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    Qualifikationsbedarf der Zukunft IV: Gesundheit und Sport - Jobmotoren in Österreich? Beiträge zur Fachtagung 'Qualifikationsbedarf der Zukunft: Gesundheit und Sport - Jobmotoren in Österreich?' des AMS vom 25. November 2005 in Wien

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    Der vorliegende AMS report 52 beinhaltet Beiträge anläßlich der von der Abteilung Arbeitsmarktforschung und Berufsinformation des AMS Österreich veranstalteten Fachtagung 'Qualifikationsbedarf der Zukunft: Gesundheit und Sport - Jobmotoren in Österreich?'. Die Fachtagung, die in Kooperation mit dem Österreichischen Institut für Berufsbildungsforschung (öibf) und dem Institut für Bildungsforschung der Wirtschaft (ibw) durchgeführt wurde, fand am 25. November 2005 in Wien statt. Inhalt: Julia Zdrahal-Urbanek, René Sturm: Ausbildung und Arbeitsmarkt für Gesundheits- und Sportberufe - Ein Resümee zur Veranstaltung 'Qualifikationsbedarf der Zukunft: Gesundheit und Sport - Jobmotoren in Österreich?'; Leo A. Nefiodow: Der Gesundheitsmarkt - Wachstumslokomotive des 21. Jahrhunderts. Helmut Dornmayr: Jobmotor 'Gesundheit und Sport': Welchen Treibstoff braucht er? Analysen zu Ausbildung, Berufsausübung und Finanzierung in Österreich. Werner Fischl: Die Anforderungen der betrieblichen Praxis an die Pflegeausbildung. Margit Klein: Professionelle Altenpflege - Quo vadis? Anna Kleissner: Zukunftssektor Sport - Status quo und Beschäftigungspotentiale in Österreich. Arne Öhlknecht: Das Verhältnis von Sportwissenschaft und Gesundheit

    Lehrplanentwicklung und Lehrplanimplementierung in der Gesundheits- und (Kinder-)Krankenpflege - das Beispiel Baden-Württemberg

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    In Baden-Württemberg ist im Zuge der Novellierung des Krankenpflegegesetzes 2003 ein Prozess der Lehrplanentwicklung und -implementierung in der Gesundheits- und (Kinder-)Krankenpflege angestoßen worden. Dieser Prozess und die in diesem Rahmen erarbeiteten Produkte – darunter der 2004 veröffentlichte Landeslehrplan und einige Handreichungen – standen im Zentrum einer von 2010 bis 2011 durchgeführten Untersuchung der Unit „Gesundheitswissenschaften und ihre Didaktik“ der Charité – Universitätsmedizin Berlin. Deren Ziel bestand darin, die durchgeführten Aktivitäten und ihre Ergebnisse zu analysieren und daraus grundsätzliche Erkenntnisse über Modernisierungs- und Innovationsprozesse in der Pflegeausbildung zu sammeln. Es wurde ein mehrperspektivischer methodischer Zugriff gewählt, der neben Dokumentenanalysen auch qualitativ- und quantitativ-empirische Erhebungen einschloss. Die Ergebnisse der Untersuchung sind in diesem Working Paper zusammenfassend dokumentiert. Der Prozess der Lehrplanentwicklung und -implementierung wurde primär durch das hohe Engagement von Vertretern der Pflege(bildung) getragen und kann als moderat partizipativer und diskursiver Reformprozess „von unten“ charakterisiert werden. Dessen Ergebnisse gehen weitgehend konform mit relevanten politischen, rechtlichen sowie fach- und bildungswissenschaftlichen Anforderungsprofilen. Zudem konnte eine hohe Akzeptanz des Prozesses wie auch seiner Ergebnisse auf Seiten der Schulen und Lehrpersonen beobachtet wer-den. Aus wissenschaftlicher Sicht zeigen die Dokumente Optimierungsbedarf bei der bildungstheoretischen Legitimierung der getroffenen inhaltlichen und didaktischen Entscheidungen wie auch bei der Umsetzung der zentralen, auf die Förderung beruflicher Handlungskompetenzen ausgerichteten Zielvorgaben. Problematisch erscheinen die prüfungsdidaktische Umsetzung der kompetenz-orientierten Lernerfolgskontrollen sowie deren unzureichende Transparenz mit Blick auf testtheoretische Gütekriterien. Zielkonflikte zwischen innovativen Prüfungsformaten einerseits und prüfungsrechtlichen Relevanzkriterien überlagern den Entwicklungs- und Innovationsprozess und können von den beteiligten Interessengruppen derzeit nicht im Konsens aufgelöst werden. Die Modernisierung der Pflegeausbildung ist auch weiterhin auf ein hohes Maß an Innovationsbereitschaft und Experimentierfreude der Pflege und ihrer Vertreter angewiesen. Diese gilt es durch geeignete Initiativen zu erhalten und zu fördern. Die bisher geleisteten Entwicklungs- und Implementierungsarbeiten sind zu verstetigen und bei den kompetenzorientierten Lernerfolgskontrollen ist Qualitätsgesichtspunkten besondere Bedeutung beizumessen. Den landes- und disziplinübergreifenden Austausch über Fragen einer zukunftsfähigen Pflegebildung zu befördern, den erkennbaren Bedarf an Nachwuchsförderung in diesem Bereichen zu beantworten und kontinuierlich steuerungsrelevante In-formationen über die Pflegebildung zu erarbeiten, sind wichtige Zukunftsaufgaben

