23,227 research outputs found
Zugkraftbedarf, Arbeitsgeschwindigkeit, Flächenleistung und Energieverbrauch moderner Pferde gezogener Mähtechnik im Ökologischen Landbau
Der Einsatz moderner Pferde gezogener Geräte stellt eine nachhaltige Alternative zum Schleppereinsatz dar, besonders im Ökologischen Landbau. Feldversuche zu den Leistungsdaten eines Vorderwagens in Kombination mit drei verschiedenen Doppelmesser-Mähwerken (Arbeitsbreiten 1,65 m, 1,90 m, 2,40 m) wurden durchgeführt. Bodenantrieb im Vergleich zum Motorantrieb der Zapfwelle führte zu einem mehr als doppelt so hohen Zugkraftbedarf und überstieg die Dauerzugleistungfähigkeit der 850 kg schweren Arbeitspferde. Die Arbeitsgeschwindigkeit war für alle Pferde gezogenen Variante in etwa gleich (ca. 4,9 km/h), die Flächenleistung nahm mit steigender Arbeitsbreite von 0,69 ha/h (1,65 m) über 0,78 ha/h (1,90 m) auf 1,00 ha/h (2,40 m) zu. Das 2,40 m-Mähwerk war das effektivste der Pferde gezogenen Geräte. Im Schlepperzug erzielte dasselbe Mähwerk eine signifikant höhere Arbeitsgeschwindigkeit (7,4 km/h) und Flächenleistung (1,51 ha/h). Der Gesamtenergieverbrauch der Pferde gezogenen Varianten war geringer als der der Schleppervariante. Zudem stammen 40 % bis 100 % dieser Energie aus erneuerbaren Energiequellen, beim Schlepper dagegen 0 %.
Arbeitspferde sind bei anderen Arbeiten nachweislich effektiver als Schlepper. Zudem spielen bei der Wahl landwirtschaftlicher Technik auch andere Faktoren als nur die Flächenleistung eine wichtige Rolle, besonders im Ökologischen Landbau (z.B. Ersatz fossiler durch erneuerbare Energie, Bodenschutz). Deshalb kann der Einsatz von Arbeitspferden anstelle von Schleppern auch dann sinnvoll sein, wenn die Flächenleistung möglicher Weise geringer ist
Dancing horses and reflecting humans
In October 2012, German dancer and philosopher Aurelia Baumgartner presented her 90-minute production Tanzende Pferde: Spiegelungen im Raum/Dancing Horses: Reflections in Space. Set in an arena, with a raised stage and a projection screen in the background, it provided a performed anthology of the relationship between human and horse. In the article, Meyer-Dinkgräfe discusses the production based on viewing a 40-minute DVD edited by Baumgartner from footage from two cameras recorded during the two 90-minute performances. The author’s testimony is complemented by Baumgartner’s comments and the context of critical literature exploring the relation of performance and animals that has emerged over the past fifteen to twenty years
Einsatz von Arbeitspferden in der deutschen Landwirtschaft
Informationen über den aktuellen Stand des Einsatzes von Arbeitspferden in der Landwirt-schaft in Deutschland lagen nicht vor. Daher wurden Fragebögen an 160 Betriebe versandt. 43 Antworten (27 %) konnten ausgewertet werden. 25 Betriebe wirtschafteten ökologisch (59 %). Die Betriebsgröße betrug 14,4 ha im Median. 11 Betriebe (25,9 %) arbeiteten nur mit Pferden. Die Schlepperstärke betrug insgesamt 110 PS im Median je Betrieb (3,0 PS je ha). Die Betriebe hielten im Median 3,0 Arbeitspferde. Die Pferde wurden für viele Kulturen und Arbeitsvorgänge eingesetzt. Im Ackerbau wurden vor allem historische Geräte verwendet, während es im Grünland in etwa der Hälfte der Fälle moderne Maschinen waren. Die Arbeits-pferde wurden im Median an 425 Stunden im Jahr eingesetzt, an 110 Tagen
Zugpferd Pferdehaltung
