige Sekundärbaustoffe eingesetzt werden. Die Analyse basiert auf Interviews mit Akteuren aus den Bereichen Recycling und Entsorgung von Bauabfällen, Zertifizierung von Baustoffen, sowie aus der Baustoffindustrie, dem Baustoffgewerbe und der öffentlichen Hand. Neben konkreten Vorschlägen für eine freiwillige Selbstverpflichtung des Bausektors werden weitere Maßnahmen aufgezeigt, die als Teil eines Politikmixes die Kreislaufführung von mineralischen Baustoffen stärken können

    Die gesamtwirtschaftliche Bedeutung von Sekundärrohstoffen

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    Angesichts der steigenden Rohstoffpreise werden alternative Bezugsquellen zunehmend interessant. Dazu gehört auch der verstärkte Einsatz von Sekundärrohstoffen, die aus Industrie- und Haushaltsabfällen gewonnen werden. Altglas und Altpapier sind klassische Beispiele für die umfangreiche Einspeisung von Sekundärrohstoffen in den Produktionsprozess. Für die Rohstoff verarbeitende Industrie ergeben sich bei steigenden Rohstoffpreisen aus der Nutzung von Sekundärrohstoffen Einsparpotenziale. Für die Entsorgungswirtschaft entstehen Chancen auf eine Erweiterung ihres Geschäftsfelds. Gesamtwirtschaftlich entspricht der verstärkte Einsatz von Sekundärrohstoffen einer Substitution von Importen an Primärrohstoffen durch eine zusätzliche Wertschöpfung im Inland. Auf Basis einer Schätzung des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln entstand im Jahr 2005 durch den Einsatz von Sekundärrohstoffen eine Wertschöpfung in Höhe von 3,7 Milliarden Euro

    Der Einfluss von Recyclingmaterial auf die Eigenschaften von Beton

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    In den vergangenen Jahren hat die zunehmende Knappheit von Ressourcen, insbesondere im Bereich der Gesteinskörnung im Bauwesen, sowie die Anerkennung der Notwendigkeit von Kreislaufwirtschaft im Betonbau dazu geführt, dass der Fokus verstärkt auf der Nutzung von Recyclingmaterialien liegt. Vor allem rezyklierte Gesteinskörnungen werden vermehrt eingesetzt. Da diese jedoch Auswirkungen auf die Frisch- und Festbetoneigenschaften haben können, ist es wichtig, ihren Einfluss zu untersuchen. Dieser Artikel befasst sich daher mit der Herstellung, dem mechanischen Verhalten, den Dauerhaftigkeitseigenschaften sowie dem Brandverhalten von Betonen, die rezyklierte Gesteinskörnung enthalten. Zusätzlich werden wissenschaftliche Begleitprogramme wie ein AiF Verbundforschungsprojekt am VDZ/KIT vorgestellt. Da eine positive Ökobilanz das Ziel bei der Verwendung von Recyclingmaterialien ist, wird dieser Aspekt ebenfalls in diesem Beitrag beleuchtet. Weil vor allem der Zement entscheidend für die Ökobilanz von Betonen ist, wird zudem der Ansatz der Verwendung von Recyclingmehlen als Zementhauptbestandteil betrachtet

    Techno‐economic assessment and comparison of different plastic recycling pathways: A German case study

