6,152 research outputs found

    Ganzheitliche Produktionssysteme

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    Im Rahmen unterschiedlichster Reorganisationsprojekte verbreiten sich ganzheitliche Produktionssysteme (GPS) und Lean-Konzepte in Unternehmen. In den letzten Jahren erfolgte vermehrt die Übertragung der Lean-Ansätze auf indirekte Bereiche von Unternehmen, auf Dienstleistungsunternehmen und den öffentlichen Sektor. Es besteht die Gefahr, dass sich die Arbeitsbedingungen der Beschäftigten verschlechtern - wenn sich Betriebsräte nicht um die Einführung und Umsetzung kümmern.Die vorliegende Auswertung von Betriebs- und Dienstvereinbarungen zeigt die Spannweite der zu regelnden Themen, Spielräume für Betriebsräte und Beschäftigte sowie zwingend zu berücksichtigende Aspekte bei der arbeitsorientierten Gestaltung von GPS und Lean-Konzepten. Fünf betriebliche Fallstudien zeigen neue Herangehensweisen von Betriebsräten. Die so entstandenen Vereinbarungen gehen über das Formulieren von Abwehr- und Schutzrechten hinaus: Sie bieten die Chance dafür, Veränderungsprozesse arbeitsorientiert und praxisnah zu gestalten

    Ganzheitliche Produktionssysteme für Logistikdienstleister

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    Aufgrund hoher Marktdynamik und Wettbewerbsintensität steht die Logistikdienstleistungswirtschaft vor neuartigen Herausforderungen. Kunden fordern verstärkt komplexe Systemleistungen aus einer Hand und eine tiefe, reibungslose Integration der Dienstleistungserstellung in die eigenen Leistungsprozesse. Die Probleme, die von industriellen Auftraggebern beim Outsourcing logistischer Leistungsumfänge beklagt werden, deuten an, dass die Herausforderungen nicht zufriedenstellend bewältigt werden und machen eine Veränderung des bisher angewendeten Systems zur Leistungserstellung notwendig. Logistikunternehmen muss es künftig gelingen, die eigenen Prozesse konsequent an den Anforderungen des Kunden auszurichten. Expertise in der systematischen Unterstützung der Wertschöpfung des Kunden und ein vertieftes Verständnis für die Produktionskultur der Auftraggeber ist dafür eine Voraussetzung. Diese Kultur wird in zahlreichen produzierenden Unternehmen durch die auf das Toyota- Produktionssystem zurückzuführenden Ansätze des Schlanken Denkens geprägt. Dabei bündeln, standardisieren und integrieren Ganzheitliche Produktionssysteme die mit diesen Ansätzen verbundenen Inhalte zu einem aus den Unternehmenszielen abgeleiteten und unternehmensspezifisch zugeschnittenen methodischen Ordnungsrahmen. Aufgrund ihrer Schnittstellenposition kommen Logistikunternehmen zwangsläufig mit den durch die Verschlankungsbemühungen induzierten organisatorischen Veränderungen in Kontakt, vor allem auch deshalb, weil einige dieser Veränderungen starken Einfluss auf den Aktionsraum der Dienstleister – die Logistik – haben. Das Forschungsvorhaben leistet daher einen Beitrag, um die im schlanken Transformationsprozess erreichten Erfolge zahlreicher Unternehmen in der Sachgüterproduktion auch der Logistikdienstleistungswirtschaft zugänglich zu machen. Die Auswirkungen der Verbreitung von schlanken Produktionssystemen in produzierenden Unternehmen auf die Logistikdienstleistungserstellung wurden dazu systematisch analysiert und transparent gemacht. Zudem wurden die Anwendungspotenziale des Ansatzes der Ganzheitlichen Produktionssysteme zur Verankerung standardisierter, schlanker und stabiler Prozesse in Logistikunternehmen untersucht. Die Ergebnisse der Untersuchungen wurden in einen spezifischen Gestaltungsrahmen zur Schaffung derartiger Systeme in der Logistikbranche überführt. Dieser Gestaltungsrahmen ist ein methodischer Ansatz, der interessierte Dienstleister bei der unternehmensspezifischen Konfiguration und Implementierung eines eigenen Ganzheitlichen Produktionssystems oder aber auch lediglich Teilen davon unterstützt. Darüber hinaus liefert er Hinweise zur Erfolgskontrolle des initiierten Veränderungsprozesses. Durch eine zielgruppenorientierte Aufbereitung aller Teilergebnisse des Forschungsvorhabens und deren Integration in einen internetbasierten Anwenderkatalog steht interessierten Logistikunternehmen nunmehr eine Plattform zur Verfügung, die sie zur Auseinandersetzung mit innovativen Trends in der Produktionsorganisation einlädt. Diese Einschätzung wurde auch von beteiligten Kooperationspartnern aus der Logistikdienstleistungswirtschaft geteilt

