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Qualitative Netzwerkanalyse in practice: Erhebung ego-zentrierter Netzwerkkarten in Interviews
Das Transkript dokumentiert Erfahrungen in der Erhebung qualitativer ego-zentrierter Netzwerkkarten in Interviews aus drei Forschungsprojekten. Während Netzwerkkarten in Kombination mit Interviews als Tool der qualitativen Netzwerkanalyse gegenwärtig häufig zum Einsatz kommen, so sind Fragen zu deren praktischen Verwendung, Einsatzmöglichkeiten sowie Herausforderungen immer noch unzureichend besprochen. Grundlage der vorgestellten Diskussion bilden Studien, welche die soziale Eingebundenheit von AkteurInnen im Kontext transnationaler Migrations- oder Mobilitätsbewegungen fokussieren und jeweils unterschiedlich ausgestaltete ego-zentrierte Netzwerkkarten und narrative Interviewformen als methodisches Vorgehen heranziehen. Die Netzwerkkarten wurden in Projekten des DFG-Graduiertenkollegs „Transnationale Soziale Unterstützung“ (Hildesheim/Mainz) sowie dem Horizon 2020 EU-Projekt „MOVE – Mapping mobility – pathways, institutions and structural effects of youth mobility in Europe“ angefertigt.
Die Diskussion der in den Projekten gemachten Erfahrungen erfolgt als experimental-something und ist als Transkript dokumentiert, in welchem Aspekte qualitativer Netzwerkdatenerhebung entlang eines flexiblen Diskussionfragenkatalogs besprochen werden.
Ein Film der geführten Diskussion ist erhältlich unter:
https://doi.org/10.18442/67
Von der Wertschöpfungskette zum Netzwerk: methodische Ansätze zur Analyse des Verbundsystems der Veredelungswirtschaft Nordwestdeutschlands
In der modernen Veredlungswirtschaft nimmt Nordwestdeutschland mit den Intensivregionen Weser-Ems und Westfalen-Lippe eine herausragende Position im internationalen Wettbewerb ein (Spiller et al. 2005; Windhorst und Grabkowsky 2008). Vor dem Hintergrund neuer ökonomischer, rechtlicher und gesellschaftlicher Herausforderungen gilt es, diese Position kontinuierlich zu verteidigen. Vor allem Fragen zur Qualität und Sicherheit von Lebensmitteln und deren Herstellungsprozessen, aber auch das Erstarken ausländischer Wettbewerber sowie steigende Futtermittelkosten erlangen zunehmende Bedeutung insbesondere für die Fleischproduktion..
Fertility-relevant social networks: composition, structure, and meaning of personal relationships for fertility intentions
Although the relevance of social interactions or social networks for fertility research has been increasingly acknowledged in recent years, little is known about the channels and mechanisms of social influences on individuals� fertility decision making. Drawing on problem-centred interviews and network data collected among young adults in western Germany the authors show that qualitative methods broaden our understanding of social and contextual influences on couples� fertility intentions, by exploring the phenomenon, taking into account subjective perceptions, analysing interactions within networks as well as the dynamics of networks. Qualitative methods allow for the collection and analysis of rich retrospective information on network dynamics in relation to life course events. This also can be helpful both to complement the still rare longitudinal data on social networks and to develop parsimonious and efficient survey instruments to collect such information in a standardized way.Germany, fertility, qualitative methods, social network
Aproximación al análisis cualitativo de redes sociales. Experiencias en el estudio de redes personales mediante Ego. Net. QF
El texto realiza una aproximación a la práctica de la investigación sobre redes sociales desde una perspectiva cualitativa. Dentro de este contexto destaca el uso del modelo de círculos concéntricos o tarjetas de red como principal herramienta para la visualización de las redes sociales de una persona. El presente artículo gira en torno a la aplicación e interpretación de un modelo particular de círculos concéntricos denominado Ego.Net.QF. El propósito de la discusión es analizar y reflexionar sobre los potenciales y las limitaciones de este instrumento a partir de distintas experiencias prácticas de aplicación.The contribution seeks to make an approach to the praxis of qualitative network research. Within this context, the article focuses on the application of network cards. Network cards are based on the model of concentric circles and represent the main tool to visualize the social networks of a single person. The present article pays special attention to the application and interpretation of a particular model of concentric circles called Ego.Net.QF. The purpose of the discussion is to analyze and reflect on the potentials and limitations of this instrument considering different experiences of practical application
Proceedings of the 15th Conference on Knowledge Organization WissOrg'17 of theGerman Chapter of the International Society for Knowledge Organization (ISKO),30th November - 1st December 2017, Freie Universität Berlin
Wissensorganisation is the name of a series of biennial conferences /
workshops with a long tradition, organized by the German chapter of the