Etwa 60 Pferde unterschiedlicher Altersgruppen und verschiedener Rassen in Grossgruppen: Die Pferdehaltung an der Strafanstalt Wauwilermoos ist beispielhaft. Seit einem Jahr sind die neuen Stallungen in Betrieb. Zu erleben an einem Kurs von FiBL und Nationalgestüt Avenches
Entwicklung der räumlichen und sozialen Organisation von Przewalskipferden (E. ferus przewalskii) unter naturnahen Bedingungen im Pentezuggebiet (Hortobágy Nationalpark, Ungarn)
Ziel dieser Arbeit war es, die Entwicklung der räumlichen und sozialen Organisation sowie die Nutzungsmuster von drei Haremsgruppen von Przewalskipferden zu ermitteln, die nacheinander in das 2400 ha große Pentezuggebiet im Hortobágy Nationalpark (Ungarn) entlassen wurden. Anhand von Ergebnissen aus Studien an Equiden wurden zunächst Erwartungen formuliert, die Ergebnisse in der vorliegenden Arbeit mit ihnen verglichen und für Vorhersagen über den wachsenden Einfluß der Przewalskipferdpopulation auf das Pentezuggebiet herangezogen. Aus den ersten beiden Harems entstand durch Übernahme ein großer Verband. Nach dem Tod des Haremshengstes dieser Gruppe übernahm der von ihm vorher besiegte und zu der Zeit einzige Hengst in Pentezug die große Gruppe. Im Herbst 2000 schlossen sich abgewanderte Hengste zu einer Junggesellengruppe zusammen. Die Haremsgruppen in Pentezug hatten im Frühjahr, Sommer und Herbst feste Freß- und Ruhephasen. Diese Tagesrhythmen unterschieden sich bei den Haremsgruppen im Sommer signifikant. Eine saisonale Änderung bezüglich der Nutzung des Aktionsraums ist bei den Mitgliedern der großen Gruppe in den Jahren von 1998-2000 nur ansatzweise im Herbst zu erkennen, jedoch traten solche Änderungen auch in Verbindung mit dem jeweils neu die Gruppe übernehmenden Haremshengst auf. Die Mitglieder der Gruppe Makan dagegen nutzten ihren Aktionsraum entsprechend der Jahreszeiten saisonal unterschiedlich. Alle Pferde der drei Gruppen in Pentezug wurden deutlich öfter auf Kurzgras beobachtet als auf Langgras. Die Pferde präferierten in Ruhe-, z.T. aber auch in Freßphasen die alten, dunklen und kühlen Ställe in ihren Aktionsräumen, vermutlich um Schutz vor Insekten zu suchen. Die nährstoffreiche Ruderalvegetation wurde von den Pferden der großen Gruppe und der Gruppe Makan bis auf zwei Ausnahmen während des gesamten Beobachtungszeitraums in Freßphasen präferiert. Durch den Huftritt der Pferde entstandene Wechsel verbanden die Freß- und Ruheplätze, oft nutzten die Tiere aber die schon vorhandenen Wege. Die unterschiedlichen Gruppen von Przewalskipferden in Pentezug nutzten bis auf eine vorübergehende Ausnahme exklusive Aktionsräume, zwischen denen eine größtmögliche Distanz lag. In diesen Aktionsräumen gab es immer einen alten Schafstall, der von Ruderalvegetation umgeben war. Die Aufenthaltsorte der Pferde konzentrierten sich um die alten Ställe und die Ruderalflächen. Die Gruppenzugehörigkeit der adulten Stuten der beiden Haremsverbände in Pentezug blieb während der dreijährigen Beobachtungszeit trotz Veränderungen in der Gruppenzusammensetzung durch Übernahmen, Zu- und Abwanderungen und den Tod dreier Stuten relativ stabil. Die Dominanzverhältnisse der Mitglieder der großen Gruppe und der Junggesellengruppe waren polygonal. Das lineare Dominanzverhältnis der Pferde der Gruppe Makan änderten sich temporär mit der Geburt ihrer Fohlen zu Gunsten der Stute. Innerhalb aller Gruppen blieben einige Dominanzverhältnisse zwischen