    Beschäftigte und Beschäftigungsstrukturen in Pflegeberufen : eine Analyse der Jahre 1999 bis 2009 ; Studie für den Deutschen Pflegerat

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    Seit einigen Jahren wird zunehmend intensiver über das Angebot und den Bedarf an Fachkräften in der Pflege diskutiert. Dazu wurden bereits eine Reihe von Studien und Prognosen veröffentlicht, die allerdings zu sehr unterschiedlichen Ergebnissen kamen. In der öffentlichen wie auch in der wissenschaftlichen Diskussion sind deshalb gegenwärtig eine Vielzahl unterschiedlicher Zahlen anzutreffen. Die Unterschiede sind allerdings nicht nur auf methodische Unterschiede zurückzuführen, sondern vor allem auch darauf, dass es bislang an zuverlässigen und ausreichend differenzierten Daten amtlicher Statistiken zur Gesamtzahl der Beschäftigten in Pflegeberufen mangelt. Zwar bietet die Gesundheitspersonalrechnung (GPR) des Statistischen Bundesamtes einrichtungsübergreifende Angaben zur Gesamtzahl der Beschäftigten in Pflegeberufen, diese sind jedoch zum einen nicht ausreichend differenziert und basieren zum anderen zu einem wesentlichen Teil auf einer Hochrechnung von Ergebnissen der 1 %-Haushaltsstichprobe des Mikrozensus. Die Angaben der GPR sind darum mit dem Risiko behaftet, dass sie aufgrund von Schätzfehlern die tatsächliche Zahl der Beschäftigten über- oder unterschätzen. Zuverlässigere Angaben zur Beschäftigung in Pflegeberufen bieten Teilstatistiken des Gesundheitswesens, die ihre Daten auf dem Wege einer Vollerhebung mit gesetzlicher Auskunftspflicht der befragten Einrichtungen gewinnen. Dies sind die Krankenhausstatistik, die Statistik der Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen und die Pflegestatistik. In der vorliegenden Studie werden deren Daten erstmals zu einer Gesamtstatistik der Pflegeberufe zusammengeführt. Das Ergebnis ist eine Datenaufbereitung zur Entwicklung und zum Stand der Beschäftigung in Pflegeberufen in Deutschland im Zeitraum 1999-2009, die nicht nur Zahlen zur Gesamtbeschäftigung bietet, sondern auch differenziert nach einzelnen Pflegeberufen und Versorgungsbereichen (Krankenhaus, Rehabilitationsbereich, ambulante Pflegeeinrichtungen und Pflegeheime). Die Analyse der zusammengeführten Daten führt zu einer Reihe von Ergebnissen, die insbesondere auch für die gesundheitspolitische Diskussion von Bedeutung sind

    Arbeit - Beruf - Profession : der Weg zur Fachhochschule : Zentrale Ereignisse der Berufsbildung in der Krankenpflege zwischen 1850 und 2006

