5,479 research outputs found

    The Influence of Labour Market Institutions on the Disemployment Effects of the Minimum Wage

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    Mindestlohn, Beschäftigungseffekt, Arbeitsmarkt, OECD-Staaten, Minimum wage, Employment effect, Labour market, OECD countries

    The empirical relevance of minimum wages for the low-wage sector

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    Niedriglohn, Mindestlohn, Wirtschaftlichkeit, Arbeitsplatz, Deutschland, Low wages, Minimum wage, Economic effectiveness, Job, Germany

    Der Mindestlohn im Dachdeckerhandwerk: Auswirkungen auf Beschäftigung, Arbeitnehmerschutz und Wettbewerb

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    Der seit 1997 im Dachdeckerhandwerk eingeführte und seit 2003 bundeseinheitlich geregelte, allgemeinverbindliche Mindestlohn führt vor allem in Ostdeutschland auch im internationalen Vergleich zu einer starken Betroffenheit der Branche vom Mindestlohn. Die damit einhergehende effektive Kostenbelastung fällt dennoch begrenzt aus. Auf der Basis von Differenz-von-Differenzen- Schätzungen sowohl im Vergleich zu einer nicht von einem Mindestlohn betroffenen Baunebenbranche als auch auf Basis eines Vergleichs von unterschiedlich stark durch den Mindestlohn betroffenen Beschäftigten des Dachdeckerhandwerks, werden die kausalen Wirkungen im Hinblick auf Beschäftigung, Arbeitnehmerschutz und Wettbewerb untersucht. Dabei zeigt sich, dass sich die mit dem Mindestlohn einhergehenden Lohnzuwächse nur teilweise in Einkommenszuwächse übersetzen. Zudem lassen sich trotz einiger negativer Beschäftigungsergebnisse für die von einem bindenden Mindestlohn betroffenen Beschäftigten keine Veränderung der Gesamtbeschäftigung feststellen. Dies liegt möglicherweise daran, dass mindestlohnbedingte Kostensteigerungen zumindest teilweise über höhere Preise an die Kunden weitergegeben wurden. Eindeutige Effekte auf die Wettbewerbssituation im Dachdeckerhandwerk konnten hingegen nicht nachgewiesen werden, wenngleich sich für Ostdeutschland eine gewisse Verschiebung der Gründungstätigkeit und des Unternehmensbestands in Richtung Ein-Personen-Unternehmen zeigt

    The national minimum wage in the United Kingdom

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    This study assesses the context and development of the British NMW and the evidence of its impact. The study outlines the earlier system of Wages Councils, abolished in 1993 as part of the British Conservative Government's policy that, from the early 1980s, had deregulated much of the British labour market. It explains how the campaign for a National Minimum Wage developed and attracted support from the trade union movement and Labour Party. It details the debate that took place in Britain about the impact of a minimum wage and the arguments for and against its implementation. It then describes the NMW legislation that was introduced in 1998 and the role the minimum wage plays in the New Labour Government's "make work pay" strategy. It reviews the reports produced by the independent Low Pay Commission that makes recommendations to Government about the rate and coverage of the minimum wage in light of prevailing economic circumstances and the representations of interested groups. This study also outlines the impact of the NMW on earnings, wage differentials, employment levels and poverty. It further explains how the NMW is enforced and considers related issues concerning the position of low paid workers earning less than the minimum wage. Finally it explains about a continuing debate on the rate at which the NMW should be set and enforced.Diese Studie bewertet den Hintergrund und die Entwicklung des gesetzlichen Mindestlohns in Großbritannien und die Belege für seine Wirkungen. Das vorausgegangene System der Entlohnungsbeiräte, 1993 im Rahmen der Deregulierungspolitik der konservativen Regierung abgeschafft, wird kurz skizziert. Es wird dann erklärt, wie sich die Bewegung für einen gesetzlichen Mindestlohn entwickelte und Unterstützung bei den Gewerkschaften und der Labour Party fand. Die Debatten über die zu erwartenden Wirkungen eines Mindestlohns und das Für und Wider seiner Einführungen werden analysiert. Die Studie beschreibt dann die 1998 eingeführte Gesetzgebung zum Mindestlohn und ihren Stellenwert in der Strategie der Regierung von "New Labour" zur Verbesserung der Arbeitsanreize. Sie fasst die Berichte der unabhängigen Niedriglohn- Kommission zusammen, die in Ansehung der wirtschaftlichen Lage und nach Beratung mit den betroffenen gesellschaftlichen Gruppen Empfehlungen an die Regierung über die Höhe und den Geltungsbereich des Mindestlohns erarbeitet. Die Studie fasst auch die verfügbaren Daten zum Einfluss der Mindestlohngesetzgebung auf Verdienste, Lohnunterschiede, Beschäftigungsniveaus und Armut zusammen. Sie erklärt außerdem, wie der Mindestlohn durchgesetzt wird, und geht auf verwandte Probleme bezüglich der Position von Geringverdienenden ein, deren Lohn geringer ist als der Mindestlohn. Schließlich erläutert sie die aktuelle Debatte über die künftige Höhe und Durchsetzung des Mindestlohns