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    Greenhouse gas (GHG) emissions need to be reduced to limit global warming. Plastic production requires carbon raw materials and energy that are associated today with predominantly fossil raw materials and fossil GHG emissions. Worldwide, the plastic demand is increasing annually by 4%. Recycling technologies can help save or reduce GHG emissions, but they require comparative assessment. Thus, we assess mechanical recycling, chemical recycling by means of pyrolysis and a consecutive, complementary combination of both concerning Global Warming Potential (GWP) [CO2e], Cumulative Energy Demand (CED) [MJ/kg], carbon efficiency [%], and product costs [€] in a process‐oriented approach and within defined system boundaries. The developed techno‐economic and environmental assessment approach is demonstrated in a case study on recycling of separately collected mixed lightweight packaging (LWP) waste in Germany. In the recycling paths, the bulk materials polypropylene (PP), polyethylene (PE), polyvinylchloride (PVC), and polystyrene (PS) are assessed. The combined mechanical and chemical recycling (pyrolysis) of LWP waste shows considerable saving potentials in GWP (0.48 kg CO2e/kg input), CED (13.32 MJ/kg input), and cost (0.14 €/kg input) and a 16% higher carbon efficiency compared to the baseline scenario with state‐of‐the‐art mechanical recycling in Germany. This leads to a combined recycling potential between 2.5 and 2.8 million metric tons/year that could keep between 0.8 and 2 million metric tons/year additionally in the (circular) economy instead of incinerating them. This would be sufficient to reach both EU and German recycling rate targets (EC 2018). This article met the requirements for a gold‐silver JIE data openness badge described at http://jie.click/badges

    Förderung einer hochwertigen Verwertung von Kunststoffen aus Abbruchabfällen sowie der Stärkung des Rezyklateinsatzes in Bauprodukten im Sinne der europäischen Kunststoffstrategie

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    In dieser Studie werden detailliert dargestellt: die Verwendung von Kunststoffprodukten und Möglichkeiten des Rezyklateinsatzes im Baubereich, verwendete Kunststoffmengen, Rücknahmesysteme, Verwertungstechniken, aktueller Rezyklateneinsatz und Bauproduktverpackungen aus Kunststoff. Potentiale zur Steigerung des hochwertigen Rezyklateinsatzes wurden identifiziert und bestehende Hürden und Handlungsoptionen für Politik und Wirtschaft dargestellt. Aktueller Rezyklateinsatz sowie technische und mengenmäßige Potentiale sind stark abhängig vom Einsatzbereich der Kunststoffe. Die größten Hürden für einen Rezyklateinsatz sind dabei Produktlebensdauer, Rückbaufähigkeit und technische Anforderungen

    Strategien und Instrumente zur Verbesserung des Rezyklateinsatzes. Mit Fallstudien zu Kunststoffverpackungen, Elektrogeräten sowie Baustoffen. Endbericht zum TA-Projekt

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    Angesichts steigender Abfallmengen und hoher Rohstoffverbräuche ist die Rückgewinnung von Rohstoffen aus Abfallströmen zu einer zentralen Aufgabe moderner Gesellschaften geworden. Die Substituierung von Primärrohstoffen (Neumaterialien) durch Sekundärrohstoffe, die aus Recycling gewonnen wurden (sogenannte Rezyklate), kann dabei helfen, die Rohstoffabhängigkeit Deutschlands zu reduzieren, die Wettbewerbsfähigkeit der Wirtschaft zu stärken sowie Umwelt und Klima zu schonen. Der effiziente und sparsame Umgang mit natürlichen Ressourcen ist Gegenstand von Strategien sowohl der Europäischen Kommission als auch der Bundesregierung. Allerdings wird bislang nur ein kleiner Teil der für die deutsche Wirtschaft benötigten Rohstoffe durch Sekundärrohstoffe gedeckt. Zur Erreichung der europäischen und deutschen Kreislaufwirtschaftsziele ist eine Verbesserung des Rezyklateinsatzes entscheidend. Der TAB-Arbeitsbericht Nr. 207 bietet einen breiten und differenzierten Überblick über relevante Rahmenbedingungen und typische Hemmnisse für den Einsatz von Sekundärrohstoffen und leitet daraus Strategien und Instrumente ab, mit denen eine Verbesserung des Rezyklateinsatzes erreicht werden kann

    Kunststoffverpackungen im geschlossenen Kreislauf

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    KUNSTSTOFFVERPACKUNGEN IM GESCHLOSSENEN KREISLAUF Kunststoffverpackungen im geschlossenen Kreislauf (Rights reserved) ( -
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