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    In diesem Fachartikel geht es darum, wesentliche Entwicklungen der Schweizerischen Gesundheits- und Krankenpflege im Hinblick auf die Prozesse der Verberuflichung und Akademisierung aufzuzeigen. Dabei wird "Akademisierung" als Teil noch nicht abgeschlossener Professionalisierung verstanden. Während sich zur Verberuflichung der Pflege wissenschaftlich fundierte Bewertungen einzelner Ereignisse durch zahlreiche Publikationen der letzten Jahre auch in ihrer Gesamtschau abzeichnen, ist es im Jahre 2007 für den Prozess der Professionalisierung schwierig, eindeutige Aussagen über den Stellenwert bestimmter professionskonstituierender Momente zu machen. Deshalb beschränkt sich der zweite Teil des Beitrages auf einen Teilbereich der Professionalisierung, nämlich auf bildungsentwickelnde Ereignisse, von denen anzunehmen ist, dass sie wesentlich sind und auch aus der retrospektiven Betrachtung bleiben werden: Die Ausbildungsbestimmungen von 1992 und der Entscheid der GDK von 1999 zur Integration der Pflegebildung in die allgemeine Bildungssystematik, die Unterstellung unter das neue Berufsbildungsgesetz und die Akademisierung. Abschliessend wird am Beispiel der ZHW auf den Start des ersten Bachelor-Studienganges im September 2006 verwiesen und ein weiterer Entwicklungsschritt in der Suche nach Gemeinsamkeiten mit andern Gesundheitsberufen skizziert

    Die Enterosorption Verwendung In Der Behandlung Von Dynamic Darmverschluss Bei Der Patienten Mit Akute Destruktive Pankreatitis.

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    In 50 Patienten mit dynamischen Darmverschluss durch akute Pankreatitis destruktiven beobachtet die dynamischen Änderungen der fibrinolytischen Blutsystem in der Anwendung Enterosorption Droge "ENTEROSGEL" in de

    Berufslaufbahnen und Berufsrollen in der Pflege aus der Sicht von Berufseinsteigenden

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    Im Zuge der Umsetzung des neuen Gesetzes zur Berufsbildung haben in der Schweiz die Ausbildungen im Pflegebereich eine grundlegende Umstrukturierung erfahren. Seither kann ein Diplom als Pflegefachfrau oder Pflegefachmann sowohl an einer Höheren Fachschule als auch an einer Fachhochschule erworben werden. Dieser Bericht zeigt die Ergebnisse der ersten schweizweiten Befragung von Absolventinnen und Absolventen eines Bildungsgangs in Pflege seit der Neugestaltung. Im Zentrum stehen die Erfahrungen beim Berufseinstieg, die Berufsrollen und die angestrebten Berufslaufbahnen

    Arbeitskräftebedarf und Personalentwicklung in der Pflege: Eine Erhebung im Land Bremen

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    Das Gesundheits- und Sozialwesen ist von großer beschäftigungspolitischer Relevanz. Im Land Bremen arbeitet etwa jeder Neunte in diesem Bereich. Beschäftigte in der Pflege stellen dabei eine der größten Gruppen, der überwiegende Teil sind Frauen. Für die Zukunft wird ein Personal- und Fachkräftemangel in der Pflege befürchtet, denn es fehlt an Nachwuchs und die Arbeitsbedingungen sind wenig attraktiv. Qualifiziertes Personal und die Verbesserung der Arbeitsbedingungen sind von zentraler Bedeutung. Im Auftrag der Arbeitnehmerkammer wurde durch das Institut Arbeit und Wirtschaft (iaw) eine systematische Untersuchung der aktuellen Personal- und Beschäftigungssituation in den Pflegeeinrichtungen im Land Bremen durchgeführt. Die Untersuchung bietet belastbare Daten, auf deren Grundlage Handlungsempfehlungen für gezielte Maßnahmen zur nachhaltigen Verbesserung der Situation im Interesse der Pflegebedürftigen, der Pflegebeschäftigten und der Pflegeeinrichtungen entwickelt wurden

    Heimliche Heldinnen in der Chancenfalle: Weibliche Erwerbsarbeit im Strukturwandel der Gesundheitswirtschaft