Pferden ungeklärt, hauptsächlich deshalb, weil diese nicht agonistisch miteinander interagierten. Möglicherweise handelte es sich hierbei um eine subtile Form des Ausweichens. Die Häufigkeit der Nächsten Nachbarschaften und die Präferenz für dieselben Untergruppen wiesen sowohl auf die ursprüngliche Zusammensetzung der Stuten der ersten beiden ins Gebiet entlassenen Harems hin, als auch auf Bindungen zwischen den Gruppenmitgliedern. Bei Veränderung in ihrem Umfeld reduzierten die Pferde der großen Gruppe die zunächst stark angestiegene Rate der agonistischen Aktionen/Stunde/Pferd nach einiger Zeit, indem sie sich gemäß ihrer Bindungsverhältnisse in Untergruppen aufteilten und vermehrt nicht-agonistisches Verhalten zeigten. Die Junggesellengruppe wurde zu kurz beobachtet, um die Sozialstruktur genau zu erfassen. In allen drei beobachteten Gruppen gab es Tendenzen, die auf eine Rollenübernahme ranghoher und starker Pferde hinwiesen. Diese sicherten häufiger und veranlaßten die anderen Gruppenmitglieder auch öfter zu Ortswechseln. Außerdem beschützten sie schwächere Pferde vor Angreifern. Zwischen den unterschiedlichen Haremshengsten im Gebiet konnte keine Dominanzhierarchie festgestellt werden, jedoch wurde der älteste Junggeselle von einem der Haremshengste deutlich dominiert. Territorialverhalten wurde in der dreijährigen Beobachtungszeit bei keinem der Hengste festgestellt. Auch das Markierungsverhalten der Hengste stand nicht im Zusammenhang mit Territorialverhalten. Die Pferde markierten häufig aufgesuchte Orte, und die Kothaufen dienten daher vermutlich zum einen der Orientierung, zum anderen der Übermittlung sozial relevanter Informationen. Ein Einfluß der noch sehr kleinen Population von Przewalskipferden auf das Gebiet war bisher nur auf den Flächen mit Ruderalvegetation sichtbar, die von den Pferden präferiert und kurzgehalten wurden. Wahrscheinlich werden sich bei andauerndem Weidedruck die Pflanzenzusammensetzung und die Produktivität dieser Flächen verändern
Robust Processing of Natural Language
Previous approaches to robustness in natural language processing usually
treat deviant input by relaxing grammatical constraints whenever a successful
analysis cannot be provided by ``normal'' means. This schema implies, that
error detection always comes prior to error handling, a behaviour which hardly
can compete with its human model, where many erroneous situations are treated
without even noticing them.
The paper analyses the necessary preconditions for achieving a higher degree
of robustness in natural language processing and suggests a quite different
approach based on a procedure for structural disambiguation. It not only offers
the possibility to cope with robustness issues in a more natural way but
eventually might be suited to accommodate quite different aspects of robust
behaviour within a single framework.Comment: 16 pages, LaTeX, uses pstricks.sty, pstricks.tex, pstricks.pro,
pst-node.sty, pst-node.tex, pst-node.pro. To appear in: Proc. KI-95, 19th
German Conference on Artificial Intelligence, Bielefeld (Germany), Lecture
Notes in Computer Science, Springer 199
Und es geht doch: Arbeitspferde in Gruppen halten
Fachleute auf Betriebsbesuch bei Gian Clalüna in Sils Maria: Eine Ethologin, eine Beraterin, eine Vertreterin des Schweizer Tierschutzes STS, Fuhrhalter, Pferdehalter und Vertretungen der Markenkommission Anbau sowie von Bio Grischun.