    Der Mindestlohn und die räumliche Lohnstruktur in Deutschland

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    Bei vielen Politikern und in der Öffentlichkeit erfreut sich der Mindestlohn als ein einfaches Mittel für eine Änderung der Lohnverteilung großer Beliebtheit. Kritiker hingegen befürchten Verluste von Arbeitsplätzen. In der Debatte wird aber oft übersehen, dass sich der Mindestlohn sehr unterschiedlich auf verschiedene Arbeitnehmer auswirken würde. So kann der Mindestlohn, auch wenn er gesamtwirtschaftlich überhaupt keine negativen Beschäftigungseffekte hat, die Arbeitsbedingungen für benachteiligte Gruppen verschlechtern und möglicherweise sogar soziale Probleme verschärfen. Dies zeigt sich am Beispiel der räumlichen Unterschiede auf dem Arbeitsmarkt. In Städten und dicht besiedelten Regionen liegt das Lohnniveau deutlich höher als auf dem Land: So ist die Wahrscheinlichkeit, dass der Lohn einer ungelernten Arbeitskraft unter dem Mindestlohn liegt, auf dem Land nach den Schätzungen des ifo Instituts um rund 17 Prozentpunkte höher als in der Stadt. Eine flächendeckende gesetzliche Lohnuntergrenze würde daher in ländlichen Regionen sehr viel stärker greifen als im städtischen Umfeld. Es kommt aber in der Stadt zu indirekten Effekten des Mindestlohns. Diese Effekte sind für die Arbeiterschaft in den Städten ungünstig, da die Löhne tendenziell fallen, die Lebenshaltungskosten aber steigen. D.h., der Mindestlohn kann dazu führen, dass sich die Arbeits- und Lebensbedingungen gerade für die sozial Schwachen in den Städten verschlechtern. Anhand der räumlichen Dimension der Lohnstruktur zeigt sich hier, dass sich der Mindestlohn, selbst wenn er keine gesamtwirtschaftlichen Beschäftigungseffekte nach sich zieht, unter Umständen überhaupt nicht dazu eignet, die Lohnstruktur in die politisch gewünschte Richtung zu verändern, ja er kann sogar im Gegenteil die Lohnstruktur zu Ungunsten derer verändern, deren Entlohnung nun eigentlich verbessert werden sollte.Mindestlohn, Regionale Lohnstruktur, Deutschland

    Social Security of Citizens in the Manifesto of the Christian Democratic Union and the Christian Social Union for the 2017 Parliamentary Election in Germany

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    This article aims to analyze the common manifesto of the Christian Democratic Union of Germany and the Christian-Social Union in Bavaria regarding social security, with regard to the elections to the German parliament in 2017. The basic assumption was to verify whether the CDU/CSU grouping referred to each of the elements of social security, i.e. social security system, welfare security, community security and developmental security, in its 2017 election manifesto. The method used to complete the study was content analysis. The study shows that the CDU/CSU Union in its common manifesto of 2017 – Für ein Deutschland, in dem wir gut und gerne leben. Regierungsprogramm 2017–2021, raised issues related to building the social security of citizens. The proposals that were included in the program allow us to conclude that the CDU/CSU proposed a program that develops each of the pillars of social security in part, but which is still lacking in some ways. It should be noted that the issue of culture has been somewhat overlooked, which undoubtedly has a huge impact on the development of social capital and human capital, despite its enormous impact on two of the pillars, community and development. Other areas and proposals aimed at their development manage to fill this gap. It should also be pointed out that in the electoral proposals included in the manifesto, the most developed pillar was related to social security, implemented as part of the social policy of the state

    Beschäftigungswirkungen von Mindestlöhnen – eine Erläuterung zu den Berechnungen des ifo Instituts