    Plasticity effects in subsequent simulations of car structures

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    In order to further reduce the weight of car components while at the same time\ud maintaining performance and safe life it is necessary to enhance the simulation process. This\ud is especially important for chassis parts which have not only a high dynamic load but are also\ud partly undamped. To reach this goal, the logical step is to couple the successive operations of\ud forming, assembly and virtual performance testing.\ud The objective is a complete determination of the mechanical state of the (sub-)assemblies.\ud It is therefore necessary to consider all forming and joining processes a part has previously\ud undergone and to consider them in the virtual model. This virtual model is ideally suited for\ud virtual prototyping (e.g. structural analysis, fatigue, crash) because the complete history of\ud every part is contained. In contrast to standard models, the changed thickness of sheet metal\ud parts and residual stresses due to forming and joining as well as the new material state at\ud every point are known prior to any external loading. This results in a more reliable prediction\ud of product performance.\ud Using a relatively simple part it is demonstrated how the performance of chassis parts\ud changes with the inclusion of plastic forming effects as compared to the exclusion of these\ud effects. The transfer of the results of the forming process to the comprehensive model is shown\ud first. Hereafter the model is subjected to static and dynamic external loads. The results are\ud compared to calculations that use a standard model and show clearly that the inclusion of the\ud plastic history has a significant influence on the product performance

    Der ökologische Fußabdruck: biologische Mutterkuh- und konventionelle Mastrinderhaltung im Vergleich

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    Der ökologische Fußabdruck ist ein Werkzeug, um den anthropogenen Naturverbrauch vor dem Hintergrund einer nachhaltigen Entwicklung zu bilanzieren. Im vorliegenden Artikel wurde der ÖFA für Rindfleisch aus ökologischer Mutterkuh- und konventioneller Mastrinderhaltung berechnet. Bedingt durch extensive Grünlandbewirtschaftung, höheren Stallgebäude- und Strohbedarf sowie niedrigere tierische Leistungen ist der ÖFA für Rindfleisch aus Mutterkuhhaltung fünf Mal so hoch wie jener für Rindfleisch aus konventioneller Mastrinderhaltung. Im Ökologischen Landbau wird somit die Qualität des Produktionssystems mit einer höheren Quantität an direktem Flächenverbrauch sichergestellt. Die mangelnde Berücksichtigung qualitativer Aspekte stellt somit die Anwendbarkeit des ÖFA für eine Bewertung der Nachhaltigkeit agrarischer Produktionssysteme in Frage

    Realisierung einer Fließfertigung in der Komponentenfertigung eines Nutzfahrzeugherstellers

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    Fließfertigung als integraler Bestandteil Ganzheitlicher Produktionssysteme spielt eine entscheidende Rolle im Rahmen einer effizienten Produktion von Gütern in hohen Stückzahlen. Um einen Fluss zu erreichen, müssen die interdependenten Methoden analysiert und nacheinander eingeführt werden. In diesem Beitrag werden die Ergebnisse eines Projektes bei einem Nutzfahrzeughersteller vorgestellt. Es wurde eine Fertigungseinheit betrachtet, die eine Vorfertigung mit einer hohen Variantenanzahl darstellt. Auf Basis einer umfangreichen Analyse wurden Maßnahmen abgeleitet, die im späteren Projektverlauf auch sukzessive umgesetzt worden sind