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    Strukturwandel der Gesundheitswirtschaft und Frauenerwerbsarbeit - dieser Zusammenhang eröffnet häufig Chancen für weibliche Erwerbsarbeit, birgt zugleich jedoch das Risiko neuer "Fallen". Frauenerwerbsarbeit in der Gesundheitswirtschaft stellt sich häufig weder "typisch" noch "normal" dar. Besondere Risiken bestehen in der Kombination von Helferqualifikationen, atypischer Beschäftigung und geringen Lohnzuwächsen bei Höherqualifizierung. Etablierte Berufsbilder verlieren im Strukturwandel derzeit an Attraktivität, während neue Kompetenzen und Qualifikationsprofile sich ihre Arbeitsfelder in der Praxis noch erobern müssen. Der Beitrag plädiert für eine arbeitspolitische Wende in der regionalen Strukturpolitik und Wirtschaftsförderung. Diese hat sich lange Zeit auf Strategien zur Förderung kapital- und technologieorientierter Felder der Gesundheitswirtschaft konzentriert, künftig wird es stärker um Arbeit und Arbeitsgestaltung gehen

    Aus- und Weiterbildungen im Pflegebereich: Eine Analyse des Eingliederungsprozesses in Erwerbstätigkeit

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    Vor dem Hintergrund einer anhaltend starken Nachfrage nach Gesundheitsdienstleistungen wurden in den letzten Jahren von der Bundesagentur für Arbeit Maßnahmen zur Förderung der beruflichen Weiterbildung im Pflegebereich in großem Umfang gefördert. In diesem Beitrag wird der Eingliederungsprozess dieser Gruppe in den Arbeitsmarkt untersucht. Auf der Basis monatsgenauer prozessproduzierter Daten der BA für Anfang 2000 bis Ende 2003 werden Übergänge in Erwerbstätigkeit mit Hilfe von Beschäftigungsquoten, Verbleibsmustern und Übergangswahrscheinlichkeiten analysiert. Um Aufschluss über die Determinanten einer Arbeitsmarktintegration zu gewinnen, werden Cox-Regressionen berechnet. Die Ergebnisse zeigen, dass die Eingliederungsquoten für diesen Personenkreis deutlich höher sind als die für Maßnahmen der aktiven Arbeitsmarktpolitik oder für FbW-Maßnahmen insgesamt. Den meisten Teilnehmern gelingt es relativ schnell nach Austritt aus den Maßnahmen, Beschäftigung im ersten Arbeitsmarkt zu finden, und ein Großteil von ihnen behält diese auch über längere Zeit bei. Und schließlich findet die Mehrzahl Arbeitsstellen, die dem Beruf entsprechen, der mit der Maßnahme erlernt bzw. in dem weitergebildet wurde. Die Arbeitsmarktchancen im erlernten Beruf gestalten sich nicht für alle Teilnehmergruppen gleich: Strukturell erweist sich vor allem eine Arbeitssuche in den neuen Bundesländern als nachteilig. Individuelle Restriktionen sind ein Migrationshintergrund, gesundheitliche Einschränkungen und ein höheres Alter. Das Geschlecht bildet im Frauenarbeitsmarkt der Pflegeberufe kein Hindernis für die Arbeitsmarktintegration. Schlechtere Arbeitsmarktchancen ergeben sich durch fehlende Bildungszertifikate oder Ausbildungsabschlüsse. Diese Effekte fallen jedoch schwächer aus als für die Eingliederung Arbeitsloser insgesamt, da die hier untersuchten FbW-Maßnahmen meist vollständig berufsqualifizierend sind. Deutlicher als diese Merkmale beeinflusst der Abschluss der Weiterbildungsmaßnahmen selbst die Arbeitsmarktintegration: Teilnehmer, die die Qualifizierungen vorzeitig abgebrochen haben, haben deutlich schlechtere Erwerbschancen, vor allem im einschlägigen Arbeitsmarkt. Zum zweiten zeigt sich, wie stark der Erfolg von Qualifizierungen von der Arbeitsmarktlage im speziellen Berufssegment abhängt: So erreichen Altenpflegekräfte und Sanitäter sehr hohe Beschäftigungsquoten, Krankenschwestern und -pfleger etwas geringere und Helfer in der Krankenpflege deutlich geringere
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