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    Ein grundlegendes Prinzip von Marktwirtschaften ist die Regulierung von Angebot und Nachfrage durch den Preismechanismus. Dies gilt in analoger Weise auch auf für den Arbeitsmarkt. Wie viele Arbeitskräfte ein Unternehmen nachfragt, hängt entscheidend von der Lohnhöhe ab. Dieser fundamentale Marktmechanismus liegt den Schätzungen zugrunde, die das ifo Institut zu den Beschäftigungswirkungen von Mindestlöhnen vorgelegt hat. Im Folgenden werden Vorgehensweise und Ergebnisse der ifo-Rechnungen näher erläutert. Die Berechnungen zeigen, dass selbst bei einem moderaten Mindestlohn von 4,50 € in Deutschland insgesamt 360 000 Arbeitsplätze verloren gehen würden. Diese Zahl steigt auf 827 000 bei einem Mindestlohn von 6,50 und auf 1,1 Mill. Arbeitsplätze bei einem Mindestlohnsatz von 7,50 €. Würde – im Extremfall – der für die Briefzusteller eingeführte Mindestlohn von 9,00/9,80 € (Werte für Ost-/Westdeutschland) allgemeinverbindlich in allen Sektoren der Wirtschaft eingeführt, so beliefe sich der Beschäftigungsverlust sogar auf 1,9 Mill. Personen. Ostdeutschland ist dabei wegen der insgesamt niedrigeren Durchschnittslöhne relativ stärker betroffen; hier beliefe sich der Beschäftigungsverlust beispielsweise bei einem Mindestlohn von 7,50 € auf 6,4% aller Arbeitnehmer im privaten Sektor (Westdeutschland: 3,1%); bei einem Mindestlohnsatz von einheitlich 9 € sogar auf knapp 10% (Westdeutschland: 4,5%).Mindestlohn, Beschäftigungseffekt, Regulierung, Arbeitsmarkt, Marktmechanismus, Deutschland

    Neueinstellungen im Jahr 2014: Mindestlohn spielt schon im Vorfeld eine Rolle

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    Von dem flächendeckenden gesetzlichen Mindestlohn, der seit Januar 2015 gilt, werden unterschiedliche Effekte erwartet, die sich aber erst nach einiger Zeit bewerten lassen. Die IAB-Stellenerhebung im vierten Quartal 2014 liefert Indizien dafür, dass Betriebe ihr Verhalten bereits vor der Einführung des Mindestlohns angepasst haben und er somit bereits vor seinem Inkrafttreten Wirkung zeigte. Das lässt sich gerade bei Neueinstellungen im Mindestlohn- und Niedriglohnbereich im Jahr 2014 beobachten

    zur Reform des Niedriglohnsektors in Deutschland

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    In diesem Beitrag werden die Beschäftigungswirkungen von Lohnsubventionen und eines Mindestlohnes für Deutschland analysiert. Studien zum Mindestlohn im Baugewerbe und Simulationen zu einem allgemeinen Mindestlohn weisen einhellig auf Beschäftigungsverluste durch einen gesetzlichen Mindestlohn für die Bundesrepublik hin. Die Größenordnung hängt vom Mindestlohnniveau, Gütermarktreaktionen und der Reichweite des Mindestlohnes (Einschluss Auszubildender, geringfügig Beschäftigter) ab. Bei einem Mindestlohn von 7,5 € pro Stunde und elastischer Güternachfrage schätzen wir einen Gesamtverlust von ca. 220.000, insbesondere geringfügig Beschäftigten. Evaluationen bestehender Lohnsubventionen finden nur geringe Arbeitsanreizeffekte. Im Beitrag wird alternativ der aufkommensneutral gestaltete „Beschäftigungsbonus“, der geringe Stundenlöhne und nicht niedrige Erwerbseinkommen subventioniert, betrachtet. Dieser würde ein zusätzliches Arbeitsangebot von ca. 80.000 Personen bzw. ein zusätzliches Stundenangebot von etwa 420.000 Vollzeitäquivalenten induzieren. In Kombination mit einem allgemeinen Mindestlohn wären arbeitnehmerseitige Lohnsubventionen ineffektiv. Die Simulationsergebnisse zeigen, dass in diesem Fall arbeitgeberseitige Lohnsubventionen die infolge des Mindestlohnes gestiegenen Arbeitskosten kompensieren und Beschäftigungsverluste im Niedriglohnbereich teilweise verringern können

    Kombilohn und Mindestlohn: Das kleine Steuerüberwälzungseinmaleins

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    Der Mindestlohn wird durch die neue Bundesregierung abermals in die Diskussion gebracht. Kritiker befürchten durch diese Maßnahme eine Zunahme der Abeitslosigkeit aufgrund einer größeren Lohnstarrheit und einer Abdrängung einer größeren Zahl von Erwerbsfähigen aus dem Arbeitsmarkt in die Sozialsysteme. Hält diese Befürchtung einer eingehenden Analyse stand? Lässt sich der Mindestlohn beschäftigungsneutral variieren? --
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