Die muntere Schar ist die Projektgruppe zur Verbesserung der Haltungssituation von Pferden. Sie will Lösungsvorschläge für das bevorstehende Anbindehaltungsverbot in Fuhrhaltereien erarbeiten
Das Scheuen der Pferde, stampede of horses; Thierpaniken : ein Beitrag zur Kenntniss der Psychosen der Thiere
Gaulverrecken, großer Schrecken ...:über die Pferdehaltung in Mündling
Studiert man die Preisträgerlisten der Körberstiftung, so fällt es auf, dass der Großteil der Gewinner ... aus den größeren Städten kommt. Interessant wäre es zu erfahren, wie viele Teilnehmer aus einem kleinen Ort, aus dem ländlichen Bereich stammen. Ich möchte darauf hinweisen, wie wenig über die dörfliche und ländliche Vergangenheit herausgefunden wird, wie wenig wichtig das erscheint; somit verschwinden sicher auch viele wesentlichen Gesichtspunkte in der Geschichte unseres Landes unbeachtet. ... Eingemeindungen und zentralisierte Adressenvergabe lassen befürchten, dass viele kleine Dörfer in Bayern in absehbarer Zeit verschwunden sind. So wird auch mein Heimatdorf „Mündling“ bald nicht mehr in Erscheinung treten, sondern als Ort die Stadt Harburg zu finden sein. Es geht mir darum aufzuzeigen, dass Dorfgeschichte (z. B. von Mündling) ein wichtiger Teil der deutschen Geschichte ist und „diese Geschichte auch aufgezeichnet werden muss, bevor auch unser Dorf kartographisch namentlich verschwunden ist.
Dokumentation und Handreichung zur Biotoppflege mit Pferden
In vorliegender Veröffentlichung wird auf der Grundlage der bisherigen Erfahrungen beim Einsatz von Pferden im Naturschutz und in der Landschaftspflege die Eignung von Pferden in der Biotoppflege beschrieben. Nach einer kurzen Beschreibung der Einsatzbereiche von Pferden im Natur- und Landschaftsschutz (Verwertung von Extensivheu, Offenhaltung der traditionellen Kulturlandschaft, Einsatz in großflächigen Beweidungsprojekten, Biotoppflege mit dem Ziel des Arten- und Biotopschutzes) werden verschiedene Aspekte der Weidehaltung vorgestellt, die für den Einsatz von Pferden in der Biotoppflege wichtig sind. Dabei wird das arteigene Weideverhalten der Pferde (Selektivität, Geilstellen, Verbiss, Trittwirkung) beschrieben, auf Aspekte der Tierhaltung und Tiergesundheit eingegangen sowie die unterschiedliche Eignung der verschiedenen Pferderassen zur Biotoppflege dargestellt. Ausführlich werden spezielle Formen des Weidemanagements vorgestellt, bei denen eine kurzzeitige Umtriebsweide mit ein bis zwei Wochen Weidegang im Vordergrund steht. Daneben wird eine modifizierte Form der Portionsweide sowie eine ebenfalls zur Biotoppflege geeignete Form der Langzeitweide beschrieben. Auf die Bedeutung einer regelmäßigen Weidepflege in Form von Nachmahd, Mulchen und Entbuschung wird bei den aufgeführten Weideformen hingewiesen. Die Ergebnisse einer landesweiten Umfrage beim behördlichen Naturschutz Kreisbehörden, Regierungspräsidien), den Landwirtschaftsämtern und den Naturschutzverbänden werden kurz vorgestellt. Es zeigt sich, dass bisher nur sehr wenige konkrete Pflegeprojekte mit Pferden durchgeführt werden und trotz einiger Vorbehalte gegenüber Pferdebeweidung bei diesen Institutionen ein Interesse an ausführlicher Information besteht. Parallel zur Umfrage bei den Behörden wurde eine Umfrage bei einer Auswahl von Pferdehaltern durchgeführt, aus der abzuleiten ist, dass das Interesse dieser Gruppe an einer Teilnahme an Biotoppflege-Projekten in Baden-Württemberg groß ist. Auf der Grundlage der allgemein gültigen Richtlinien zum Weidemanagement sowie einer umfassenden Literatur- und Projekt-Recherche werden im zweiten Teil des Leitfadens für alle landwirtschaftlich nutzbaren Offenland-Grünland-Biotoptypen im Einzelnen Empfehlungen gegeben, ob und wie sich diese Biotope mit einer Pferdebeweidung erhalten und gegebenenfalls entwickeln lassen. Es wird auf die erforderlichen Besatzdichten, Weidezeiten und Maßnahmen der Weidepflege ebenso eingegangen wie auf Aspekte des speziellen Artenschutzes. Besonders berücksichtigt werden dabei die im Anhang I der Flora-Fauna-Habitat(FFH)-Richtlinie aufgeführten Lebensräume und die nach § 32 (bisher § 24a) Naturschutzgesetz Baden-Württemberg (NatSchG) besonders geschützten Biotope
- …