    Rahmenbedingungen der Weiterentwicklung des Dualen Systems beruflicher Bildung

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    Die Expertise fragt danach, welche bildungspolitischen Konsequenzen sich aus Europäisierungsprozessen, aus neuen Produktionskonzepten und aus Zugangsbarrieren zur Ausbildung für das Duale System beruflicher Bildung und seine Weiterentwicklung ergeben. Sie setzt sich kritisch mit aktuellen Diagnosen auseinander, die Modularisierung in Form von 'Ausbildungsbausteinen' (Euler/Severing) oder Akademisierung in Form der Stärkung des schulisch-akademischen Bildungstyps (Baetghe/ Solga/Wieck) für Königswege aus der Krise dualer Ausbildung halten.Dem beruflich-betrieblichen Bildungstyp wird ein hohes Zukunfts-Potential attestiert. Gleichzeitig wird das Duale System in seiner bisherigen Verfasstheit als vom allgemeinen Bildungssystem getrenntes, nah bei Betrieb und Arbeitsmarkt angesiedeltes Sonder-System als wenig zukunftsfähig angesehen. Gerade die Unverzichtbarkeit des Lernorts Betrieb, so die Expertise, erfordere eine bildungspolitisch verantwortete Verteilung dieses 'knappen Gutes'. Ein Ansatz, der sich auf die Weiterentwicklung des Dualen Systems beschränke, ohne weitere Formen beruflicher Bildung und das Bildungssystem als Ganzes in den Blick zu nehmen, sei verfehlt.Erstellt wurde die Expertise von der Sozialforschungsstelle, TU Dortmund in Zusammenarbeit mit dem DJI - Deutsches Jugendinstitut München

    Kann Bio die Welt ernähren?

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    Ziele dieser Doppellektion ‐ Sie können die Frage, ob Bio die Welt ernähren kann in einem weiteren systemischen Kontext diskutieren. ‐ Sie können erklären, weshalb nachhaltige landwirtschaftliche Produktion nicht unabhängig vom Konsum betrachtet werden kann. ‐ Sie können erklären, was die Rolle von Biolandbau in nachhaltigen Ernährungssystemen und damit verbundenen gesellschaftlichen Prozessen sein könnte

    Contributions of organic farming to a sustainable environment

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    Summary and Conclusions For each indicator organic farming is ranked at least equal to conventional farming, while in the majority of environmental indicators organic farming performs better or much better. In two cases, the subjective confidence interval could allow conventional farming to appear as the preferable system (partly due to the lack of evident data). However, when considering the aggregation level of the indicator categories, the analysis becomes more uniform. With the exception of climate and air, organic farming performs better than conventional farming in all categories. None of the indicator categories showed that organic farming performed worse. A summary assessment of all indicator categories was not carried out in the table, however, the result is clear: organic farming is, in an area-related comparison, more environmentally friendly than conventional farming. This result confirms one of the basic assumptions of the political support for organic farming, as mentioned in the introduction. On the one hand, the environmental performance of farms depends on the farming intensity, while on the other hand it depends on bio-tope management of nonproductive areas. The combination of organic farming with the conservation of semi-natural habitats and valuable field margins offers a real option to meet many environmental goals, especially biodiversity, on agricultural land

    Iterative springback compensation of NUMISHEET benchmark #1

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    Upon unloading after the forming stage, a sheet metal product will spring back due to internal stresses. Springback\ud is a major problem for process-planning engineers. In industrial practise, deformations due to springback are compensated\ud manually, by doing extensive measurements on prototype parts, and altering the tool geometry by hand. This is a time\ud consuming and costly operation. In this paper the application of two compensation algorithms, based on the finite element\ud simulation of the forming process are discussed. The smooth displacement adjustment (SDA) method and the springforward\ud (SF) method have been applied to several industrial products, such as the NUMISHEET 2005 benchmark#1. With the SDA\ud method successful compensations have been carried out. For the SF method some principal problems remain
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