International Society of Knowledge Organization (ISKO). The 15th conference in
this series, held at Freie Universität Berlin, focused on knowledge
organization for the digital humanities. Structuring, and interacting with,
large data collections has become a major issue in the digital humanities. In
these proceedings, various aspects of knowledge organization in the digital
humanities are discussed, and the authors of the papers show how projects in
the digital humanities deal with knowledge organization.Wissensorganisation ist der Name einer Konferenzreihe mit einer langjährigen
Tradition, die von der Deutschen Sektion der International Society of
Knowledge Organization (ISKO) organisiert wird. Die 15. Konferenz dieser
Reihe, die an der Freien Universität Berlin stattfand, hatte ihren Schwerpunkt
im Bereich Wissensorganisation und Digital Humanities. Die Strukturierung von
und die Interaktion mit großen Datenmengen ist ein zentrales Thema in den
Digital Humanities. In diesem Konferenzband werden verschiedene Aspekte der
Wissensorganisation in den Digital Humanities diskutiert, und die Autoren der
einzelnen Beiträge zeigen, wie die Digital Humanities mit Wissensorganisation
umgehen
Bildkonstruktionen bei Annibale Carracci und Caravaggio: Analyse von kunstwissenschaftlichen Datenbanken mit Hilfe skalierbarer Bildmatrizen
Der vorliegende Bericht fasst die Ergebnisse eines Projektes zur Bildkonstruktion bei Annibale Carracci und Caravaggio zusammen, in dem die von den Autoren vorgestellte Methode zur Herstellung skalierbarer Bildmatrizen einer weiteren Anwendung näher gebracht wurde
von ethnischen Enklaven zu transnationalen Netzwerken
Dieser Artikel betrachtet Wanderungsbewegungen aus der Perspektive der
Migrationsforschung in der Ethnologie. Der Fokus liegt auf zentralen Konzepten
und Diskursen, die in der ethnologischen Migrationsforschung Relevanz erlangt
haben, sowie auf Bildern und Narrativen, die mit den Wanderungsprozessen
verknüpft sind. Dazu skizziere ich die Geschichte dieses Teilgebiets der
Ethnologie und beziehe mich dabei im Wesentlichen auf zwei Ansätze, die
jeweils mit einem Forschungsinstitut verbunden sind: Die Chicago School of
Sociology und die Manchester School in Afrika. Das heutige Verständnis von
Migration aus ethnologischer Sicht stelle ich anhand der Konzepte zu
Transnationalismus und Diaspora dar.This paper looks at migratory movements from the perspective of migration
studies in anthropology. The focus lies on essential concepts and discourses
relevant to anthropological migration studies as well as on images and
narratives linked to migration processes. For this purpose I will outline the
historic development of this field of research in anthropology by referring
largely to two approaches, each of them linked to a research institute: The
Chicago School of Sociology and the Manchester School in Africa. Today’s
understanding of migration in anthropology will be introduced through the
concepts of transnationalism and diaspora
Die internationale Vernetzung des Finanzplatzes Zürich
Für den Erfolg eines Finanzplatzes ist die Vernetzung mit anderen Finanzplätzen ein wichtiger Erfolgsfaktor. Dieser Artikel untersucht die internationale Vernetzung des Finanzplatzes Zürich. Zu diesem Zweck wird eine Netzwerkanalyse durchgeführt, die auf den Beteiligungen von international tätigen Bankkonzernen basiert. Die vorliegende Studie kommt zum Schluss, dass der Finanzplatz Zürich zu den am stärksten vernetzten Finanzplätzen weltweit zählt (22. Rang bei der gesamten Konnektivität). Die Untersuchung zeigt zudem, dass die vom Finanzplatz Zürich ausgehende Kontrolle beachtlich ist (4. Rang bei der dominierenden Konnektivität). Das stimmt mit der Tatsache überein, dass viele global tätige Bankkonzerne ihren Hauptsitz in Zürich haben (5. Rang bei der Bedeutung der Hauptsitze). Da viele ausländische Banken in Zürich mit Filialen vertreten sind, gibt eine auf Beteiligungen basierende Netzwerkanalyse nur ein partielles Bild der Vernetzung des Finanzplatzes. Es wird deshalb eine zusätzliche Untersuchung zur Rolle der Filialen durchgeführt. Es zeigt sich erneut, dass der Finanzplatz Zürich mit den grossen Finanzzentren wie New York und London stark vernetzt ist. Daneben finden sich vor allem auf asiatischen Finanzplätzen wie Hongkong oder Singapur viele Filialen von Schweizer Banken. Hier werden offensichtlich von den Schweizer Vermögensverwaltern die Weichen für die Zukunft gestellt
Wikipedia und die Bedeutung der sozialen Netzwerke : Netzwerkanalyse liefert Einblicke, wie soziale Prozesse das Handeln Einzelner bestimmen
Wikipedia, die größte Online-Enzyklopädie, gibt Rätsel auf: Was treibt so viele Menschen an, in ihrer Freizeit an einem virtuellen Lexikon mitzuarbeiten? Wie kommt es, dass das Niveau der meisten Beiträge so hoch ist und Fehler so schnell korrigiert werden, zumal der Zugang für jeden ohne Ausweis seiner Qualifikation frei ist? Mithilfe der Netzwerkanalyse lässt sich nachweisen, dass schon die Einbindung in ein solches Netzwerk wie Wikipedia das Handeln bestimmt und auch die Motivation beeinflusst
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